Aus Bolivien werden zum Ende der letzten Woche insgesamt 54 bestätigte Influenza A/H1N1 Fälle gemeldet, dies gab das bolivianische Gesundheitsminsterium bekannt. Die Verdachtsfälle von einer Influenza A/H1N1 Virus Infektion wurden auf mehr als 1.000 angegeben.
Von den 54 Patienten waren 42 in La Paz , einer in Tarija, 3 in Cochabamba, 6 in Santa Cruz und 2 in Beni.
Im Jahr 2009 berichtete das Gesundheitsministerium von insgesamt 2.500 bestätigten Fällen von Influenza A/H1N1 Infektionen und 59 Todesfälle waren in Bolivien zu beklagen.
Bolivien ist ein Binnenstaat in Südamerika und grenzt im Westen an Peru und Chile, im Süden an Argentinien und Paraguay, im Osten und Norden an Brasilien.
Quelle: Press Latina, Infobae, Correo del Sur, Wikipedia
Australische Offizielle des Gesundheitswesens melden einen Anstieg an Schweinegrippe (Influenza A/H1N1) Fällen.
Aus dem australischen Staat New South Wales wird ein Anstieg an Infektionen mit schwerem Verlauf gemeldet. Mehrere Menschen müssen intensiv-medizinisch behandelt werden, darunter auch zwei schwangere Frauen.
Dr. Jeremy McAnulty vom “The New South Wales Health Department” sagt, dasss die Menschen sich Aufgrund des Anstieges impfen lassen sollen.
Derweil gibt es weitere Todesopfer in Indien. In Orissa starb eine 56-jährige Frau. Sie ist das erste Todesopfer in dieser Stadt in diesem Jahr. Die Anzahl der Verstorbenen in Pune ist von 285 innerhalb kurzer Zeit auf 292 Todesfälle angestiegen.
Quelle: radioaustralianews.net.au, The Times of India, deccanherald.com
Das ägyptische Gesundheitsministerium hat der WHO einen neuen Fall von Vogelgrippe mitgeteilt. Die neue Influenza A/H5N1 Infektion ist in Ägypten aufgetreten.
Es handelt es sich um einen 3 Jahre alten Jungen aus Minia Governorate. Seine Symptome begannen am 21.11., am 22.11. wurde er in ein Krankenhaus eingewiesen und behandelt. Sein Zustand ist stabil.
Der Junge hat sich am krankem und/oder totem Geflügel infiziert.
Von den insgesamt 89 bestätigten Vogelgrippe Fällen in Ägypten sind 27 tödlich verlaufen.
Quelle: WHO
Das Institut für Public Health (InVS) gab heute bekannt, dass zwei Todesfälle durch eine Infektion mit einer Mutation des Influenza A/H1N1 Virus in Frankreich aufgetreten sind. Bereits in der letzten Woche wurden von dem Norwegian Institute of Public Health über eine mutierte Version des Influenza A/H1N1 Virus in Norwegen berichtet (wir berichteten am 20.11.). Die beiden Fälle in Frankreich sind unabhängig von einander aufgetreten. Die Verstorbenen standen in keinerlei Beziehung zu einander und kamen aus verschiedenen Städten. Die InVS wies darauf hin, dass diese Mutation die Fähigkeit des Virus erhöhen könnte, um die unteren Atemwege zu erreichen und speziell auf das Lungengewebe zu gelangen. Beide Patienten befiel diese Mutation. Auch eine Resistenz gegen Oseltamivir wurde bekannt. Dies ist… Weiterlesen
Am vergangenen Wochenende verlegten Intensivmediziner des Leipziger Uniklinikums mit Hilfe des ADAC Ambulanzflugdienstes und einem Team des Uniklinikums Erlangen im Rahmen eines medizinisch und technisch äußerst anspruchsvollen Lufttransportes einen 51-jährigen Patienten mit schwerem Lungenversagen von Charkov (Ukraine) in das Universitätsklinikum Leipzig. „Die Kollegen in Charkov haben uns um Unterstützung gebeten, weil sie den Patienten, der nach einer H1N1-Infektion ein akutes Lungenversagen erlitt, nicht adäquat versorgen konnten”, erklärt Prof. Dr. Udo Kaisers, Direktor der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie. „Für sie schien eine Verlegung an unser optimal ausgestattetes Klinikum die beste Lösung zu sein. Allerdings war der Patient in einem so schlechten Zustand, dass zunächst fraglich war, ob wir ihn überhaupt nach Leipzig transportieren können.”
Einsatz einer… Weiterlesen
Das Robert-Koch-Institut (RKI) gab gestern bekannt, dass sich die Zahl der Schweinegrippe-Erkrankten auf mindestens 85.290 erhöht hat. Alleine vergangene Woche hätte es 26.579 Schweinegrippe-Meldungen gegeben, die Woche davor rund 20.967 und für die Woche davor rund 8692. Laut RKI sind mit Stand Donnerstagnachmittag bislang 30 Menschen an der Erkrankung gestorben. Die meisten der Opfer hatten Vorerkrankungen.
Quelle: RP-Online