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Virus

HIV – Virus: Zahl der HIV-Neuinfektionen ist gesunken

Die Zahl der HIV-Neuinfektionen ist gesunken. Das zeigt eine neue Modellierung des Robert Koch-Instituts anlässlich des Welt-AIDS-Tags, die eine genauere Schätzung des Infektionszeitpunktes als bisher ermöglicht. Eckdaten und Trends sind im Epidemiologischen Bulletin des RKI veröffentlicht (Ausgabe 46/2011). Auf den RKI-Internet-seiten (www.rki.de) sind die Eckdaten auch für die einzelnen Bundesländer abrufbar.

Für das Jahr 2011 werden 2.700 Neuinfektionen geschätzt (2.250 Männer und 450 Frauen). Der höchste Wert für HIV-Neuinfektionen lag nach dem neuen Modellierungsverfahren im Jahr 2006 bei rund 3.400 Infektionen und geht seitdem zurück. „Zu den wichtigsten Ursachen für diese positive Entwicklung gehören die intensivierte Prävention und die zunehmend frühere Diagnose und Behandlung HIV-Infizierter, die dann weniger infektiös für ihre Sexualpartner sind“, sagt Reinhard Burger, Präsident des Robert Koch-Instituts.… Weiterlesen

West-Nil-Virus breitet sich in Europa aus

Europa, 25.08.2011 – Seit Ende Juni 2011 wurden 56 Fälle des West-Nil-Fiebers aus Ost- und Südosteuropa gemeldet. Der West-Nil-Virus, der durch Stechmücken übertagen wird, hat seinen Weg nach Europa gefunden.

Nach Angaben des Centrums für Reisemedizin (CRM) kommen die Meldungen aus den Ländern Griechenland, Rumänien, Russland und Albanien. Bei Reisen in diese Länder wird empfohlen sich gegen Mückenstiche zu schützen. Schon 2010 war ein Anstieg der Erkrankung in Griechenland aufgefallen, 257 Fälle waren es allein in Griechenland. Mehr als fünf Prozent der Patienten verstarben in Folge der Infektion.

Die Symptome der Infektion: Fieber, Muskel- und Kopfschmerzen begleitet von Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, geschwollene Lymphknoten, Hautausschlag an Brust, Rücken und Armen. In 0,7 Prozent der Fälle kommt es zu Gehirnentzündungen (Enzephalitis) und… Weiterlesen

Vor allem Jugendliche betroffen: Masern breiten sich aus

Die Masern grassieren so stark, wie seit fünf Jahren nicht mehr. Die erhöhte Gefahr einer Ansteckung gilt dabei nicht nur Kindern. “Im Gegensatz zu früher erkranken jetzt immer mehr Jugendliche und junge Erwachsene”, sagt Martin Terhardt von der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut. Aus diesem Grund rechnen die Experten in den Schulferien damit, dass sich die Virus-Erkrankung weiter ausbreitet.

Quelle: RP-Online

Vogelgrippe: Neuer Verdachtsfall in Westerwiehe

In Westerwiehe (Rietberg) gibt es einen neuen Verdachtsfall auf Geflügelgrippe. Nachdem am Wochenende in einem Betrieb 4200 Enten, Gänse und Hühner getötet worden sind, wurden die Tierärzte der Abteilung Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung bei der Umgebungsuntersuchung in zwei direkt aneinander grenzenden Betriebe fündig. (08.06.2011)

In dem einen werden zirka 2500 Legehennen gehalten, in dem anderen zirka 150 bis 200 Gänse und Enten sowie 1000 Küken. Weiterlesen

Vogelgrippe: Erneut Virus in Westerwiehe nachgewiesen

Bei einem weiteren Geflügelbestand ist die leichte Form (Low Pathogenic Avian Influenza, kurz LPAI) der Vogelgrippe nachgewiesen worden. Im Laufe des Sonntagvormittags wurde damit begonnen, den zirka 4200 Tiere – Enten, Gänse und Hühner – umfassenden Bestand zu töten.

Das Technische Hilfswerk unterstützt die Aktion und baut eine Desinfektionsschleuse auf. Mit der Tötung ist wie bei den vorangegangenen Betrieben eine Firma aus den Niederlanden beauftragt. Ein Sperrgebiet muss nicht eingerichtet werden, der Geflügelbetrieb befindet sich innerhalb des bestehenden Sperrgebiets in Westerwiehe. “Hoffentlich ist dies der letzte Betrieb, in dem wir fündig werden!”, fasst Dr. Bernhard Beneke, Leiter der Abteilung Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung des Kreises Gütersloh, die bislang vorliegenden Ergebnisse zusammen. Dies wird durch weitere Untersuchungen allerdings noch zu bestätigen sein.… Weiterlesen

Exotische Stechmücken und tropische Viren in Deutschland auf dem Vormarsch

Japanische Stechmücke (Aedes japonicus) Bild CDC

Japanische Stechmücke (Aedes japonicus) Bild CDC

Japanischer Buschmoskito und 3 Tropenviren identifiziert

Eine neue Stechmückenart (1) und gleich drei von Stechmücken-übertragene Viren (3,4) werden eine neu angelegte Datenbank zur Erstellung einer Mückenkarte für Deutschland ergänzen: Wissenschaftler des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNI) und der Universität Heidelberg haben in Zusammenarbeit mit der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Stechmückenplage e.V. (KABS) in Waldsee den eingewanderten japanischen Buschmoskitos in Südwest-Deutschland identifiziert. Gleichzeitig wurde in anderen deutschen Stechmücken erstmals das Sindbis-, das Batai- und das Usutu-Virus nachgewiesen.

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