Kieler Ozeanographen weisen Einfluss von äquatorialen Tiefenströmungen auf Niederschläge in Afrika nach
Die Meere haben einen vielfältigen Einfluss auf unser Klima. Prominentestes Beispiel ist das El Niño Phänomen im Pazifik, die bekannteste, mehrjährige Klimaschwankung. Wie Ozeanographen des Kieler Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) und der Woods Hole Oceanographic Institution (WHOI, USA) jetzt zeigen konnten, spielen auch Tiefenströmungen im äquatorialen Atlantik eine wichtige Rolle bei Klimaschwankungen in Westafrika. Die Ergebnisse der Studie erscheinen in der aktuellen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift „Nature“. Weiterlesen
Klänge aus dem Südpolarmeer inspirieren Künstler, eine Oper unter Wasser zu bringen
Am Sonntag, dem 1. Mai, feiert die Unterwasseroper AquAria_PALAOA in Berlin Premiere. Ein wissenschaftliches Observatorium des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft hat die Opernsängerin Claudia Herr zu diesem einzigartigen Projekt inspiriert.
Eine Oper unter Wasser: Wie geht das – unter Wasser singen? Wie klingt das unter Wasser? Im Stadtbad Neukölln, einem der schönsten Jugendstilbäder Deutschlands, befindet sich eine Bühne, die bis zum Parkett mit Wasser gefüllt ist und ab Sonntag zum Spielort für eine ungewöhnliche Kombination aus Kunst und Wissenschaft wird. Beginn der Premiere ist 22:00 Uhr, Einlass ab 20:00 Uhr.
Das Hydroakustik-Observatorium PALAOA an der deutschen Forschungsbasis Neumayer-Station III in der Antarktis zeichnet rund… Weiterlesen
Die Arbeiten an der Schleuse Regensburg schreiten voran. Bis voraussichtlich Donnerstag Abend, den 27.01.2011 soll der Steinwall, der zur Hindernisbeseitigung im Oberwasser notwendig war, abgetragen sein. Aktuell sind zwei Bagger dabei, die bis zu 4 to schweren Granitsteine auf LKW´s zu laden. Bereits um die 1.900 Tonnen Material wurden schon entfernt, weitere 2.500 Tonnen Steine warten auf ihren Ausbau. Das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Regensburg ist zufrieden mit dem bisherigen Verlauf der Baggerarbeiten und lässt nach wie vor in einem Zwei-Schichten-Betrieb von 6.00 Uhr bis 22.00 Uhr arbeiten. Zeitgleich zum Steinausbau soll heute Nacht die Funktionsprüfung des Obertores, an welchem ein Ruderblatt das Torfahren behindert hatte, durchgeführt werden. Für die Anwohner ist dadurch keine Lärmbeeinträchtigung zu erwarten.
Am Freitag, den… Weiterlesen
Dank der ca. 4.400 to eingebauten Granitsteine konnten am Mittwochvormittag das Tor im Unterwasser der Schleuse Regensburg geschlossen werden. Durch den Strömungsstillstand konnte der Taucher des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) Regensburg unter Beachtung des Arbeitsschutzes nach der Blockierursache des Obertores suchen. Gegen Mittag wurde dann der „Störenfried“ – ein vom Hochwasser angeschwemmtes Ruderblatt – mit Hilfe eines Kranes entfernt. Ob das Obertor voll funktionsfähig ist, muss erst noch geprüft werden. Die nächste Aufgabe der Beschäftigten des WSA´s ist es, den Steinwall wieder aus der Schleuse zu entfernen. Nach ersten Schätzungen werden diese Arbeiten mindestens bis Anfang nächster Woche dauern.
Die Schleuse Regensburg wurde am Freitagabend für die Hochwasserabfuhr geöffnet. Laut Planfeststellungsbeschluss zur Schleuse Regensburg müssen ab einem Wasserabfluss von mehr… Weiterlesen
Um die Probleme beim Schließen des Obertores der Schleuse Regensburg beseitigen zu können, werden seit Montagvormittag tonnenschwere Wasserbausteine mit Baggern auf die Sohle des Bauwerkes eingebracht. Dadurch wird die Strömung des Wassers verringert und die Tore können geschlossen werden.
Hochwasserabfuhr ist u. a. eine der Aufgaben des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) Regensburg. Bei einem Wasserabfluss von mehr als 1.900 m³/s auf Höhe der Ortschaft Winzer werden die Tore der Schleuse Regensburg geöffnet. Am Sonntagnachmittag sollte das Obertor wieder geschlossen werden. Dabei stellte man fest, dass Treibgut das Torfahren behindert. Als Maßnahme wurde seit Montag, 10.30 Uhr mehr als 2.600 Tonnen Granit-Wasserbausteine mit Kantenlängen von 1,2 m bis 1,5 m mit Baggern in die Schleuse eingebracht. Weitere 700 Tonnen werden notwendig… Weiterlesen
Das Wasser- und Schifffahrtsamt Regensburg musste am Wochenende das Hochwasser abführen. Dazu wurde am Freitagabend das Obertor der Schleuse Regensburg abgesenkt. Beim Schließversuch am Sonntagnachmittag stellte man fest, dass das Obertor wegen Treibgut nicht mehr fahrbar ist. Gefahr für die Stadt Regensburg und die Schifffahrt besteht nicht.
Beim Bau der Schleuse Regensburg wurde die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung bereits im Planfeststellungsbeschluss dazu verpflichtet, bei einem erhöhten Wasserabfluss von 1.900 m³/s, gemessen auf Höhe der Ortschaft Winzer, die Tore der Stauanlage zum Abfliesen des Wassers zu öffnen. Am Freitag, den 14.01.2011 gegen 24.00 Uhr war der Wasserabfluss erreicht und entsprechende Maßnahmen wurden durchgeführt. Am Sonntag, den 16.01.2011 gegen 16.00 Uhr wurde der Wasserabfluss wieder unterschritten und die Stauanlage sollte ihre Tore wieder… Weiterlesen