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Ufer

Raum Schweinfurt: Teils Freigabe für Schifffahrt nach Hochwasser

Nachdem die Wasserstände des Mains unter den für die Schifffahrt zulässigen Höchstwasserstand gesunken sind erfolgt nun durch das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Schweinfurt abschnittsweise die Freigabe für den Transport auf dem Wasser. Zuvor müssen jedoch mit Spezialschiffen der Verwaltung die notwendigen Tiefen gepeilt werden, um aufgespülte Sandbänke und vom Ufer eingespülte Hindernisse zu ermitteln. Außerdem müssen die Wasserfahrzeuge des WSA Schweinfurt die Bojen zur Kennzeichnung der Fahrrinne wieder ausbringen sowie angeschwemmte Gegenstände wie z. B. am Hochwassersperrtor bei Volkach beseitigen. Die bisher überspülten Betriebsflächen der Schleusen sind vom Schlamm zu befreien und hydraulische und elektrische Bestandteile der Antriebe zu überprüfen sowie ggf. instand zu setzen. Des Weiteren ist der Winterdienst sichergestellt.

Bereits am Donnerstag wurden Bereiche im Raum Schweinfurt, in… Weiterlesen

Schifffahrtsamt sichert Havaristen

Wie das Wasser- und Schifffahrtsamt Schweinfurt mitteilt, ist es im Zusammenwirken mit der Firma, welcher der am Sonntag havarierte Schubleichter gehört, gelungen, diesen an Land zu befestigen. Der in diesem Bereich zuständige Außenbezirk Hassfurt war mit seinen Mitarbeitern zeitnah und fortlaufend vor Ort präsent.

Mit Hilfe eines Baggers wurde das schwimmende Transportgefäß am späten Montagnachmittag vom Aufprallpunkt am Verschluss des mittleren Wehrfeldes der Staustufe Limbach am Main gelöst und nach dem Herabsetzen des Durchflusses in diesem Bereich der Schubleichter in Richtung Ufer gezogen und dort sicher vertäut. Von hier wird er bei geeigneten Wasserständen an ein Schiff gekoppelt an seinen Liegeplatz zurück verbracht. Die sichere Abfuhr des Hochwassers kann nun durch die Beschäftigten des Wasser- und Schifffahrtsamtes vor Ort rund… Weiterlesen

Hochwasser: Land unter in weiten Teilen Deutschlands

Land unter heißt es in weiten Teilen Deutschlands, nachdem die Temperaturen wieder Plusgerade erreicht haben. Regen und Schmelzwasser haben zahlreiche Flüsse über die Ufer treten lassen. Das THW ist seit dem Wochenende bundesweit mit mehr als 750 Kräfte im Dauereinsatz.

An Oder, Saale, Rhein, Main und Neckar steigen die Pegel wieder, nachdem sich der Zustand zur Wochenmitte hin leicht entspannt hatte. Mit Schutzwänden und Sandsäcken gehen die Einsatzkräfte gegen das Hochwasser vor. Auch die Hochleistungspumpen des THW laufen auf vollen Touren.

Aus dem Landesverband Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland sind am Freitag mehr als 100 Kräfte im Hochwassereinsatz. Sie transportieren und befüllen Sandsäcke, beleuchten Einsatzstellen und pumpen vollgelaufene Keller leer.

Von der Außenwelt abgeschnitten

Wassermassen sorgen auch im Osten der Republik für Schäden und… Weiterlesen

Todesopfer durch Überschwemmungen und Erdrutsche in Brasilien

Rio de Janeiro (Brasilien), 13.01.2011 – Tagelange heftige Regenfälle ließen in einer Bergregion nördlich von Rio de Janeiro Flüsse über die Ufer treten. Schlammlawinen wälzten sich von den Bergen herab und begruben ganze Dörfer unter sich. In der Region Serrana war innerhalb von 24 Stunden so viel Regen gefallen wie sonst in einem ganzen Monat.

Nach Behördenangaben starben mindestens 360 Menschen durch die Überschwemmungen. Allein in der Bergregion Serrana starben 348 Menschen. Besonders hart getroffen hat es den Ort Teresópolis in dieser etwa 100 Kilometer nördlich von Rio de Janeiro gelegenen Region. Hier wurden 130 Tote gezählt. Hänge und Flussufer waren unter dem Druck der Wassermassen weggebrochen. Ganze Stadtviertel in Teresópolis, Nova Friburgo und Petrópolis verschwanden unter Flüssen aus Schlamm.… Weiterlesen

Aus Schneemassen werden Wassermassen

Von Bremen bis Bayern, von Nordrhein-Westfalen bis Sachsen – schmelzende Schneemassen haben Bäche, Flüsse und Seen in ganz Deutschland über die Ufer treten lassen. Mehr als 1.200 THW-Kräfte sind seit Donnerstag ununterbrochen im Einsatz, um die Feuerwehr im Kampf gegen die Wassermassen zu unterstützen. Der Höchststand des Winterhochwassers wird vielerorts am Montagabend erwartet.

Steigende Pegelstände an Rhein und Mosel ließen bereits viele Straßen, Keller und Parks vollaufen. In Koblenz betreiben die THW-Einsatzkräfte einen Sandsackplatz für die Stadt, leisten technische Beratung im Bereich Deichbau und übernehmen Transportfahrten durch das Wasser. In Köln wurde entlang des Rheinufers eine Hochwasserschutzwand aufgebaut. Im Auftrag der Kölner Feuerwehr und mit der entsprechenden Ausstattung können THW-Boote auch als Brandschutzboote in überfluteten Gebieten eingesetzt werden.

An der… Weiterlesen

Hochwasser in Niedersachsen regional unterschiedlich

Norden/ Osnabrück/ Hannover – Die Hochwassersituation in Niedersachsen auf Grund der vergangenen Starkregenereignisse fällt regional unterschiedlich aus. Schwerpunktmäßig sind der Raum Osnabrück und das Schaumburger Land betroffen. Der Starkregen mit Wassermengen von teilweise mehr als 50 Millimetern pro Quadratmeter ging insbesondere über dem nördlichen Nordrhein-Westfalen, dem Osnabrücker Land und dem Großraum Hannover mit Schaumburg und dem nordwestlichen Harzvorland nieder. Dementsprechend lagen die Pegelstände der Hase und ihrer Nebenflüsse im Raum Osnabrück heute Vormittag noch über der Meldestufe 3 mit größeren Überschwemmungen. Unterhalb Osnabrücks staut das Hochwasserrückhaltebecken Alfhausen-Rieste bislang über 600.000 Kubikmeter Wasser ein, so dass die Pegelstände der Hase unterhalb des Beckens zwischen Bramsche und Meppen Freitag Vormittag im unkritischen Bereich waren.

Weiter westlich in der Grafschaft Bentheim stiegen die… Weiterlesen

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