Aus Furcht vor dem herannahenden Taifun “Roke” sind mehr als eine Million Japaner aufgefordert worden, sich in Sicherheit zu bringen. Der Wirbelsturm mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 144 Stundenkilometern sollte am Mittwoch in Zentraljapan auf Land treffen und nach Nordwesten in Richtung der Atomruine von Fukushima ziehen, wie der japanische Wetterdienst am Dienstag warnte.
Die Bevölkerung wurde wegen der durch “Roke” drohenden heftigen Regenfälle, starken Winde und Erdrutsche zu äußerster Vorsicht aufgerufen. Die Industriemetropole Nagoya gab eine Evakuierungswarnung für 1,09 Millionen Einwohner heraus, da durch die erwarteten Niederschläge Überschwemmungen drohten.
Quelle: RP-Online
Deutschland, 12.09.2011 – Heftige Unwetter haben in weiten Teilen Deutschlands eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Bei Sankt Goar auf der linksrheinischen Bahnstrecke löste sich durch die sintflutartigen Regenfälle eine Mure. In der Folge sprangen bei einem InterCity gegen 14:38 Uhr MESZ die Lokomotive und vier Waggons wegen der verschütteten Trasse aus den Gleisen. Die Waggons stürzten jedoch nicht um, sondern blieben in Schräglage hängen. Der Lokführer erlitt neben einem Schock einen Oberschenkelbruch, zehn Fahrgäste und vier Zugbegleiter wurden leichtverletzt. Die etwa 800 Fahrgäste wurden über Drehleitern der Feuerwehr aus dem Zug gerettet. Sie mussten in einer Turnhalle, der Rheinfelshalle in St. Goar, auf ihre Weiterfahrt im Schienenersatzverkehr warten. Die linksrheinische Bahnstrecke, die durch das Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal führt, bleibt bis… Weiterlesen
Eine Woche andauernder Regen hatte in Südthailand Überschwemmungen verursacht, durch die auch Straßen und Zugestrecken blockiert wurden. Allein von Koh Samui dort kamen 13.000 Urlauber wegen des Ausfalls von Fähr- und Flugverbindungen nicht weg, sagte der Leiter des örtlichen Touristenbüros.
Nach Angaben des thailändischen Innenministeriums saßen zudem 1225 Touristen auf der Insel Koh Tao und 1100 auf der Insel Phangan fest, die ebenfalls im Golf von Thailand liegen. Betroffen waren außerdem rund hundert Urlauber auf den Inseln Similan und Surin im Andamanischen Meer.
Quelle: RP-Online
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert Augsburger Projekt zur Entstehung, klimatische Auswirkungen, Langzeitvariationen und zukünftige Entwicklungen von Benguela-Niños
Das Projekt soll neue Kenntnisse zur Entstehung, zu den klimatische Auswirkungen und zu Langzeitvariationen der sogenannten Benguela-Niños erbringen und Prognosen zu deren zukünftigen Entwicklungen ermöglichen.
Warmwasserereignisse im südöstlichen Atlantik, sog. Benguela-Niños, spielen eine große Rolle für Ökologie und Fischereiwirtschaft im gesamten Küstenraum Namibias und Südangolas. Während eines Benguela-Niños treten – analog zu den Auswirkungen eines pazifischen El-Niños – in Küstennähe starke Niederschläge und Überschwemmungen auf. Zugleich setzt im Ozean ein dramatisches Fischsterben ein, und es können sogenannte Harmful Algal Blooms (HAB) auftreten.
Erst ein umfassendes Verständnis der Entstehung von Warmwasserereignissen im Benguelastrom, zu dem das Augsburger Projekt beitragen soll, wird es ermöglichen abzuschätzen, welche… Weiterlesen
Brisbane (Australien), 01.02.2011 – Nach dem Zyklon „Anthony“ am Sonntag (30. Januar) droht dem noch unter den Auswirkungen der Jahrhundertflut leidenden nordostaustralischen Bundesstaat Queensland neues Unheil. Von Osten nähert sich der schwere tropische Zyklon „Yasi“. Er wird voraussichtlich in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (2. und 3. Februar) die Küste zwischen Innisfail und Mackay erreichen, doch rauhe Winde dürften sich auf die gesamte Küste zwischen Cooktown und Maryborough auswirken. Premierministern Anna Bligh hat ihre Mitbürger davor gewarnt, dass der Zyklon sich zum stärksten Zyklon entwickeln könnte, der seit Beginn der Wetterbeobachtungen auf die Küsten Queensland geprallt ist. Die Behörden gehen somit davon aus, dass „Yasi“ ebenso stark werden könnte wie Zyklon „Larry“, der 2006 große Teile des Bundesstaates verwüstet… Weiterlesen
Das Hochwasser in dem südostaustralischen Staat Victoria breitet sich weiter aus. In der Stadt Horsham traf am Dienstag die Scheitelwelle des Wimmera River ein. 500 Häuser sind von Wasser umschlossen. Im Norden des Staats Victoria stehen bereits 43 Gemeinden teilweise unter Wasser.
Quelle: RP-Online