Die Regenfälle in Australien, die schon länger anhalten, haben in den Bundesstaaten Queensland und New South Wales im Osten Australiens zu katastrophalen Überschwemmungen geführt. Mehrere tausend Bewohner des südlichen Queensland und des New England North West sind von der Außenwelt abgeschnitten. Die betroffenen Gebiete Queenslands wurden von Premierministerin Anna Bligh zum Katastrophengebiet erklärt.
In Roma im Südosten Queenslands war der Bungil Creek ist über die Ufer getreten. Der rasche Anstieg des Wassers hatte die Zeit für Vorbereitungen verkürzt. Wie Robert Loughnan, der Bürgermeister der Maranoa Region den Medien sagte, sei die Zeit für das Befüllen von Sandsäcken vorbei, nun müsse man die Bewohner niedrig gelegener Gebiete in Sicherheit bringen. Helfer konnten einen Jungen retten, nachdem das Auto seiner Mutter von den… Weiterlesen

Niederschlagsmengen im südlichen Afrika angegeben in Zentimetern pro Monat im Südsommer (Dezember bis Februar) Abb.: MARUM, Universität Bremen
Ein Forscherteam vom Zentrum für Marine Umweltwissenschaften (MARUM) an der Universität Bremen untersuchte die Änderungen im Wasserkreislauf in Südost-Afrika während der letzten 17.000 Jahre. Entgegen der vorherrschenden Theorie zeigen ihre Ergebnisse, dass der Antrieb für den Wechsel von trockenen hin zu Phasen mit mehr Niederschlag nicht regional, sondern im weit entfernten Nordatlantik zu finden ist. Die Studie erschien nun in der Ausgabe der Zeitschrift Nature vom 22.Dezember.
Als breites Band zieht sich der tropische Regengürtel über den afrikanischen Kontinent und bestimmt durch seine jährliche Wanderung den Wechsel von Regen- und Trockenzeiten. Änderungen in diesem System können zu Überschwemmungen oder Dürren führen mit… Weiterlesen
Die Zahl der Toten nach den schweren Überschwemmungen im Süden der Philippinen ist auf fast 1500 gestiegen. Allein in der Stadt Cagayan de Oro zählte das Zivilschutzministerium bis Dienstag 891 Tote, in der nahe gelegenen Stadt Ilgan 451. In den umliegenden Provinzen gab es weitere Opfer.
Bis zu 100 Kilometer vor der Küste seien noch Tote aus dem Meer geborgen worden, sagte der Chef des Zivilschutzes Benito Ramos.
Quelle: RP-Online
Sechs Menschen sind durch Sturzfluten in der italienischen Hafenstadt Genua ums Leben gekommen. Nach offiziellen Angaben sind auch zwei Kinder unter den Toten. Zum zweiten Mal binnen acht Tagen hatten schwere Regenfälle Überschwemmungen ausgelöst.
Die Fluten wälzten sich durch die Stadt und rissen Autos, Bäume und Möbel aus tiefer gelegenen Wohnungen mit sich.
Quelle: RP-Online
Bangkok hat sich am Montag auf weitere Überschwemmungen vorbereitet. Die Verwaltung der thailändischen Hauptstadt warnte am Sonntagabend, große Wassermassen bewegten sich auf tief gelegene Teile Bangkoks zu und näherten sich sechs Distrikten, darunter unmittelbar ans Stadtzentrum angrenzende Gebiete.
Zu den betroffenen Distrikten gehört das bei Touristen beliebte Viertel Chatujak sowie Don Mueang, wo der zweitgrößte Flughafen der Stadt liegt. Er wird derzeit als Notaufnahmelager genutzt.
Quelle: RP-Online
Nach tagelangem verzweifelten Kampf gegen das Hochwasser ist Bangkok nun doch nicht mehr vor den Fluten zu retten. Die Hauptstadt könne nicht mehr komplett vor einer Überschwemmung geschützt werden, sagte Thailands Regierungschefin Yingluck Shinawatra am Donnerstag. Um die Wassermassen schneller in Richtung Meer abfließen zu lassen, haben die Behörden laut Shinawatra die Schleusentore vor der Hauptstadt geöffnet.
Nach Angaben eines Sprechers der Stadtverwaltung werden die Wassermassen aus dem Landesinneren in der Nacht zum Freitag im Norden Bangkoks erwartet.
Quelle: RP-Online