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Übergewicht

Weniger Kalorien zum Frühstück können zur Gewichtsreduzierung beitragen

Eine Reduzierung der täglichen Energieaufnahme kann man über eine Umstellung seiner Ernährungsgewohnheiten beim Frühstück erreichen. Das ist das Ergebnis einer Studie der Technischen Universität München. Veränderungen sind bereits über wenige Lebensmittelgruppen möglich. Für die Untersuchung wurden Ernährungsprotokolle von 380 Fettleibigen (Adipösen) und 100 Normalgewichtigen mittleren Alters ausgewertet. Die Probanden machten Angaben zu allen Lebensmitteln und Getränken, die sie innerhalb von zehn Tagen verzehrt hatten. Wie viele Kalorien beim Frühstück aufgenommen werden, hängt in erster Linie von Nahrungsmitteln mit mittlerer (1,51-2,49 kcal/g) und hoher (mehr als 2,5 kcal/g) Energiedichte ab. Nur zehn von 32 ausgewerteten Lebensmittelgruppen hatten einen nachweislichen Einfluss auf eine erhöhte Kalorienaufnahme beim Frühstück. Dazu gehörten Brot und Streichfette, aber auch süße Aufstriche wie Marmelade oder Honig und herzhafte… Weiterlesen

Gesundheitsrisiko Übergewicht: Der Bauchumfang ist entscheidend

(aid) – Ein zu hohes Körpergewicht ist nicht für jeden Menschen gleich gefährlich. Über das individuelle Gesundheitsrisiko entscheidet, wo die Fettpolster sitzen. Das Bauchfett ist besonders schädlich und kann das Risiko für Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Im Allgemeinen unterscheidet man zwei verschiedene Formen von Übergewicht: den Apfel- und den Birnentyp. Beim “Birnentyp” konzentriert sich das Körperfett an den Oberschenkeln, den Beinen und am Po, während “Apfeltypen” zu viele Pfunde am Bauch mit sich herumtragen. Die “Apfelvariante” ist aus gesundheitlicher Sicht gefährlicher, da das Fett im Bauchraum eine schlechtere  Zusammensetzung hat. Es ist sehr stoffwechselaktiv und produziert beispielsweise Signalstoffe, die Entzündungen fördern und vermutlich die Blutgefäßwände schädigen. Gleichzeitig verringern die Fettzellen die Bildung des Botenstoffs Adiponektin, der die Gefäße schützt. Auf… Weiterlesen

Die Welt ist fett: Softdrinks sind Hauptursache

(aid) 18.03.2009 – Vor 50 Jahren gab es etwa 100 Millionen übergewichtige Menschen auf der Welt und Milliarden litten an Unterernährung. Heute sind über 1,6 Milliarden Menschen übergewichtig und “nur” 700 Millionen unterernährt. Landflucht und Urbanisierung, mangelnde körperliche Betätigung, die Globalisierung des Nahrungsmittelmarktes und vor allem die immer weiter um sich greifenden Ernährungsgewohnheiten mit zu fetthaltigen und zu zuckerreichen Lebensmitteln tragen zur weltweiten Epidemie der Fettsucht bei. Das stellte Prof. Barry Popkin von der University of North Carolina at Chapel Hill, USA, auf dem 46. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Ernährung fest, der am 13. und 14. März 2009 in Gießen stattfand. “Die Welt ist fett geworden”, so Popkin. Insbesondere die Änderung des Trinkverhaltens und der hohe Konsum an Softdrinks… Weiterlesen

Fettpolster um die Taille: Auch für Normalgewichtige ein Risiko

(aid) 19.11.2008 – Nicht nur das Körpergewicht, sondern auch die Verteilung des Körperfetts ist für das Sterblichkeitsrisiko von Bedeutung. So sind schlanke Menschen mit viel Bauchfett offenbar ähnlich gefährdet wie stark Übergewichtige. Das lassen jüngste Ergebnisse der Potsdamer EPIC (European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition)-Studie vermuten. Wissenschaftler vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE) hatten die Daten von knapp 360.000 Menschen mittleren Alters ausgewertet. Für die Untersuchung wurden unter anderem der Körpermassenindex (BMI), der Taillenumfang und das Verhältnis von Taille zur Hüfte bestimmt. In 14.723 Fällen stellten die Mediziner im Laufe von zehn Jahren den Tod fest. Die Auswertung zeigte, dass der Taillenumfang unabhängig vom Körpergewicht ein wichtiger Risikofaktor ist. So hatten auch normalgewichtige Menschen mit Fettpolstern am Bauch eine… Weiterlesen

Gefühltes Übergewicht belastet Jugendliche: Teenager schätzen ihren Körper häufig falsch ein

(aid) 25.06.2008 – Viele Jugendliche halten sich für zu dick, obwohl ihr Gewicht im Normalbereich liegt. Das ist ein weiteres Ergebnis der ersten bundesweiten Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen (KIGGS), welches das Robert-Koch-Institut aus Berlin nun bekannt gegeben hat. Bereits Mitte 2007 war die Basisauswertung der Studie veröffentlicht worden. Demnach sind 15 Prozent der untersuchten Kinder und Jugendlichen übergewichtig, rund sechs Prozent sogar adipös. Gleichzeitig untersuchten die Forscher, wie Jugendliche ihr Gewicht selbst einschätzen und in welchem Ausmaß das subjektiv gefühlte oder tatsächliche Übergewicht die Lebensqualität der Jugendlichen beeinträchtigt. Dazu beantworteten die Mädchen und Jungen Fragen zu ihrem eigenen Wohlbefinden, zum Beispiel in Hinblick auf ihren Körper, ihr Selbstwertgefühl, Familie, Freunde und Schule. Die Auswertung aller Parameter rund… Weiterlesen

Übergewicht in der Kindheit: Wie stark die Gene die Körpermasse beeinflussen

(aid) 12.03.2008 – Übergewicht in der Kindheit ist offenbar zum größten Teil auf die genetische Veranlagung und in geringerem Maß auf das soziale Umfeld zurückzuführen. Das lassen die Ergebnisse einer britischen Studie aus dem “American Journal of Clinical Nutrition” vermuten, an der mehr als 5.000 Zwillinge im Alter von acht bis elf Jahren teilnahmen. Für die Untersuchung protokollierten die Wissenschaftler unter anderem den Körpermassenindex, kurz BMI und den Taillenumfang der jungen Probanden. Der BMI ist das Verhältnis von Gewicht zur Körpergröße und ein gutes Maß für die Einschätzung des Körpergewichts. Anhand dieser Daten wurden die Ähnlichkeiten in den Körpermaßen von eineiigen und zweieiigen Zwillingen verglichen. Eineiige Zwillinge sind aus einer einzigen befruchteten Eizelle entstanden und haben daher identische Gene. Bei… Weiterlesen

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