Der ecuadorianische Vulkan Tungurahua hat am Sonntag Asche und glühendes Gestein in den Himmel geschleudert. Nach Angaben des Geophysikalischen Instituts des südamerikanischen Landes begann die Aktivität an dem 5.023 Meter hohen Berg am Nachmittag (Ortszeit). Gesteinsbrocken seien zum Teil mehr als einen Kilometer vom Krater entfernt gelandet, in der Umgebung seien mindestens vier Erdbeben registriert worden. Die Region um den etwa 135 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Quito gelegenen Tungurahua ist nur dünn besiedelt.
Quelle: RP-Online
Der ausgebrochene Vulkan Tungurahua in Ecuador erzeugt zur Zeit eine Aschewolke, die weit über den Krater reicht.
Am 22.04.2011 wurde berichtet, dass in den letzten Monaten an dem Vulkan Tungurahua tektonische Erdbeben detektiert wurden, was auf erhöhten Druck in dem Vulkan hinweist. Am 21.04.2011 hatten Gas-und Aschewolken feinen Ascheregen in Choglontús und Cahuají (ca. 8 km südwestlich), Pillate (ca. 8 km westlich), Cotaló (ca. 8 km nordwestlich), Juive (ca. 7 km nordnordwestlich) und Baños (ca. 8 km nördlich) verursacht. Eine strombolianische Tätigkeit wurde beobachtet. Auch kleine Lavafontänen und glühende Blöcke, die an den Flanken herabrollten, wurden gesehen. Zwischen dem 21. und 22.04.2011 traten einige Explosionen auf. Das Geophysikalische Institut empfohl, dass ein Radius von 3 km rund um den Krater… Weiterlesen
Wegen eines drohenden Vulkanausbruchs sind im Süden von Ecuador die Bewohner mehrerer angrenzender Ortschaften aufgerufen worden, das Gebiet zu verlassen. Wegen der Aktivität des Vulkans Tungurahua sei die Alarmstufe orange ausgerufen worden, teilte die Katastrophenschutzbehörde in Quito am Dienstag mit. Die Bewohner der Dörfer Cusua, Bilbao und Chacauco sollten daher ihre Häuser verlassen. Bei dem Vulkan wurde seit Mitte vergangener Woche eine erhöhte Aktivität festgestellt.
Quelle: RP-Online
Quito (Ecuador) / Guatemala-Stadt (Guatemala), 30.05.2010 – Der Ausbruch zweier Vulkane hat in Ecuador und Guatemala für Aufregung gesorgt. In Guatemala brach der 2.552 Meter hohe Pacaya aus, in Ecuador stieß der 5.016 Meter hohe Tungurahua eine Aschewolke aus.
Der Vulkan Pacaya, der etwa 25 Kilometer von der Hauptstadt des Landes Guatemala-Stadt entfernt liegt und zu den aktivsten Vulkanen der Welt gehört, stieß eine 1500 Meter hohe Aschewolke aus und schleuderte Steinbrocken in einen Umkreis von fünf Kilometern. Betroffen waren vor allem die Ortschaften San José Calderas, San Francisco, El Rodeo und El Patrocinio. Dort flüchteten viele Bewohner panikartig. Drei Kinder werden dort vermisst. Der Fernsehreporter Aníbal Archila, der vom Ausbruch des Vulkans berichtete, wurde durch herabstürzende Steinbrocken getötet. Die… Weiterlesen
Der Vulkan Tungurahua in Ecuador hat dafür gesorgt, dass sieben Dörfer evakuiert werden mussten. Am naheliegenden Flughafen Guayaquil kommt es zu Einschränkungen des Flugverkehrs – viele Flüge wurden gestrichen. Die Schulen in Guayaquil wurden geschlossen. Guayaquil ist eine Grossstadt in Ecuador und auch ein wichtiger Hafenumschlagsplatz.
Die Aschewolke, die der Vulkan Tungurahua nun ausgibt, steigt zur Zeit bis in eine Höhe von ca. 10.000 Meter (ca. 6 Meilen).
Starke Winde haben die Vulkanasche auch über der bevölkerungsreichen Stadt Guayaquil verteilt.
Der Tungurahua ist ein 5.016 m hoher aktiver Schichtvulkan, der südöstlich von Ambato am Ostabhang der Anden Ecuadors liegt und das Amazonasgebiet überragt.
Quelle: BBC, Wikipedia, Aeropuerto de Guayaquil