6 Jahre nach der Tsunamikatastrophe vom 26. 12. 2004 ist der Aufbau des deutsch-indonesischen Tsunami-Frühwarnsystems für den Indischen Ozean (GITEWS) abgeschlossen. Das Projekt endet zum 31. März 2011. Danach wird Indonesien die alleinige Verantwortung für das Gesamtsystem übernehmen
„Der innovative technische Ansatz von GITEWS beruht auf einer Kombination verschiedener Sensoren, deren zentrales Element eine schnelle und präzise Erfassung und Auswertung von Erdbeben, unterstützt durch GPS-Messungen, ist“ sagte dazu Professor Reinhard Hüttl, Vorstandsvorsitzender des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ. „Die vom GFZ entwickelte Seismologie-Auswertung durch das System SeisComp3 erwies sich als so schnell und zuverlässig, dass sie mittlerweile in über 40 Ländern installiert wurde.”
Eine Tsunami-Warnung erfolgt maximal fünf Minuten nach einem Seebeben auf der Basis aller verfügbaren Informationen von den ca. 300… Weiterlesen
Vor Vanuatu ist um 17:14 UTC am 27.05.2010 ein Erdbeben der Stärke 7,2 aufgetreten. Die Erdbebentiefe wurde mit 36,1 km angegeben. Das Epizentrum lag ca. 215 km NNW von Luganville, Espiritu Santo, Vanuatu, ca. 340 km von Lata, Santa Cruz Islands, Solomon Inseln. und ca. 485 km von PORT-VILA, Efate, Vanuatu entfernt. Bis nach Brisbane, Queensland, Australien waren es ca. 2.070 km.
Eine Tsunami Warnung wurde für Vanuatu, Solomon Inseln, Neu Kalendonien ausgegeben.
Es liegen zur Zeit keine Berichte über Verletzte oder Schäden vor.
Vanuatu ist ein Inselstaat im Südpazifik.
Quelle: USGS, Iris.edu, PTWA, Wikipedia
Ein starkes Erdbeben erschütterte die Region vor Sumatra am 07.04.2010. Das Erdbeben ereignete sich um 05:15 Uhr Ortszeit. Das Epizentrum war ca. 200 km von Sibolga auf Sumatra, Indonesien entfernt. Zu den Städten Medan auf Sumatra waren es ca. 215 km und bis nach Kuala Lumpur in Malaysia betrug die Entfernung ca. 1.425 km. Das Erdbeben wurde mit einer Stärke von 7,7 angegeben. Die Bebentiefe lag bei ca. 31 km.
Eine Tsunami-Warnung wurde kurze Zeit später wieder aufgehoben.
Einen Überblick über die Verletzten gibt es zur Zeit noch nicht. Aus Sinabang wird von 17 Verletzten berichtet. Dort stürzten auch mehrere Häuser ein.
Quelle: USGS, Iris.edu, PTWA, RP-Online
Nach dem heutigen Beben mit der Stärke 8,8 in der Küstenregion von Chile ist der Flughafen von Santiago de Chile vorerst für 72 Stunden geschlossen worden.
Laut Berichten soll das Erdbeben ca. 1 1/2 Minuten gedauert haben und hat die Menschen um 3:34 Uhr Ortszeit aus dem Schlaf gerissen.
Das Ausmass der Schäden kann noch nicht überblickt werden. Aus Concepcion wird über Gebäude in Flammen berichtet. Strassen sind eingerissen, Häuser beschädigt und Erdgasleitungen in Santiago de Chile sind teils unterbrochen. Die Stromversorgung ist zeitweilig ausgefallen.
Bisher sind 78 Todesfälle zu beklagen.
Erneute Erdbeben haben die Küstenregion von Chile erschüttert. Nach dem Beben mit der Stärke 8,8 wurde weitere Beben mit Stärken von 5,8 (UTC 9:59) ca. 110 km von Temuco… Weiterlesen
Vom PWTC wurde eine Tsunami Warnung für Chile und Peru ausgegeben. Auch für Hawaii wurde eine Warnung ausgesprochen.
Nun wurde die Tsunami Warnung auf die nachfolgenden Länder bzw. Regionen ausgeweitet:
Equador, Kolumbien, Antarktis, Panama, Costa Rica, Nicaragua, Pitcairn, Honduras, El Salvador, Guatemala, Franz. Polynesien, Mexiko, Cook Inseln, Kiribati, Kermadec Inseln, Niue, Neuseeland, Tonga, Amerik. Samoa, Samoa, Jarvis Inseln, Wallis-Futuna, Tokelau, Fiji, Australien, Hawaii, Palmyra Inseln, Tuvalu, Vanuatu, Howland-Baker, Neu Kaledonien, Johnston Inseln, Solomon Inseln, Nauru, Marshall Inseln, Midway Inseln, Kosrae, Papua Neu Guinea, Pohnpei, Wake Inseln, Chuuk, Russland, Marcus Inseln, Indonesien, N. Marianas, Guam, Yap, Belau, Japan, Philippinen und chin. Taipei.
Auch weitere Erdbeben haben die Küstenregion von Chile erschüttert. Nach dem Beben mit der Stärke 8,8 wurde weitere Beben… Weiterlesen
Weitere Erdbeben haben die Küstenregion von Chile erschüttert. Nach dem Beben mit der Stärke 8,8 wurde weitere Beben mit Stärken von 6,2 (UTC 6:52) ca. 120 km von Talca (Chile), 6,0 (UTC 7:12) ca. 90 km von Valparaiso (Chile), 6,0 (UTC 7:37) ca. 45 km von Concepcion (Chile) und 6,9 (UTC 8:01) ca. 210 km von Concepcion (Chile) entfernt registriert. Zudem traten zusätzliche Beben mit Stärken von 5,4 – 5,6 – 5,4 – 5,2 – 5,5 auf.
Vom PWTC wurde eine Tsunami Warnung für Chile und Peru ausgegeben. Auch für Hawaii wurde eine Warnung ausgesprochen.
Ecuador, Kolumbien, die Antarktis, Panama und Costa Rica wurden auf Tsunami Watch gesetzt.
Quelle: USGS, PWTC