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Tschernobyl

25 Jahre nach der Tschernobyl-Katastrophe

Vor 25 Jahren, am 26. April 1986, kam es im Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl zur bisher größten Katastrophe in einem Kernkraftwerk. In der Ukraine und weltweit wird heute der Toten der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl gedacht. Die Überlebenden der Katastrophe leben heute in Slawutytsch. Die Stadt Prypjat, in der die meisten der damals in dem Kernkraftwerk Tschernobyl lebenden Arbeiter und Angestellten wohnten, ist heute eine unbewohnbare Geisterstadt. Noch heute ist die ehemalige Plattenbausiedlung radioaktiv verseucht. 30 Stunden nach dem Super-GAU begann damals die Evakuierung der Stadt. Eine radioaktive Wolke breitete sich, von dem havarierten Kraftwerk ausgehend, über große Teile Europas aus.

Knapp 25 Jahre danach wird die Welt erneut Augenzeuge eines katastrophalen Unfalls in einem Kernkraftwerk. Dieses Mal trifft es… Weiterlesen

Deutsche Experten: Fukushima viel dramatischer als Tschernobyl

Während die japanischen Rettungskräfte verzweifelt versuchen eine drohende Wasserstoffexplosion in Reaktor 1 zu verhindern, bewerten Fachleute die Katastrophe aus der Entfernung. Die Reaktorkatastrophe in Fukushima wird nach Einschätzung eines deutschen Experten möglicherweise weitaus größere Schäden verursachen als das Unglück von Tschernobyl.

“Die Menge an Radioaktivität, die in Fukushima entwichen ist, ist um ein Vielfaches größer als in Tschernobyl”, sagte der Präsident der Gesellschaft für Strahlenschutz, der Physiker Sebastian Pflugbeil, am Mittwoch in Berlin anlässlich eines Kongresses zum 25. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl am 26. April 1986.

Laut Pflugbeil unterscheiden sich beide Katastrophen dadurch, dass es sich in Tschernobyl um eine massive Explosion handelte, bei der radioaktive Strahlung bis zu 15 Kilometer in die Höhe geschossen wurde.

Quelle: RP-Online

Japan: Zur möglichen Kontamination von Fischen und Meerwasserpflanzen

(Hamburg/Braunschweig, 18.03.2011) In den letzten Stunden haben sich an der Situation im japanischen Kernkraftwerk Fukushima keine relevanten Änderungen ergeben. Es wird nach wie vor versucht, die kritische Lage in den Griff zu bekommen. Vom Betreiber der Anlage liegen auch weiterhin keine Informationen über Menge und Art der bisher freigesetzten Radionuklide vor.

Die Internationale Atomenergie Agentur (IAEA) hat daher Informationen über behördlich gemessene Radionuklide von Japan angefragt. Bis diese Messdaten verfügbar sind, kann weiter nur allgemein von einer Freisetzung leicht flüchtiger Substanzen ausgegangen werden. Hierzu zählen unter anderem die Radionuklide Cäsium-134 (Halbwertszeit 2 Jahre) und Cäsium-137 (Halbwertszeit 30 Jahre), sowie Iod-131 (Halbwertszeit 8 Tage).

Für die Verbraucher sind davon die längerlebigen Cäsium-Isotope relevant, da Iod-131 bereits in wenigen Wochen nicht mehr… Weiterlesen

Waldbrand-Smog in Moskau verschärft sich

Moskau (Russland), 10.08.2010 – Die Smog-Lage in Moskau, die durch die seit mehreren Wochen andauernden schweren Wald- und Torfbrände in Regionen Zentralrusslands hervorgerufen wurde, hat sich weiter verschärft.

Seit mehreren Tagen haben Winde aus östlicher Richtung die Luftverschmutzung in der russischen Hauptstadt so weit ansteigen lassen, dass die Sichtweite stellenweise nur noch 50 bis 100 Meter beträgt. Die gesundheitliche Belastung der Hauptstadtbewohner hat sich durch die andauernde Hitzewelle mit Temperaturen von knapp 40 Grad und durch den giftigen Smog stark erhöht. Laut Andrej Selzowski, Chef der Moskauer Gesundheitsbehörde, hat sich die tägliche Todesrate der Stadt fast verdoppelt. Bestattungsunternehmen sprechen sogar von einer Verdreifachung.

Unterdessen nähern sich die Brände zum wiederholten Mal dem Atom-Forschungszentrum in Sarow am Ural. Laut Zivilschutzminister Sergej… Weiterlesen

Hitzewelle in Russland – Brände in der Region Brjansk

Angesichts der Waldbrände in Russland befürchten die Behörden nun auch, dass in Gebieten, die bei der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl vor knapp einem Vierteljahrhundert verstrahlt wurden, radioaktive Stoffe freigesetzt werden könnten. Das Katastrophenschutzministerium verstärkte deshalb seine Bemühungen, die Brände in der Region Brjansk unter Kontrolle zu bekommen. Es befürchtet, dass durch den Rauch radioaktive Partikel aufsteigen und dadurch weitere Gebiete verstrahlt werden könnten. Die Region Brjansk, die im Westen Russlands an die Ukraine und Weißrussland grenzt, wurde im April 1986 durch die radioaktive Wolke aus dem Atommeiler Tschernobyl erheblich verseucht.

Quelle: RP-Online

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