Besonders Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie Brandenburg waren in diesem Jahr von schweren Unwettern betroffen und der Sommer hierzulande fiel buchstäblich ins Wasser. Der regenreiche Juli ging nahtlos in einen nass-warmen August über.
Neben steigendem Temperaturniveau ließen sich für den August vermehrt Wärmegewitter – begleitet von Starkregen, Hagel und Sturm – verzeichnen. Durchschnittlich fielen 96 Liter Regen pro Quadratmeter, ein Viertel mehr als üblich. Zunächst im Osten Deutschlands angesiedelt, verlagerten sich die Regen- und Gewitterfronten deutlich nach Norden. Über 100 THW-Einsätze waren die Folge.
1.172 THW-Helferinnen und -Helfer waren im August mehr als 9.600 Stunden aufgrund von Unwettern im Einsatz. Sie pumpten Straßen, Unterführungen und Keller leer, versorgten abgeschnittene Regionen mit Trinkwasser und Strom und räumten Straßen von abgeknickten Bäumen.
Mehrmals mussten THW-Helferinnen und -Helfer… Weiterlesen
Nach einem erheblichen Anstieg der Radioaktivitätswerte an Block 2 mussten die Einsatzkräfte abgezogen werden. Am Vormittag musste das das AKW komplett evakuiert werden. Am Abend dann befürchtet der Betreiber Tepco einen Austritt des hochradioaktiven Plutoniums aus Reaktor 3. Zudem sind in Tokios Trinkwasser die Werte radioaktiven Jods nach Behördenangaben auf das Doppelte der für Kleinkinder empfohlenen Grenze gestiegen.
Quelle: RP-Online
Ernährungswissenschaftler der Universität Jena zeigen, dass ein Spurenelement das Leben verlängert
Die regelmäßige Aufnahme des Spurenelements Lithium kann die Lebenserwartung deutlich verlängern. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie von Ernährungswissenschaftlern der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Wie das Team um Prof. Dr. Michael Ristow gemeinsam mit japanischen Kollegen in zwei unabhängigen Untersuchungen zeigen konnte, führt Lithium bereits in geringer Konzentration sowohl beim Menschen als auch bei einem Modellorganismus, dem Fadenwurm Caenorhabditis elegans, zu einem längeren Leben. Seine Ergebnisse stellt das Forscherteam in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins „European Journal of Nutrition“ vor, die gerade online erschienen ist http://dx.doi.org/10.1007/s00394-011-0171-x.
Lithium ist ein lebensnotwendiger Bestandteil der Nahrung und wird vorwiegend aus pflanzlicher Nahrung und über das Trinkwasser aufgenommen. „Über die physiologische Funktion von Lithium… Weiterlesen
Heute vor zwöf Monaten erschütterte ein Erdbeben Haiti und führte zu einer der schwersten Naturkatastrophen dieses Jahrhunderts. Das Beben war der Beginn für ein von mehreren Schicksalsschlägen geprägtes Jahr für den Inselstaat in der Karibik: Dem Erdbeben folgten Wirbelstürme, die Cholera und politische Unruhen. Das Technische Hilfswerk (THW) leistet seitdem in Haiti Hilfe. Nach der unmittelbaren Nothilfe im Bereich der Wasserversorgung konzentriert sich das Engagement des THW auf nachhaltige Hilfsmaßnahmen.
„Haiti steht immer noch vor vielen Trümmern des schweren Erdbebens vom vergangenen Januar. Dazu hat der Ausbruch der Cholera die ohnehin schon dramatische Situation verschlechtert. Daher ist es auch ein Jahr später immer noch unsere Verpflichtung, dem haitianischen Volk bei seinem Weg aus der Katastrophe beiseite zu stehen. Wir wollen… Weiterlesen
Trinkwasser ist eines der am strengsten überwachten Lebensmittel. Dennoch ist auch das Versorgungsnetz nicht gegen Unfälle, Verschleiß oder gezielte Anschläge gefeit. Ein minutenschnelles Warnsystem für Gifte und andere gesundheitsschädliche Stoffe im Wasser könnte künftig sofort Alarm schlagen, wenn Gefahr droht.
Farblos soll es sein, kühl, geruchslos und geschmacklich einwandfrei. Es darf keine Krankheitserreger enthalten und die Gesundheit nicht schädigen. Trinkwasser wird deshalb in regelmäßigen Abständen einer Reihe von Screenings unterzogen. Ergänzend zu diesen Tests entsteht derzeit im Projekt »AquaBioTox« ein System für eine ständige Trinkwasserüberwachung in Echtzeit.
Derzeit beschränken sich die in der Trinkwasserverordnung vorgeschriebenen Untersuchungen auf Stichproben, die oft erst nach Stunden Ergebnisse liefern und stets auf bestimmte Substanzen zugeschnitten sind. Herzstück des AquaBioTox-Systems ist hingegen ein Bio-Sensor, der… Weiterlesen
Der Verein Deutscher Ingenieure e.V. (VDI) rät Urlaubern beim Aufdrehen des Wasserhahns in Ferienwohnungen zur Vorsicht. „Wenn das Wasser über einen längeren Zeitraum in den Leitungen steht, gerade bei hohen Temperaturen, können sich Mikroorganismen vermehren. Gesundheitliche Schädigungen können nicht ausgeschlossen werden, wenn solches Wasser getrunken wird“, sagt VDI-Experte Thomas Wollstein von der VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik.
Gleiches gilt für den Wasserhahn zu Hause nach einem längeren Urlaub oder auch Trinkwasser-Installationen in Schulgebäuden. Auf die Gefahren weist die Richtlinie VDI 6023 „Hygiene in Trinkwasser-Installationen“ hin. Als bedenklich gilt hier eine Stagnation, wenn Trinkwasser-Installationen längere Zeit nicht genutzt werden.
Um bei sommerlichen Temperaturen das Eigenleben des Wassers einzuschränken, ist es nach VDI-Angaben ratsam, den Housesitter oder Nachbarn zu bitten, jede einzelne Trinkwasser-Zapfstelle… Weiterlesen