Bei den verheerenden Überschwemmungen in Australien ist erstmals auch im südlichen Bundesstaat New South Wales ein Mensch ums Leben gekommen. Die Polizei fand am Donnerstag nach eigenen Angaben die Leiche eines seit etwa zwölf Stunden vermissten dreijährigen Jungen, die rund 500 Meter von dem abgeschieden gelegenen Haus der Familie entfernt im Wasser getrieben habe. Mit dieser Entdeckung stieg die Zahl der landesweiten Todesopfer der Überflutungen auf 33, darunter mehrere Kinder.
In Lockyer Valley im besonders stark betroffenen nordöstlichen Bundesstaat Queensland wurden noch zwölf Menschen vermisst.
Quelle: RP-Online
Rio de Janeiro (Brasilien), 13.01.2011 – Tagelange heftige Regenfälle ließen in einer Bergregion nördlich von Rio de Janeiro Flüsse über die Ufer treten. Schlammlawinen wälzten sich von den Bergen herab und begruben ganze Dörfer unter sich. In der Region Serrana war innerhalb von 24 Stunden so viel Regen gefallen wie sonst in einem ganzen Monat.
Nach Behördenangaben starben mindestens 360 Menschen durch die Überschwemmungen. Allein in der Bergregion Serrana starben 348 Menschen. Besonders hart getroffen hat es den Ort Teresópolis in dieser etwa 100 Kilometer nördlich von Rio de Janeiro gelegenen Region. Hier wurden 130 Tote gezählt. Hänge und Flussufer waren unter dem Druck der Wassermassen weggebrochen. Ganze Stadtviertel in Teresópolis, Nova Friburgo und Petrópolis verschwanden unter Flüssen aus Schlamm.… Weiterlesen
In Russland ist die Zahl der Toten wegen der verheerenden Waldbrände auf 34 gestiegen. Binnen 24 Stunden seien 500 neue Feuer gemeldet worden, teilte das Katastrophenministerium am Montag mit. Die meisten konnten jedoch zügig wieder gelöscht werden. Rund 1500 Häuser wurden bislang durch die Flammen zerstört.
Quelle: RP-Online
Bei der Tragödie am Samstag starben 16 Menschen am Zugangstunnel zum Party-Gelände. Fünf weitere erlagen in den darauf folgenden Tagen ihren Verletzungen. Damit hat die Massenpanik bei der Loveparade am Samstag inzwischen 13 Frauen und acht Männern das Leben gekostet. Über 500 Menschen wurden verletzt.
Quelle: RP-Online

Aufnahme des National Weather Service, zeigt die extremen Niederschläge im Westen von Arkansas und dem äußersten Nordosten von Texas. Grafik: National Weather Service/NOAA
Little Rock (Vereinigte Staaten), 14.02.2010 – Mindestens 19 Personen sind bei einer durch ein Unwetter verursachten Sturzflut bei Caddo Gap im Ouachita National Forest im US-amerikanischen Bundesstaat Arkansas ertrunken. Eine Person wird noch vermisst. Sechs der Opfer waren Kinder. Die Rettungsarbeiten gestalteten sich wegen der Unzugänglichkeit des Gebietes und schlechter Kommunikationsverbindungen schwierig. In der betroffenen Region waren am frühen Morgen des 11. Junis (Freitag) innerhalb weniger Stunden 150–200 Millimeter Niederschlag gefallen. Zwar hatten die Meteorologen vor der Sturzflutgefahr gewarnt, doch diese Warnungen haben die Camper in dem abgelegenen Gebiet wohl kaum erreicht.
Mehrere Campingplätze im Einzugsgebiet von… Weiterlesen
Am Donnerstag hat sich die Zahl der Todesopfer, die in der Provinz Shaanxi im Nordwesten Chinas bei einem Erdrutsch gestorben sind, auf 17 erhöht.
Ca. 90.000 Kubikmeter Erde sind den Hang in Shuanghuyu am Mittwoch herabgerutscht und hatten 25 Häuser und 44 Personen verschüttet.
Für elf Personen, nach denen noch gesucht wird, stehen die Überlegenschancen nicht gut. Zehn Personen sind mit leichten Verletztungen ins Krankenhaus gekommen. Sechs weitere blieben unverletzt.
Das Dorf Shuanghuyu liegt ca. 1 km von der nächsten Kreisstadt entfernt.
Quelle: Xinhua