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Todesfall

EHEC-Infektionswelle schwappt über Europa

Deutschland bleibt klar der Schwerpunkt der Infektionswelle mit dem Darmkeim EHEC, doch auch im europäischen Ausland steigt die Zahl der Infizierten. Betroffen sind bislang Schweden, Dänemark, Großbritannien, Frankreich, Österreich, Niederlande und Polen.

Das schwedische Institut zur Kontrolle ansteckender Krankheiten zählte am Sonntag 36 Verdachtsfälle, die sich allesamt wahrscheinlich in Norddeutschland infiziert haben. In 13 Fällen habe sich die Infektion zum so genannten hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS) ausgeweitet.

Quelle: RP-Online

EHEC: 91-jährige Frau aus Kreis Paderborn in NRW verstorben

Am vergangenen Sonntag verstarb eine an vielfältigen Erkrankungen leidende 91-jährige Frau im Kreis Paderborn letztlich an den Folgen von EHEC. Sie hatte sich in der vergangenen Woche mit dem gefährlichen Durchfallerreger EHEC infiziert. Bei ihr war auch die schwere Komplikation HUS eingetreten, die durch EHEC verursacht wird und schlimmstenfalls zu Blutveränderungen und Nierenversagen führt.

Im Kreis Paderborn wurde in 13 Fällen (neun Frauen, vier Männer) im Alter zwischen 11 und 91 Jahren das gefährliche Hämolytisch-Urämische Syndrom (HUS) diagnostiziert. Das HUS ist eine schwere, lebensbedrohliche Komplikation, die bei schweren Durchfallerkrankungen durch bestimmte Erreger, z.B. EHEC, auftreten kann. Insgesamt sind im Kreisgebiet 30 Menschen (18 Frauen, 12 Männer) im Alter von 11 bis 91 Jahren nachweislich an der durch die EHEC-Bakterien ausgelösten… Weiterlesen

EHEC-Krisentreffen in Berlin angesetzt

Die Bundesregierung, Länder und Behörden wollen sich am heutigen Montag bei einem Spitzentreffen in Berlin zum Thema EHEC beraten. Laut n-tv soll es sich um ein “Informationsgespräch” über den Stand der wissenschaftlichen Untersuchungen zwischen den zuständigen Ministerien und Gesundheitsexperten handeln.

Das EHEC Bakterium (Enterohämorrhagische Escherichia coli) hat in Deutschland bis jetzt mindestens zehn Tote gefordert, davon allein drei am letzten Wochenende. Der Chef des Hamburger Universitätsklinikums Eppendorf, Jörg Debatin, sagte gegenüber den Medien: „Wir werden weitere Menschen verlieren“. Alle bisherigen Todes-Opfer stammten aus Norddeutschland. Bundesweit gibt es aktuell über 1200 EHEC-Verdachtsfälle. Da die Inkubationszeit 2-10 Tage beträgt und der Nachweis je nach Testverfahren einige Tage dauern kann, wird sich diese Zahl noch erhöhen. Viele Patienten liegen in sehr kritischem Zustand auf… Weiterlesen

Zehntes Opfer: Zahl der EHEC-Toten steigt weiter an

Unterdessen läuft die Suche nach der – möglicherweise noch aktiven – Quelle der Infektionen weiter. Auch die Existenz mehrerer Infektionsherde wird nicht ausgeschlossen. Die Online-Ausgabe des “Focus” berichtet, dass zumindest einer der beiden spanischen Erzeugerbetriebe möglicherweise kontaminiertes Wasser zur Bewässerung der Pflanzen eingesetzt hätten. Das Medium beruft sich dabei auf die Aussage einer ehemaligen Feldarbeiterin.

Quelle: RP-Online

EHEC: Keine Entwarnung beim Gurken- oder Salatverzehr

Zahl der Erkrankungen erneut gestiegen: 91 HUS-Erkrankungen in Hamburg

„Der geringere Anstieg an EHEC-Fällen stimmt vorsichtig optimistisch, aber auch am Wochenende hat sich die Hoffnung nicht erfüllt, dass der Zuwachs an neuen HUS-Fällen deutlich geringer wird. Es ist zudem bedauerlich, dass wir in Hamburg einen weiteren Todesfall zu beklagen haben“, so Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks. „Jeder Tag mehr bedeutet eine weitere Herausforderung für die Krankenhäuser in Hamburg. Nach wie vor ist die Versorgung in Hamburg sicher gestellt. Aber wir werden auch weiter auf Ressourcen in den andern Bundesländern zurückgreifen und Patientinnen und Patienten verlegen. Dem Aufruf, in der kommenden Woche Blut zu spenden, schließe ich mich ausdrücklich an. Selbst wenn die Vorräte an Blutplasma noch ausreichen, so müssen wir doch bereits… Weiterlesen

Weitere Todesfälle in Kiel und Hamburg: Acht Todesopfer nach EHEC-Infektion

Die massenhaften Durchfallerkrankungen durch Ehec-Erreger haben zwei weitere Todesopfer gefordert. Eine 38 Jahre alte Frau erlag in Kiel dem hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS) mit blutigem Durchfall, eine 87-Jährige starb im Hamburg. Damit sind bislang acht Menschen nach einer Ehec-Infektion gestorben.

Die 38-Jährige in Kiel habe keine Vorerkrankungen gehabt und sei am Freitag vor einer Woche schwer krank ins Krankenhaus eingeliefert worden, teilte eine Sprecherin des Kieler Städtischen Krankenhauses am Samstag mit.

Quelle: RP-Online

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