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Vulkan Asche: Vulkanasche-Ablagerungen in Einschlagskratern auf dem Mars

Bild: ESA/DLR/FU Berlin (G. Neukum)

Bild: ESA/DLR/FU Berlin (G. Neukum)

Nach dem Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull ist das Interesse an Vulkanen sehr gestiegen. Vulkanismus ist nicht nur auf der Erde, sondern auch auf dem Mars einer der wichtigsten Prozesse, der das Antlitz einer Planetenoberfläche verändert. Allerdings sind die Mars-Vulkane heute nicht mehr aktiv. Früher produzierten sie jedoch Asche, die von den Winden über den Planeten transportiert und abgelagert wurden – wie auf der Erde noch heute. Größere Mengen an Vulkanasche finden sich bevorzugt an windgeschützten Stellen im Inneren von Einschlagkratern der Marsoberfläche, wie diese Bilder von der Region Meridiani Planum zeigen, die mit der vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) betriebenen Stereokamera HRSC auf der ESA-Raumsonde Mars Express aufgenommen wurden.

Meridiani Planum… Weiterlesen

Pulsar mit ca. 23000 Umdrehungen pro Minute gefunden

Forscher konnten jetzt einige Wochen nach dem Beginn des Pulsar Suchprogramms mittels eines 100 Meter Teleskop in Effelsberg das erste Millisekunden-Pulsar nachweisen. Das Objekt trägt die vorläufige Bezeichnung PSR J1745+10, wurde auf der Position einer mit dem Weltraumobservatorium Fermi entdeckten Gammastrahlungs-Punktquelle gefunden und scheint gerade dabei zu sein, seinen Begleitstern zu verdampfen.

Pulsare sind Neutronensterne, die bei der Explosion von massereichen Sonnen als Supernovae entstehen. Diese Sterne geben entlang ihrer Magnetpole gebündelte Radiostrahlung ab. Weil die magnetische Achse gegen die Rotationsachse geneigt ist, überstreicht der Strahlenkegel einmal pro Umdrehung die Erde, das heißt, der Stern blinkt regelmäßig wie ein Leuchtturm. Bis heute kennt man rund 2000 Pulsare, die überwiegend mithilfe von Radioteleskopen entdeckt wurden.

Mit einer Rotationsdauer von typischerweise unter… Weiterlesen

Schwarze Löcher schlucken Staub und Gas

Tief ins Herz aktiver Galaxien haben Astronomen mit einem Teleskop auf Hawaii geblickt. Dabei gelang es dem Team unter Leitung von Makoto Kishimoto vom Max-Planck-Institut für Radioastronomie in Bonn zum ersten Mal, mehrere Strahlungsquellen räumlich aufzulösen. Die interferometrischen Beobachtungen im nahen Infrarot zeigen eine ringförmige Struktur, die aus Staub und Gas besteht. Die gemessenen Ringradien liefern neue Erkenntnisse über das Material, das auf das zentrale Schwarze Loch einströmt (Astronomy & Astrophysics, Dezember 2009).

Die Kerne vieler Galaxien leuchten nicht nur im optischen Licht, sondern auch im Bereich der Röntgen-, Infrarot- und Radiostrahlung. Außerdem schießt oftmals ein Materiestrahl – ein sogenannter Jet – aus dem Zentrum heraus. Man glaubt, dass diese Energie durch das Einströmen von Materie auf extrem massereiche, zentrale… Weiterlesen

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