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Tauchroboter

Forscher entdecken versunkene Inseln in der Karibik

Vor 40 – 50 Millionen von Jahren hat es wohl weit mehr Inseln als heute in der Karibik gegeben. Deutliche Belege dafür fanden Forscher nun während einer 6-wöchigen Expedition mit dem deutschen Forschungsschiff Meteor. An Bord waren auch 4 Mitglieder der Universität Greifswald vom Institut für Geographie und Geologie. Sie werden nun die gesammelten Proben und Daten auswerten.

Ziel der Expeditionsfahrt war die zentrale Karibik. Dort waren die Greifswalder an Untersuchungen zur Entwicklungsgeschichte dieses Meeres beteiligt. Während der Fahrt des Forschungsschiffes wurden mit einem Fächerecholot ständig Messungen zur Kartierung der Topographie des Meeresbodens durchgeführt. Dabei stellten die Wissenschaftler fest, dass die vorhandenen Seekarten oft sehr ungenau sind. Sie wurden aus Satellitendaten errechnet. Manche untermeerischen Berge, die auf den Seekarten eingetragen… Weiterlesen

Tiefseeforschung: Vulkane, die tief unter der Wasseröberfläche ausbrechen

Vulkanische Aktivität hat die Kapverdischen Inseln entstehen lassen. Die Kapverdischen Inseln sind eine Inselgruppe im Atlantik. Die vulkanische Aktivität hält dort bis heute an.

Zur Überraschung der Forscher des Kieler Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) sahen Sie wie häufig und mit welcher Intensität dort Vulkane sogar tief unter der Wasseroberfläche ausbrechen. Diese Prozesse wurden von dem Forschungsschiff METEOR aus untersucht. Während der Expedition setzten die Wissenschaftler am Kieler Tiefseeroboter “ROV KIEL 6000″ erstmals auch eine Stereo-Kamera ein, die faszinierende 3-D-Bilder aus 3000 Metern Tiefe lieferte.
Die Koralle scheint aus dem Bildschirm zu wachsen, der erkaltete Lavastrom wirkt zum Greifen nah. Gestochen scharfe Stereobilder zeigen eine Welt, die für Menschen eigentlich unzugänglich ist: die Tiefsee rund um die Inselgruppe der Kapverden. Von… Weiterlesen

Tauchroboter an heißen Tiefseequellen

27.05.2009/Kiel. Das Zeitalter der Entdeckungen ist noch lange nicht vorbei. Riesige Flächen unseres Planeten sind bis heute weitgehend unbekannt. Ihre Erforschung ist aufwändig, denn sie liegen mehrere tausend Meter unter der Meeresoberfläche. Hoher Druck und absolute Dunkelheit verwehren dem Menschen einen direkten Zugang. Modernste Geräte wie der ferngesteuerte Tiefseeroboter KIEL 6000 und das autonom operierende Unterwasserfahrzeug ABYSS des Kieler Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) ermöglichen Einblicke in die faszinierenden Unterwasserwelten. Erstmals arbeiteten jetzt beide gemeinsam vom deutschen Forschungsschiff METEOR aus an heißen Quellen am Mittelatlantischen Rücken.

Mitten im Atlantik bei neun Grad südlicher Breite. Wasser so weit das Auge reicht. Am Signalmast des deutschen Forschungsschiffs METEOR hängen zwei schwarze Bälle, dazwischen ein schwarzer Rhombus. Das Signal zeigt: Hier ist schweres Gerät… Weiterlesen

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