Potsdam – Angesichts steigender Wasserstände auch im Süden des Landes ist das Bürgertelefon im Hochwassermeldezentrum Frankfurt (Oder) unter der Rufnummer 0335/5603135 jetzt rund um die Uhr erreichbar. Es gibt Auskünfte zu allen Fragen des Hochwassers auch für die Brandenburger Lausitz. An der Schwarzen Elster wurde am Pegel Herzberg heute der Richtwert der Alarmstufe 3 überschritten. Das Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz hat dem Landrat des Landkreises Elbe-Elster empfohlen, die Alarmstufe 3 auszurufen. Das Erreichen des Richtwertes der Alarmstufe 4 am Pegel Herzberg kann nicht ausgeschlossen werden.
Aufgrund steigender Pegelstände der Stepenitz wurde dem Landrat in der Prignitz ebenfalls empfohlen, für den Pegel Wolfshagen die Alarmstufe 3 auszurufen.
Das anhaltende Tauwetter mit zeitweisem Regen führt an allen Flüssen zu steigenden… Weiterlesen
Brandenburgs Umweltministerin Anita Tack (Linke) hat sich vor Ort über die Situation an Neiße, Spree und Schwarzer Elster informiert und mit Landräten und Bürgermeistern die notwendigen Maßnahmen erörtert. “Die Pegel werden voraussichtlich nicht weiter steigen, aber der Druck auf die Deiche ist enorm und wird noch einige Tage andauern. Jetzt kommt es darauf an, dass die Deiche halten”, sagte Tack. Die Ministerin wird die aktuellen Hochwasserereignisse in Brandenburg auf der nächsten Umweltministerkonferenz Mitte November in Dresden thematisieren.
In Südbrandenburg ist die Hochwassersituation noch immer sehr angespannt. Schwerpunkt ist der Flusslauf der Schwarzen Elster, wo historisch hohe Wasserstände gemessen werden. Der Scheitel wird noch etwa zwei Tage anhalten.
Die durchweichten Deiche weisen Sickerstellen auf und werden zum Teil überströmt. Der Hochwasserscheitel… Weiterlesen
Im Stadtgebiet von Cottbus muss weiter mit Hochwasser der Spree gerechnet werden. Ab heute Morgen wird kontrolliert Wasser aus der Talsperre Spremberg abgelassen. Den höchsten Wasserstand erreicht die Spree demzufolge heute nach 18:00 Uhr.
Der Zustand der Hochwasserschutzanlagen in Cottbus erfordert weiterhin stark erhöhte Aufmerksamkeit. Deichbrüche können bei starker Belastung nicht ausgeschlossen werden. Das bedeutet, dass Einrichtungen, die sich in der Nähe der Hochwasserschutzanlagen befinden, mit Vernässung und schlimmstenfalls auch mit Überschwemmungen rechnen müssten.
Der Führungsstab der Stadt Cottbus unter Leitung von Oberbürgermeister Frank Szymanski bestätigte die in den vergangenen Tagen getroffenen Vorsichtmaßnahmen. Die für den Notfall erforderlichen Materialien sind eingetroffen. Dazu gehören 200.000 Sandsäcke und die zur Abdichtung notwendigen Folien. Zwei Füllstationen für Sandsäcke arbeiten. Der vorsorgliche Einsatz von… Weiterlesen