Das Erscheinungsbild der “Fleischerhaken-Galaxie” NGC 2442 ist stark asymmetrisch: Einer ihrer Spiralarme ist eng gewunden; in diesem Arm fand vor kurzem eine Supernova-Explosion statt. Der andere Spiralarm erstreckt sich vom Kern der Galaxie weit nach außen und beherbergt die Kinderstuben vieler junger Sterne. Aufnahmen des MPG/ESO 2,2-Meter-Teleskops und des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops zeigen zwei sehr unterschiedliche Ansichten der Galaxie.
Die Fleischerhaken-Galaxie (Katalogbezeichnung NGC 2442) im südlichen Sternbild Volans (zu deutsch der „fliegende Fisch“) ist leicht an ihren asymmetrischen Spiralarmen zu erkennen. Das charakteristische Erscheinungsbild der Galaxie dürfte durch Gezeitenwechselwirkungen mit einer anderen Galaxie verursacht worden sein. Bisher jedoch konnten die Astronomen weder den genauen Zeitpunkt dieser Begegnung noch den „Übeltäter“ ausfindig machen. Weiterlesen
Forscher konnten jetzt einige Wochen nach dem Beginn des Pulsar Suchprogramms mittels eines 100 Meter Teleskop in Effelsberg das erste Millisekunden-Pulsar nachweisen. Das Objekt trägt die vorläufige Bezeichnung PSR J1745+10, wurde auf der Position einer mit dem Weltraumobservatorium Fermi entdeckten Gammastrahlungs-Punktquelle gefunden und scheint gerade dabei zu sein, seinen Begleitstern zu verdampfen.
Pulsare sind Neutronensterne, die bei der Explosion von massereichen Sonnen als Supernovae entstehen. Diese Sterne geben entlang ihrer Magnetpole gebündelte Radiostrahlung ab. Weil die magnetische Achse gegen die Rotationsachse geneigt ist, überstreicht der Strahlenkegel einmal pro Umdrehung die Erde, das heißt, der Stern blinkt regelmäßig wie ein Leuchtturm. Bis heute kennt man rund 2000 Pulsare, die überwiegend mithilfe von Radioteleskopen entdeckt wurden.
Mit einer Rotationsdauer von typischerweise unter… Weiterlesen