Besonders Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie Brandenburg waren in diesem Jahr von schweren Unwettern betroffen und der Sommer hierzulande fiel buchstäblich ins Wasser. Der regenreiche Juli ging nahtlos in einen nass-warmen August über.
Neben steigendem Temperaturniveau ließen sich für den August vermehrt Wärmegewitter – begleitet von Starkregen, Hagel und Sturm – verzeichnen. Durchschnittlich fielen 96 Liter Regen pro Quadratmeter, ein Viertel mehr als üblich. Zunächst im Osten Deutschlands angesiedelt, verlagerten sich die Regen- und Gewitterfronten deutlich nach Norden. Über 100 THW-Einsätze waren die Folge.
1.172 THW-Helferinnen und -Helfer waren im August mehr als 9.600 Stunden aufgrund von Unwettern im Einsatz. Sie pumpten Straßen, Unterführungen und Keller leer, versorgten abgeschnittene Regionen mit Trinkwasser und Strom und räumten Straßen von abgeknickten Bäumen.
Mehrmals mussten THW-Helferinnen und -Helfer… Weiterlesen
“Talas” war am Samstag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 108 Stundenkilometern auf Land getroffen und hatte Überschwemmungen und Erdrutsche ausgelöst. Straßen verwandelten sich in reißende Ströme, Häuser wurden fortgespült oder unter Schlammmassen begraben, in der Stadt Nachijatsuura stürzte eine Eisenbahnbrücke in den Fluss.
Auf seinem weiteren Weg verlor der Taifun an Kraft und wurde am Sonntag zu einem Tropensturm herabgestuft. Doch warnten die Behörden vor weiteren Erdrutschen.
Quelle: RP-Online
Der Tropensturm “Lee” hat an der amerikanischen Golfküste für Stromausfälle gesorgt. 35.000 seiner Kunden seien ohne Strom, meldete der Energieversorger Entergy am Samstagmorgen (Ortszeit), nachdem erste Ausläufer des Sturms den Südosten des US-Staates Louisiana erreicht hatten.
Die meisten Stromausfälle habe es rund um New Orleans und entlang der Küste gegeben, hieß es.
An der Küste von Louisiana und Mississippi gingen am Samstag immer wieder heftige Regenfälle nieder, in einigen Gebieten wurden bis zu 40 Zentimeter Niederschlag erwartet.
Quelle: RP-Online
Nach dem “Wirbelsturm” Irene sind in den USA noch tausende Menschen von der Außenwelt abgeschnitten. Dutzende Ortschaften mussten am Dienstag aus der Luft mit Not-Rationen versorgt werden, weil sie nach Überschwemmungen im Gefolge des Sturms von Wassermassen eingeschlossen waren.
Erst nachdem die regenreiche “Irene” bereits abgezogen war, trat das Wasser vieler Flüsse in Neuengland über die Ufer. In Paterson im Bundesstaat New Jersey wurden hunderte Menschen in Sicherheit gebracht, nachdem ein Fluss die Hochwassermarke um vier Meter überschritt.
Quelle: RP-Online
Nach dem Abzug des Hurrikans “Irene” ist die Zahl der Todesopfer auf insgesamt 46 gestiegen. Im Nordosten der USA kämpfte die Bevölkerung am Dienstag weiter mit Überschwemmungen und Stromausfällen. Unterdessen braut sich über dem Atlantik schon der nächste große Tropensturm zusammen.
Die meisten Opfer von “Irene” wurden von umstürzenden Bäumen erschlagen oder von herabfallenden Starkstromleitungen tödlich getroffen.
Quelle: RP-Online
New York (Vereinigte Staaten), 28.08.2011 – Hurrikan „Irene“, inzwischen zum Tropensturm herabgestuft, hält die Bewohner der Stadt New York in Atem. Zehn Menschen starben bisher infolge der Wirkungen des Wirbelsturms – meist durch entwurzelte Bäume, herumfliegende Äste oder Trümmerteile. Die befürchtete Stärke des herannahenden Unwetters veranlasste die Behörden der Stadt New York, zum ersten Mal in der Geschichte der Millionenmetropole, an der Küste gelegene Stadtviertel zu evakuieren. Mehr als 370.000 Menschen mussten auf Anordnung von Bürgermeister Michael Bloomberg ihre Wohnungen verlassen. Der gesamte städtische Nahverkehr wurde am Samstag zur Mittagszeit als Vorsichtsmaßnahme stillgelegt, da ein Volllaufen von U-Bahn-Schächten und Überschwemmungen auf den Straßen befürchtet wurden. Der Flugverkehr an den New Yorker Flughäfen kam zum Erliegen. Mehrere Bundesstaaten an der Ostküste… Weiterlesen