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Strömung

Kanufahrer 2-mal aus dem Rhein gerettet

Das WSA Duisburg-Rhein warnt vor den Gefahren für die Freizeitschifffahrt

Am vergangenen Dienstag verlor bei einer Kanutour von Krefeld nach Xanten ein Kanufahrer zweimal die Kontrolle über sein Boot. Beide Male retteten ihn Schiffsbesatzungen des Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Duisburg-Rhein aus dem Rhein. Aus diesem Grund warnt Birgitta Beul, die Amtsleiterin des WSA, vor der Strömung des Rheins und den Wellenschlag der Berufsschifffahrt. „Diese sollten nicht unterschätzt werden, denn sie können auch erfahrene Paddler aus dem Gleichgewicht bringen. Jeder sollte zu seiner Sicherheit genügend Abstand zur Berufsschifffahrt einhalten“, erläutert Beul. „Auch wenn es in der Freizeitschifffahrt noch keine Schwimmwestenpflicht gibt, sollten diese unbedingt getragen werden. Das kann lebenswichtig sein.“ Dienstag Morgen rettete die Besatzung der “Homberg“, einem Verkehrssicherungsschiffes (VSS) des… Weiterlesen

Der lange Arm der Tiefsee

Kieler Ozeanographen weisen Einfluss von äquatorialen Tiefenströmungen auf Niederschläge in Afrika nach

Die Meere haben einen vielfältigen Einfluss auf unser Klima. Prominentestes Beispiel ist das El Niño Phänomen im Pazifik, die bekannteste, mehrjährige Klimaschwankung. Wie Ozeanographen des Kieler Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) und der Woods Hole Oceanographic Institution (WHOI, USA) jetzt zeigen konnten, spielen auch Tiefenströmungen im äquatorialen Atlantik eine wichtige Rolle bei Klimaschwankungen in Westafrika. Die Ergebnisse der Studie erscheinen in der aktuellen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift „Nature“. Weiterlesen

Der Agulhasstrom spielt eine wichtige Rolle für den Nachschub salzreichen Wassers in den Atlantik

Der Agulhasstrom (rotes Band) fließt entlang der südafrikanischen Küste. Südwestlich von Kapstadt vollzieht er eine abrupte Kehrtwende zurück in den Indischen Ozean. Dabei schnürt er Wirbel ab, die nach Westen in den Atlantik driften. (Die Farben geben die Stärke der Strömung an.)

Der Agulhasstrom (rotes Band) fließt entlang der südafrikanischen Küste. Südwestlich von Kapstadt vollzieht er eine abrupte Kehrtwende zurück in den Indischen Ozean. Dabei schnürt er Wirbel ab, die nach Westen in den Atlantik driften. (Die Farben geben die Stärke der Strömung an.)

Den meisten Europäern ist die Bedeutung des Golfstromsystems für das relativ milde Klima bekannt. Weit weniger geläufig ist die Fernwirkung von Meeresströmungen im Indischen Ozean bis in unsere Breiten.

Der Agulhasstrom – wie der Golfstrom – eine der stärksten Strömungen im Weltozean, fließt im Indischen Ozean entlang der südafrikanischen Küste. Südwestlich von Kapstadt vollzieht er eine abrupte Kehrtwende zurück in den Indischen Ozean. Dabei schnüren sich alle drei bis vier Monate mächtige Wirbel von mehreren 100 km Durchmesser,… Weiterlesen

Flügel-Schlag näher untersucht: DLR vermisst die Form eines Schleiereulen-Flügels im Flug

Der Flug von Vögeln ist noch zu großen Teilen unerforscht – speziell die Bewegungen beim Flügel-Schlag und die Strömung um den Flügel sind der Wissenschaft ein Rätsel. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) geht dieser Frage gemeinsam mit der RWTH Aachen und der Universität der Bundeswehr auf den Grund: Ab dem 26. April 2011 lassen die Wissenschaftler eine Schleiereule in einem geschlossenen Raum an der RWTH Aachen fliegen und fotografieren dabei deren Flügel, um Informationen darüber zu bekommen, wie ein Vogel im Flug seine Flügel verformt. Hier ist Grundlagenforschung gefragt. Dem Wissenschaftler-Team ist es seit dem Projektstart 2008 gelungen, den Eulen-Flügel im Gleitflug zu vermessen, die kommenden Messungen beschäftigen sich mit dem Schlagflug.

Die Ergebnisse des Projekts sollen… Weiterlesen

Lawinen und Raketentriebwerke

Strömungslehre

Mithilfe eines Lasers schlüsseln Forschende der ETH Lausanne die dynamischen Vorgänge auf, die sich im Inneren von Lawinen oder Murgängen abspielen. Das Verständnis solch komplexer Abflüsse ist nicht nur für Spezialisten für Naturkatastrophen, sondern auch für überraschendere Anwendungsgebiete von Interesse.

Lawinen und Murgänge gehören zu den Risiken, denen Gebirgsregionen wie die Schweiz besonders stark ausgesetzt sind. Für die Sicherheit dieser Regionen wären numerische Modelle wünschenswert, die die Gefahrenzonen mit höchster Präzision bestimmen könnten. Doch wer solche Modelle entwickeln will, muss zunächst die Dynamik dieser Naturereignisse besser verstehen. Genau das ist die Aufgabe, der sich die Forschungsgruppe um Christophe Ancey mit Unterstützung des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) am Labor für Umwelthydraulik der ETH Lausanne widmet.

Bei Lawinen und Murgängen handelt es… Weiterlesen

“Störenfried“ an der Schleuse Regensburg beseitigt

Dank der ca. 4.400 to eingebauten Granitsteine konnten am Mittwochvormittag das Tor im Unterwasser der Schleuse Regensburg geschlossen werden. Durch den Strömungsstillstand konnte der Taucher des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) Regensburg unter Beachtung des Arbeitsschutzes nach der Blockierursache des Obertores suchen. Gegen Mittag wurde dann der „Störenfried“ – ein vom Hochwasser angeschwemmtes Ruderblatt – mit Hilfe eines Kranes entfernt. Ob das Obertor voll funktionsfähig ist, muss erst noch geprüft werden. Die nächste Aufgabe der Beschäftigten des WSA´s ist es, den Steinwall wieder aus der Schleuse zu entfernen. Nach ersten Schätzungen werden diese Arbeiten mindestens bis Anfang nächster Woche dauern.

Die Schleuse Regensburg wurde am Freitagabend für die Hochwasserabfuhr geöffnet. Laut Planfeststellungsbeschluss zur Schleuse Regensburg müssen ab einem Wasserabfluss von mehr… Weiterlesen

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