In einem Vorort der japanischen Hauptstadt Tokio ist fast acht Monate nach der Atomkatastrophe im Kernkraftwerk Fukushima ein radioaktiver Hotspot entdeckt worden. Wie die Behörden am Montag mitteilten, lag die auf einem unbebauten Grundstück in Kashiwa gemessene Strahlung einen Meter oberhalb der Erdoberfläche bei 2,0 Mikrosievert pro Stunde. Im Boden wurden sogar Werte von 57,5 Mikrosievert je Stunde gemessen.
Quelle: RP-Online
Wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo meldet, will die Regierung in Japan erneut sogenannte Hot Spots benennen, in denen den Bewohnern empfohlen wird, ihre Häuser freiwillig zu verlassen. Diesmal handele es sich um vier Gebiete in der Stadt Minamisoma, in denen die Strahlung höher sei als in den Gegenden um sie herum. Eine solche Maßnahme hatte Tokio erstmals vor einem Monat durchgeführt. Zuvor wurden immer ganze Regionen von der Evakuierung betroffen, nun sind es lediglich 60 Hausbesitzer.
Quelle: RP-Online
Die niederländischen Gesundheitsbehörden haben im Hafen von Rotterdam 19 radioaktiv belastete Container aus Japan aufgehalten. Wie eine Sprecherin am Dienstag sagte, wurden die Behälter bereits am vergangenen Donnerstag aufgespürt und zurückgehalten.
Fünf Container, bei denen die Strahlung über dem zulässigen Grenzwert von vier Becquerel pro Quadratzentimeter gelegen habe, stünden weiterhin im Hafen. Die anderen 14 Behälter seien wieder freigegeben worden, sagte die Sprecherin.
Quelle: RP-Online
Arbeiter haben nun erstmalig wieder den Reaktor 1 im AKW Fukushima I betreten. Nach dem massiven Erdbeben vom 11.03.2011 mit der Stärke 9,0 und dem daraus resultierenden Tsunami war kurze Zeit später das Dach des Reaktor durch eine Wasserstoff-Explosion weggerissen worden.
Eine hohe Strahlenbelastung im Inneren des Gebäudes hatten es den Arbeitern nicht ermöglicht, notwendige Reparaturen und Instandsetzungen innerhalb des Reaktors durchzuführen.
Die Arbeiter wurden nun mit Schutzanzügen, Masken und Sauerstoffflaschen ausgerüstet und der Zugang zum Reaktor erfolgte durch ein spezielles Zelt um eventuelle Strahlungen abzufangen.
Zwei Arbeiter gingen zunächst in den Reaktor und waren einer Strahlung von ca. 2 Millisievert ausgesetzt, so ein Tepco Sprecher. Laut Berichten betraten daraufhin zehn weitere Arbeiter das Gebäude.
Es sollen Lüftungsanlagen installiert werden,… Weiterlesen
Wie die betroffene Präfektur am Montag mitteilte, werden in der Sperrzone im Gebiet im Umkreis von 20 Kilometer rund um das Atomkraftwerk Fukushima 1, die dort noch lebenden Tiere getötet.
Derweil erlaubte die Regierung den evakuierten Menschen bis zu fünf Stunden ihre Häuser aufzusuchen.
Nach dem massiven Erdbeben vom 11.03.2011 mit der Stärke 9,0 gefolgt von einem Tsunami und eine Atomkatastrophe mussten die betroffenen Menschen rund um das Atomkraftwerk ihre Häuser verlassen. Das Gebiet rund um das Atomkraftwerk wurde aufgrund der Strahlung zuerst als Evakuierungszone erklärt und seit kurzem zum Sperrgebiet deklariert.
Quelle: NewsonJapan, USGS, Iris.edu
Mehr als 200 Bauern haben am Dienstag vor dem Hauptquartier des japanischen Akw-Betreibers Tepco demonstriert. Die Bauern, die von austretender Strahlung aus der havarierten Atomanlage Fukushima-Daiichi im Nordosten des Landes betroffenen waren, brachten zwei Kühe zu ihrem Protest nach Tokio mit.
Vor den Büros von Tepco hielten sie Schilder mit der Aufschrift “Stoppt Atomenergie” hoch, reckten die Fäuste in die Höhe und skandierten Slogans.
Austretende Radioaktivität aus dem Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi, das durch den Tsunami am 11. März beschädigt wurde, ist in Milch, Wasser und Gemüse aus der Gegend rund um die Atomanlage nachgewiesen worden.
Quelle: RP-Online