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Sonne

Bewegtes Leben an Sternoberflächen

Brodeln tut es In der Hülle der Sonne. Verantwortlich dafür ist die Energie, die im Sterninneren durch Kernfusion erzeugt wird. Will die Energie nach außen, kann aber nicht schnell genug durch die Sternmaterie an die Oberfläche dringen, bringt sie diese “zum Kochen”. Derartig angeregte sonnenähnliche Pulsationen wurden nun von einem Forschungsteam um Victoria Antoci, Astronomin an der Universität Wien, mithilfe des Kepler-Weltraumteleskops in einem deutlich heißeren Stern als die Sonne, genannt HD 187547, entdeckt. Die WissenschafterInnen publizieren dazu in der aktuellen Ausgabe von “Nature”.

Neben der Entdeckung erdähnlicher Planeten befasst sich die Astronomie unter anderem mit der Erforschung von Sternschwingungen. Diese führen zu periodischen Helligkeitsschwankungen mancher Sterne. Die Asteroseismologie funktioniert dabei ähnlich wie die seismische Erforschung des Erdinneren: Die Frequenzen seismischer Wellen sind von Masse und Aufbau eines Körpers abhängig und erlauben dadurch dessen innere Struktur tomografisch zu reproduzieren.  Weiterlesen

KMA durch Sonnensturm soll laut Prognosen die Erde streifen

Die Sonne in Echtzeit

Die Sonne in Echtzeit - Nasa/SDO

Der National Weather Service gab bekannt, dass am 07.06.2011 eine starke geomagnetische Sturm-Aktivität der Sonne aufgetreten ist. Die Flugbahn des CME soll die Erde streifen. Der Sonnensturm soll nach Prognosen zu geomagnetischen Stürmen führen, die zwischen 24 und 48 Stunden dauern konnen. Es handelt sich um den heftigsten Sonnensturm seit 2006.

Dieser ungewöhnlich heftige Sonnensturm könnte Satelliten ausfallen lassen, elektrische Geräte zerstören sowie den GPS-Empfang und die Stromversorgung stören. Eventuell werden spektakulären Polarlichtern am Mittwoch und Donnerstag zu beobachten sein.

Ein Koronaler Massenauswurf (KMA), englisch Coronal Mass Ejection (CME), ist eine Sonneneruption, bei der Plasma ausgestoßen wird.

Quelle: NOAA, SWPC, Wikipedia

Effizient Strom erzeugen, speichern und verteilen

Strom kommt künftig aus vielen unterschiedlichen Quellen und aus verschiedenen Ländern. Schon in einigen Jahrzehnten könnte ein Teil der in Europa benötigten elektrischen Energie aus Nordafrika stammen. Doch das erfordert neue Übertragungs- und Speichertechnik. Fraunhofer-Forscher arbeiten in dem Übermorgen-Projekt »Supergrid« an Komponenten und Systemen, um elektrische Energie zuverlässig erzeugen, speichern und verteilen zu können.

Große solarthermische Anlagen in Afrika, Offshore-Windparks in der Nordsee, Photovoltaik-Kraftwerke im Süden und die vielen dezentralen Anlagen in Mitteleuropa sollen künftig einen großen Teil unseres Stroms liefern. Damit aber der Umstieg auf regenerative Energien gelingt, müssen noch einige Herausforderungen gemeistert werden. Weiterlesen

Solar Tsunami: Von Sonneneruptionen zu Polarlichtern

Am 01.08.2010 um UTC 08:55 wurde mittels der erdumkreisenden Satelliten eine Sonneneruption (C3-Klasse) entdeckt. Der Ursprung der Explosion waren auf die Erde gerichtete Sonnenflecken. Sonneneruptionen der C-Klasse sind, verglichen mit der X-und M-Klasse, klein und haben gewöhnlicherweise nur wenig spürbare Folgen hier auf der Erde, z.B. Polarlichter. Diese Sonneneruption hat einen koronalen Massenauswurf in Richtung Erde hervorgebracht.

Eine Sonneneruption ist ein Gebilde erhöhter Strahlung innerhalb der Chromosphäre der Sonne, die durch Magnetfeldenergie gespeist wird. Als Flare oder chromosphärische Eruption bezeichnet man einfache Plasma-Magnetfeldbögen. Kommt es zu einer Reorganisation der Bögen, die zu einer Ablösung von Plasmaschläuchen führt, beobachtet man einen erhöhten Masseausstoss.

Koronare Massenausbrüche (oder CMEs) sind große Wolken aus geladenen Teilchen, die von der Sonne im Verlauf von mehreren… Weiterlesen

Fledermäuse: Navigation per Sonne oder Magnetfeld

Große Mausohrfledermaus (Myotis myotis) Foto: Dietmar Nill

Große Mausohrfledermaus (Myotis myotis) Foto: Dietmar Nill

Obwohl Fledermäuse nachtaktive Tiere sind, ist die Sonne für sie die verlässlichste Informationsquelle zur Orientierung auf langen Strecken. Forscher vom Max-Planck-Institut für Ornithologie haben an Großen Mausohrfledermäusen herausgefunden, dass sie das Magnetfeld der Erde wahrnehmen und diesen inneren magnetischen Kompass nach der Position des Sonnenuntergangs kalibrieren (online veröffentlicht in The Proceedings of the National Academy of Science, PNAS, 29. März 2010).
Schon seit den 1940er Jahren ist bekannt, dass sich Fledermäuse im Nahbereich mit Hilfe von Echoortungsrufen orientieren. Manche Fledermäuse fliegen aber jede Nacht auf Nahrungssuche 20 Kilometer und mehr von ihrem Quartier weg. Zwischen Sommer- und Winterquartier können über 50 Kilometer liegen und wenige Arten wandern sogar jedes Jahr bis zu 1000… Weiterlesen

Sonnenteleskop “SUNRISE” schwebt der Sonne entgegen

Das Ballon-Observatorium soll unser Zentralgestirn mit bisher unerreichter Genauigkeit beobachten

Die Mission SUNRISE ist am heutigen Montag erfolgreich von der europäischen Weltraumbasis Esrange im nordschwedischen Kiruna gestartet. Um 8.27 Uhr hob der Heliumballon mit einem Fassungsvermögen von etwa einer Million Kubikmetern von der Startbahn ab und trug das Observatorium, das unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung (MPS) entstanden ist, in Richtung Stratosphäre. Neben weiteren Instrumenten befindet sich auf SUNRISE das größte Sonnenteleskop, das jemals den Erdboden verlassen hat. Die Wissenschaftler werden damit die Magnetfelder des Sterns mit niemals zuvor erreichter Genauigkeit beobachten.

In den nächsten fünf Tagen werden Polarwinde den Ballon und das Sonnenobservatorium westwärts über den Nordatlantik, Grönland und Nordkanada tragen. Da in diesen Breiten die Sonne im Sommer… Weiterlesen

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