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Seismometer

Deutschland übergibt Tsunami-Frühwarnsystem an Indonesien

6 Jahre nach der Tsunamikatastrophe vom Dezember 2004 übergibt eine deutsche Delegation heute das deutsch-indonesische Tsunami-Frühwarnsystem für den Indischen Ozean (GITEWS) in Jakarta an Indonesien. Das Projekt endet für die deutschen Beteiligten also plangemäß zum 31. März 2011. Indonesien übernimmt damit die alleinige Verantwortung für das Gesamtsystem.

Das Warnsystem hat bereits 2008 den Betrieb aufgenommen und ist seitdem ausgebaut und optimiert worden. Seitdem wurden mehr als zehn Tsunami-Ereignisse erfasst und Warnungen ausgegeben. Auch der jüngste Tsunami an der japanischen Küste, obwohl einige Tausend Kilometer entfernt, wurde von dem System registriert.

„Mit dem Warnsystem trägt die Bundesrepublik Deutschland dazu bei, dass das Leben der Menschen in den wiederaufgebauten Küstenregionen in Zukunft besser geschützt werden kann“, erklärt der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Rachel,… Weiterlesen

Erdbeben in Japan: Auch in Thüringen ist das Seismometer ausgeschlagen

Ein Geowissenschaftler der Universität Jena studiert das im Geodynamischen Observatorium Moxa aufgezeichnete Seismogramm eines Nachbebens in Japan vom 14. März 2011, gegen 08.08 Uhr (MEZ). Darunter das Seismogramm des Hauptbebens vom 11. März 2011. Foto: Jan-Peter Kasper/FSU

Ein Geowissenschaftler der Universität Jena studiert das im Geodynamischen Observatorium Moxa aufgezeichnete Seismogramm eines Nachbebens in Japan vom 14. März 2011, gegen 08.08 Uhr (MEZ). Darunter das Seismogramm des Hauptbebens vom 11. März 2011. Foto: Jan-Peter Kasper/FSU

Auch in Thüringen in Moxa ist am Freitag (11.3.) das Seismometer ausgeschlagen. Dort befindet sich das Geodynamische Observatorium der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Alle Erdbeben mit einer Magnitude ab 6,0 auf der Richterskala weltweit können hier erfasst werden. „Die Wellen, die solche Beben aussenden, bewegen sich mit einer Geschwindigkeit von etwa sechs bis zehn Kilometer pro Sekunde durch den gesamten Erdkörper“, erklärt Dr. Thomas Jahr, der Leiter der Messstation. „Das Beben vor Japan war hier also etwa 20 Minuten später spürbar.“ Ein Nachbeben von heute… Weiterlesen

Antarktis: Eisberg B15-K kollidiert mit Ekström-Schelfeis

Einen langen Weg haben die Eisstücke, die vom Ross-Schelfeis abgebrochen sind, hinter sich. Diese Eisbruchstücke treiben an der Kante des Ekström-Schelfeises in der Antarktis vorbei.

Am 11.02.2010 kollidierte der Eisberg mit der Bezeichnung B15-K auf die Eiskante des Ekström-Schelfeises an der Atka-Bucht. Das Eisbruchstück hatte eine Länge von ca. 54 km, eine Breite von ca. 5 km und war ca. 200 m dick. Dies geschah in der Nähe der Neumayer-Station III des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft. Die Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts rechnen nun mit wertvollen Erkenntnissen über die Physik des Eises.

Eine einzigartige interdisziplinäre Datengrundlage aus Fernerkundung, Geophysik, Meteorologie, Ozeanografie und Ozeanakustik liefert jetzt neue Erkenntnisse über die Mechanik des Eises und die Rissausbreitung im Schelfeis.

Hoch… Weiterlesen

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