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Schweiz

Kirschessigfliege – Neuer Obstschädling in der Schweiz entdeckt

Im Schweizer Tessin ist im Sommer 2011 erstmals die Kirschessigfliege (Drosophila suzukii) entdeckt worden. Das Insekt befällt eine große Zahl von Wirtspflanzen, darunter Erd-, Him-, Brom- und Heidelbeeren, Kirsche, Pfirsich und Aprikose. Die Schweizer Forschungsanstalt Agroscope Changings-Wädenswil empfiehlt allen Obstanbaubetrieben und Hausgartenbesitzern dringend die Überwachung von Kulturen und Obstanlagen mit Hilfe von Lockfallen.

Der Flug der Kirschessigfliege beginnt im April und dauert bis in den November hinein. Bis zu zehn Generationen werden in dieser Zeit aktiv. Die weiblichen Kirschessigfliegen legen ihre Eier in die Frucht und verletzen die Fruchtoberfläche. Die Larven besiedeln das Fruchtfleisch. Ein Weibchen legt durchschnittlich 400 Eier. Derzeit gibt es noch keine Erkenntnisse darüber, ob die Kirschessigfliege in der Schweiz überwintern kann; die klimatischen Verhältnisse werden jedoch… Weiterlesen

WHO: 33 HUS-Fälle und 64 EHEC-Fälle außerhalb Deutschlands

Wie die WHO mit Stand zum 07.06.2011 mitteilt, sind an EHEC-Infektionen in Österreich 2 Personen, in der Tschechischen Republik eine Person, in Dänemark 12 Personen, in Frankreich 2 Personen, in Luxemburg eine Person, in den Niederlanden 2 Personen, in Norwegen eine Person, in Spanien eine Person, in Schweden 31 Personen, in der Schweiz 3 Personen und in Großbritannien 8 Personen erkrankt. Von einer HUS-Infektion sind in Dänemark 8 Personen, in den Niederlanden 4 Personen, in Polen zwei Personen, in Spanien eine Person, in Schweden 15 Personen und in Großbritannien 3 Personen betroffen.

Quelle: WHO

EHEC-Erreger: Zehn Länder in Europa haben der WHO Infektionsfälle gemeldet

Bild: Manfred Rohde, Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI)

Bild: Manfred Rohde, Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI)

Wie die WHO am 02.06.2011 mitteilte, sind die aufgetretenen Fälle von hämolytisch-urämisches Syndrom (HUS) und enterohämorrhagischen E. coli (EHEC) in Deutschland weiter gestiegen. Zehn Länder haben der WHO / Europa Infektionsfälle gemeldet.

Mit Stand zum 31.05.2001 sind neun Patienten in Deutschland in Folge von HUS gestorben, und sechs Patienten in Folge von EHEC-Infektionen. Eine Person ist in Schweden verstorben. Viele Patienten liegen derzeit nach den Infektionen im Krankenhaus, etliche von ihnen benötigen eine intensive Betreuung inklusive Dialyse.

Die Zahl der HUS-Patienten in Deutschland wurde zum 31.05.2011 mit 470 angegeben, davon waren es 97 mehr als am Vortag. Die Zahl der EHEC-Infektionsfälle wurde mit 1064 angegeben. Europaweit wurden 499 Fälle von HUS und 1115… Weiterlesen

Virusinfektionen: Masern Ausbrüche in Europa

Zum 18.04.2011 haben der WHO 33 europäische Länder von mehr als 6.500 Fällen von Masernvirusinfektionen in 2011 berichtet.

Davon betroffen sind u.a.  Belgien mit 100 Fällen, Bulgarien mit 131 Fällen, Frankreich mit 4.937 Fällen, Serbien mit ca. 300 Fällen, Mazedonien mit ca. 400 Fällen.

Darüber hinaus sind in diesem  Jahr Ausbrüche und eine Erhöhung der Fälle aus Deutschland, den Niederlanden, Norwegen, Rumänien, der Schweiz und Großbritannien gemeldet worden.

Quelle: WHO

Erdbebensichere Gebäude sind auch in der Schweiz ein Thema

Obwohl das Risiko starker Erdbeben in der Schweiz als mässig eingestuft wird, zeigt die Geschichte, dass grosse Beben auch hier möglich sind. Und: Nur die wenigsten Gebäude sind hier zu Lande so gebaut, dass sie dies unbeschadet überstehen würden. Am Empa-Wissenschaftsapéro informierten Fachpersonen darüber, was getan werden kann, um Gebäude für solche Katastrophen zu wappnen.
Zunächst einmal gab es Beruhigendes zu hören. «Nicht jede Generation wird in der Schweiz von einem Erdbeben betroffen», so Donat Fäh vom Schweizerischen Erdbebendienst zur seismischen Gefährdung in der Schweiz. Trotzdem könnte sich ein grosses Beben wie 1356 in Basel oder 1855 in Visp mit einer Stärke von sieben beziehungsweise fast neun auf der Richterskala und enormen Schäden jederzeit wiederholen. Denn auch unter der Schweiz… Weiterlesen

Vulkan Aschewolke: Flughafen Sperrungen in Spanien

Der isländische Vulkan Eyjafjallajökull hat mit seiner produzierten  Vulkan Aschewolke die spanische Luftfahrtbehörde AENA dazu veranlasst zur Zeit nun sieben Flughäfen in Spanien zu sperren. Von der Sperrung sind die Flughäfen Lanzarote, Teneriffa, La Palma, La Gomera, Sevilla, Jerez und Badajoz betroffen.

Laut Schaubildern der britischen Volcanic Ash Advisory Centres (VAAC) soll die Vulkanaschewolke heute über den Süden Spaniens, den Süden Portugals, den Süden Frankreichs, den Norden Italiens, der Schweiz, Süddeutschland und über Teile von Polen ziehen.

Die Eruptionen im Vulkan des Eyjafjallajökull sind laut der isländischen Meteorological Office noch nicht abgeschlossen. Der Krater gewinnt immer mehr an Tiefe. Der derzeitige Lavastrom ist niedrig und nicht sichtbar auf den Beobachtungsbildschirmen. Gestern Nachmittag gab es einen leichten Anstieg der explosiven Aktivität.… Weiterlesen

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