Influenza A Viren, die Erreger der Grippe, verursachen jährlich millionenfach schwere Infektionserkrankungen mit oft tödlichem Ausgang. Ihre Fähigkeit, die Barrieren zwischen Vögeln, Schweinen und Menschen zu überspringen und hoch-aggressive Krankheitsverläufe zu verursachen, gehört zu den großen Herausforderungen der Gesundheitsforschung. Am Hamburger Heinrich-Pette-Institut arbeitet Gülsah Gabriel mit ihrem Team an diesem Problem. Jetzt beschreibt sie in Nature Communications detailliert, wie Influenza A Viren eine zellinnere Barriere überwinden und sich so an einen neuen Wirt anpassen können.
Bei der Anpassung an neue Wirte müssen Grippeviren zwei Barrieren überwinden: die äußere Zellmembran sowie die innere Hülle um den Zellkern. Die Überwindung der ersten, äußeren Barriere ist seit vielen Jahrzehnten bekannt und wird intensiv erforscht. „Wir beschreiben nun erstmals im Detail die zweite innere… Weiterlesen
Zum Dioxin-Fall in Niedersachsen erklärt Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner am 15. Januar 2011:
“Wie Sie wissen, habe ich gestern Abend das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) in Oldenburg besucht und mich dort über den Stand der Untersuchungen unterrichten lassen. Dabei habe ich auch Gespräche geführt mit dem zuständigen Staatssekretär im Landwirtschaftsministerium, Ripke, und mit Umweltminister Sander, der das Landwirtschaftsressort in Vertretung leitet. Mir wurde von niedersächsischer Seite wiederholt und auch gestern erneut mit Nachdruck versichert, dass die für die Futter- und Lebensmittelüberwachung zuständigen Landesbehörden alle erforderlichen Maßnahmen zur Aufklärung des Dioxin-Falls in die Wege geleitet hätten. Ich habe bei dieser Gelegenheit auch mein Angebot an die betroffenen Länder erneuert, für die noch ausstehenden Dioxin-Tests die Analyse-Kapazitäten der Bundeseinrichtungen in… Weiterlesen
In der Region Burgas, in der am vergangenen Mittwoch bei einem Wildschwein die Maul- und Klauenseuche festgestellt wurde, wurde nun im Rahmen von Verfolgungsuntersuchungen die Maul- und Klauenseuche auch bei Nutztieren (Schafen, Ziegen, Schweinen und Rindern) nachgewiesen.
Die Bulgarischen Behörden haben um den Ort Kosti eine Sperrgebiet (3 km) und ein Beobachtungsgebebiet (10 km) eingerichtet. Derzeit laufen weitere Verfolgungsuntersuchungen und Ermittlungen zur möglichen Weiterverbreitung der Tierseuche.
Die Sperrentscheidung der Europäischen Union bleibt bis auf weiteres bestehen.
Um eine Weiterverbreitung der Tierseuche zu verhindern, wird nochmals um Beachtung der folgenden Hinweise gebeten:
- generell keine Tiere auch Hunde, Katzen, etc. sowie
- keine tierischen Lebensmittel, wie Milch, Käse, insbesondere Wildfleisch, Rohwürste (z. B. Wildknacker, Salami, o. ä.), aus den betroffenen Regionen… Weiterlesen
Remmel: „Verbraucherschutz hat Vorrang vor wirtschaftlichen Interessen“
NRW verkündet 10-Punkte-Plan in Dioxin-Skandal – Bundesratsinitiativen geplant – Kontrollen sollen erhöht werden – Förderung für Bio-Höfe
Das NRW-Verbraucherschutzministerium will mit einem 10-Punkte-Plan auf den jüngsten Dioxin-Skandal reagieren. Ein entsprechendes Vorgehen kündigte Verbraucherschutzminister Johannes Remmel jetzt in Düsseldorf an. „Der aktuelle Skandal mit Dioxin belasteter Futtermittel hat uns einmal mehr die Schwachstellen der Lebensmittelkette vor Augen geführt. Wir müssen dem Verbraucherschutz Vorrang vor den wirtschaftlichen Interessen Einzelner geben“, sagte Remmel. Mit dem 10-Punkte-Plan soll nun zudem die politische Debatte vorangetrieben werden, um Verbraucherinnen und Verbraucher besser gegen Schadstoffbelastungen in Lebensmitteln zu schützen. Remmel betonte: „Dioxin hat in Lebensmitteln nichts zu suchen. Deshalb müssen wir alles unternehmen, um diese immer wiederkehrenden Lebensmittelskandale zu bekämpfen… Weiterlesen
In Italien in der Gemeinde Nerviano sind Schweinegrippe-Infektionen auf einer Schweine-Zuchtfarm bestätigt worden. Der Ausbruch wurde am 4. Dezember der OIE gemeldet. Die Gemeinde Nerviano liegt in der Provinz Mailand in der Lombardei.
Von 1.250 Verdachtsfällen bei den Schweinen sind 375 Fälle bestätigt worden. Als Symptome wurden Appetitlosigkeit, Schwäche und Fieber diagnostiziert. Alle Schweine sind innerhalb weniger Tage wieder genesen.
Die Farm steht unter Beobachtung. Die epidemiologische Untersuchungen werden fortgesetzt.
Der neue H1N1-Virus, der im März 2009 aufgetreten ist und durch den eine Pandemie im Juni ausgerufen wurde, enthält die DNA-Komponenten von Schweinegrippe-Viren sowie Vogel- und menschlichen Grippeviren.
Quelle: OIE
Erstmals ist die Schweinegrippe in Deutschland bei einem Schwein diagnostiziert worden. Wie das rheinland-pfälzische Umweltministerium berichtete, wurde das Influenza A/H1N1-Virus bei einem verendeten Schwein nachgewiesen. Der betroffene Bauernhof in der Pfalz sei gesperrt worden. Es wurde vermutlich von einem Menschen angesteckt.
Quelle: RP-Online