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Schlamm

Phosphor-Rückgewinnung aus Schlammkonzentrat

Fortschritt: KIT-Wssenschaftler ergänzen mobile Anlagen zur Schlammentwässerung mit ihrem Verfahren zur Phosphor-Rückgewinnung. (Foto: MSE)

Fortschritt: KIT-Wssenschaftler ergänzen mobile Anlagen zur Schlammentwässerung mit ihrem Verfahren zur Phosphor-Rückgewinnung. (Foto: MSE)

Phosphor ist ein lebenswichtiges Element, endlich und nicht ersetzbar. Die weltweit wirtschaftlich erschließbaren Reserven reichen noch circa 100 Jahre. Wissenschaftler des KIT haben ein Verfahren zur Rückgewinnung von Phosphor entwickelt, das derzeit auf der Kläranlage Neuburg an der Donau eingesetzt wird. In Zusammenarbeit mit der Firma MSE aus Karlsbad-Ittersbach will das KIT nun eine mobile Anlage zur Schlammentwässerung so um dieses Verfahren ergänzen, dass aus dem entstehenden Schlammkonzentrat Phosphor zurückgewonnen werden kann.

Derzeit laufen mit der MSE (Mobile Schlammentwässerungs GmbH), einer Tochter der EnBW Kraftwerke AG, Versuche zur Weiterlesen

Unwetter in Deutschland ziehen Schneise der Verwüstung

Deutschland, 12.09.2011 – Heftige Unwetter haben in weiten Teilen Deutschlands eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Bei Sankt Goar auf der linksrheinischen Bahnstrecke löste sich durch die sintflutartigen Regenfälle eine Mure. In der Folge sprangen bei einem InterCity gegen 14:38 Uhr MESZ die Lokomotive und vier Waggons wegen der verschütteten Trasse aus den Gleisen. Die Waggons stürzten jedoch nicht um, sondern blieben in Schräglage hängen. Der Lokführer erlitt neben einem Schock einen Oberschenkelbruch, zehn Fahrgäste und vier Zugbegleiter wurden leichtverletzt. Die etwa 800 Fahrgäste wurden über Drehleitern der Feuerwehr aus dem Zug gerettet. Sie mussten in einer Turnhalle, der Rheinfelshalle in St. Goar, auf ihre Weiterfahrt im Schienenersatzverkehr warten. Die linksrheinische Bahnstrecke, die durch das Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal führt, bleibt bis… Weiterlesen

Rund 1000 Kubikmeter Sand hat sich am Obertor der Schleuse Lengfurt angesammelt

Das Hochwasser ist vorüber – das große Aufräumen beginnt

Die vorfrühlingshaften Temperaturen, in Kombination mit großen Schneemengen und ergiebigen Regenfällen haben dazu geführt, dass es am Main zu einem massiven Hochwasserereignis kam. Das Hochwasser erreichte eine statistische Jährlichkeit zwischen einem 10-jährigen und einem 20-jährigen Ereignis.

Besonders an diesem Hochwasser ist die lange Dauer des Ereignisses mit zwei Wellen – die erste aufgrund der Schneeschmelze, die zweite nach erneuten Regenfällen. Dies hat dazu geführt, dass erhebliche Mengen Sand und Schlamm aus der Flusssohle und den überschwemmten Gebieten mobilisiert wurden und sich ablagerten. Hierbei ist auch der Main in seiner Funktion als Wasserstraße betroffen. Die erforderliche Fahrrinnentiefe von 2,90 m kann nicht mehr in allen Streckenabschnitten garantiert werden. Baggerungen sind nun erforderlich.… Weiterlesen

Raum Schweinfurt: Teils Freigabe für Schifffahrt nach Hochwasser

Nachdem die Wasserstände des Mains unter den für die Schifffahrt zulässigen Höchstwasserstand gesunken sind erfolgt nun durch das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Schweinfurt abschnittsweise die Freigabe für den Transport auf dem Wasser. Zuvor müssen jedoch mit Spezialschiffen der Verwaltung die notwendigen Tiefen gepeilt werden, um aufgespülte Sandbänke und vom Ufer eingespülte Hindernisse zu ermitteln. Außerdem müssen die Wasserfahrzeuge des WSA Schweinfurt die Bojen zur Kennzeichnung der Fahrrinne wieder ausbringen sowie angeschwemmte Gegenstände wie z. B. am Hochwassersperrtor bei Volkach beseitigen. Die bisher überspülten Betriebsflächen der Schleusen sind vom Schlamm zu befreien und hydraulische und elektrische Bestandteile der Antriebe zu überprüfen sowie ggf. instand zu setzen. Des Weiteren ist der Winterdienst sichergestellt.

Bereits am Donnerstag wurden Bereiche im Raum Schweinfurt, in… Weiterlesen

Schlammlawine in Brasilien: 14000 Menschen auf der Flucht

Die Zahl der Toten nach den verheerenden Schlammlawinen und Überschwemmungen im Südosten Brasiliens ist auf 509 gestiegen. Über 14.000 Menschen sind auf der Flucht. In drei nördlich von Rio de Janeiro gelegenen Städten war in der Nacht auf Freitag nach Behördenangaben ein Anstieg der Opferzahlen zu beklagen, besonders betroffen war dabei die Stadt Teresopolis.

Quelle: RP-Online

Todesopfer durch Überschwemmungen und Erdrutsche in Brasilien

Rio de Janeiro (Brasilien), 13.01.2011 – Tagelange heftige Regenfälle ließen in einer Bergregion nördlich von Rio de Janeiro Flüsse über die Ufer treten. Schlammlawinen wälzten sich von den Bergen herab und begruben ganze Dörfer unter sich. In der Region Serrana war innerhalb von 24 Stunden so viel Regen gefallen wie sonst in einem ganzen Monat.

Nach Behördenangaben starben mindestens 360 Menschen durch die Überschwemmungen. Allein in der Bergregion Serrana starben 348 Menschen. Besonders hart getroffen hat es den Ort Teresópolis in dieser etwa 100 Kilometer nördlich von Rio de Janeiro gelegenen Region. Hier wurden 130 Tote gezählt. Hänge und Flussufer waren unter dem Druck der Wassermassen weggebrochen. Ganze Stadtviertel in Teresópolis, Nova Friburgo und Petrópolis verschwanden unter Flüssen aus Schlamm.… Weiterlesen

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