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Satellit

Abgestürzter Röntgensatellit ROSAT bleibt verschollen

25.10.2011 – Um 3.50 Uhr MESZ (1.50 Uhr UTC) ist der ausrangierte, deutsche Röntgen-Satellit ROSAT am 23. Oktober Sonntag früh über dem Golf von Bengalen wieder in die Erdatmosphäre eingetreten. Eine Bestätigung, dass Teile des Satelliten die Erdoberfläche erreicht haben, liegt gegenwärtig nicht vor.

Am Samstag hieß es seitens des Betreibers, dass ROSAT in die Erdatmosphäre eintreten werde und bis zu 30 Teile des über zwei Tonnen schweren Forschungssatelliten ROSAT im Zeitraum von Samstag, ca. 20.00 Uhr bis Sonntag, 14.00 Uhr (MESZ) an nicht näher bestimmbarem Ort auf die Erde fallen würden. Das schwerste könne 1,6 Tonnen wiegen, war den DLR-Angaben zu entnehmen. Der Satellit werde den Berechnungen zufolge voraussichtlich zwischen dem 53. nördlichen und dem 53. südlichen Breitengrad außerhalb… Weiterlesen

Start der ersten zwei Galileo-Satelliten um 24 Stunden verschoben

Kourou (Französisch-Guayana), 20.10.2011 – Am Donnerstag, dem 20.10.2011, sollten um 12.34 Uhr MESZ (7.34 Uhr Ortszeit) die ersten beiden Satelliten des europäischen Navigationssystems Galileo mit einer Sojus-Trägerrakete vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou starten. Der Start wurde jedoch um mindestens 24 Stunden verschoben.

Es soll der erste Start einer russischen Sojus-Rakete von Kourou werden, womit sie die einzige große Trägerrakete ist, die von drei Startplätzen abheben kann:

  • Plessezk (Russland),
  • Baikonur (Kasachstan) und
  • Kourou (Französisch-Guayana).

Die modernste Version der erfolgreichsten Trägerrakete aller Zeiten sollte die ersten zwei Galileo-Satelliten für das im Aufbau befindliche europäische Navigationssatellitensystem in den Orbit bringen; der Start wurde aber abgebrochen – ein neuer Termin ist noch nicht bekannt.

Das Galileo-Navigationssystem der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) soll das veraltete amerikanische GPS-System… Weiterlesen

Havarierter US-Satellit stürzt ab: In drei Wochen fallen UARSauf die Erde

Die Trümmer eines ausgedienten amerikanischen Forschungssatelliten mit einem Gesamtgewicht von etwa einer halben Tonne fallen Ende September oder Anfang Oktober auf die Erde. Das schwerste von vermutlich 26 Teilen Weltraumschrott werde dabei auf rund 150 Kilogramm geschätzt, teilte die US-Luft- und Raumfahrtbehörde Nasa am Freitag in Houston (Texas) mit.

Als Fallregion wird das Gebiet zwischen 57 Grad nördlicher und 57 Grad südlicher Breite angegeben. Der Satellit zur Erforschung der oberen Schichten der Atmosphäre (Upper Atmosphere Research Satellit – UARS) war 1991 von einem Space Shuttle ausgesetzt worden.

Quelle: RP-Online

KMA durch Sonnensturm soll laut Prognosen die Erde streifen

Die Sonne in Echtzeit

Die Sonne in Echtzeit - Nasa/SDO

Der National Weather Service gab bekannt, dass am 07.06.2011 eine starke geomagnetische Sturm-Aktivität der Sonne aufgetreten ist. Die Flugbahn des CME soll die Erde streifen. Der Sonnensturm soll nach Prognosen zu geomagnetischen Stürmen führen, die zwischen 24 und 48 Stunden dauern konnen. Es handelt sich um den heftigsten Sonnensturm seit 2006.

Dieser ungewöhnlich heftige Sonnensturm könnte Satelliten ausfallen lassen, elektrische Geräte zerstören sowie den GPS-Empfang und die Stromversorgung stören. Eventuell werden spektakulären Polarlichtern am Mittwoch und Donnerstag zu beobachten sein.

Ein Koronaler Massenauswurf (KMA), englisch Coronal Mass Ejection (CME), ist eine Sonneneruption, bei der Plasma ausgestoßen wird.

Quelle: NOAA, SWPC, Wikipedia

“Rosat” wiegt 2,2 Tonnen: Deutscher Satellit droht auf Erde zu stürzen

Ein deutscher Forschungssatellit droht im Herbst auf die Erde zu stürzen. Das 2,2 Tonnen schwere Gerät “Rosat” befinde sich derzeit rund 500 Kilometer von der Erde entfernt und werde zwischen Oktober und Dezember in die Erdatmosphäre eintreten, sagte die Sprecherin des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, Sabine Göge.

Dabei werde er “im besten und günstigsten Falle” komplett verglühen. Im ungünstigsten Falle könnten jedoch Teile des Satelliten auf die Erde fallen.

Quelle: RP-Online

Europäischer Internetsatellit „Ka-Sat“ ins All gestartet

Baiqongyr (Kasachstan), 28.12.2010 – Eine Trägerrakete vom Typ Proton-M startete in der Nacht von Sonntag auf Montag (22:51 Uhr CET) vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur und brachte den europäischen Satelliten „Ka-Sat“ des französischen Satellitenbetreibers Eutelsat in eine geosynchrone Umlaufbahn.

Der von der deutschen Firma für Raumfahrttechnologie Astrium gebaute 6,1 Tonnen schwere Satellit soll künftig dafür sorgen, dass auch die entlegensten Teile Europas und des Mittelmeerraums mit Hochgeschwindigkeits-Internet versorgt werden können. Ka-sat gilt mit einer Übertragungsrate von rund 70 Gigabit pro Sekunde als sehr leistungsfähig.

Erste Funksignale von Ka-Sat konnten nach einem über neunstündigen Flug erfolgreich vom französischen Kontrollzentrum in Rambouillet empfangen werden. Ende Mai 2011 soll Ka-Sat den Betrieb an seiner dann erreichten endgültigen Position im Erdorbit (auf 9 Grad östlicher… Weiterlesen

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