25.10.2011 – Um 3.50 Uhr MESZ (1.50 Uhr UTC) ist der ausrangierte, deutsche Röntgen-Satellit ROSAT am 23. Oktober Sonntag früh über dem Golf von Bengalen wieder in die Erdatmosphäre eingetreten. Eine Bestätigung, dass Teile des Satelliten die Erdoberfläche erreicht haben, liegt gegenwärtig nicht vor.
Am Samstag hieß es seitens des Betreibers, dass ROSAT in die Erdatmosphäre eintreten werde und bis zu 30 Teile des über zwei Tonnen schweren Forschungssatelliten ROSAT im Zeitraum von Samstag, ca. 20.00 Uhr bis Sonntag, 14.00 Uhr (MESZ) an nicht näher bestimmbarem Ort auf die Erde fallen würden. Das schwerste könne 1,6 Tonnen wiegen, war den DLR-Angaben zu entnehmen. Der Satellit werde den Berechnungen zufolge voraussichtlich zwischen dem 53. nördlichen und dem 53. südlichen Breitengrad außerhalb… Weiterlesen
Die Trümmer eines ausgedienten amerikanischen Forschungssatelliten mit einem Gesamtgewicht von etwa einer halben Tonne fallen Ende September oder Anfang Oktober auf die Erde. Das schwerste von vermutlich 26 Teilen Weltraumschrott werde dabei auf rund 150 Kilogramm geschätzt, teilte die US-Luft- und Raumfahrtbehörde Nasa am Freitag in Houston (Texas) mit.
Als Fallregion wird das Gebiet zwischen 57 Grad nördlicher und 57 Grad südlicher Breite angegeben. Der Satellit zur Erforschung der oberen Schichten der Atmosphäre (Upper Atmosphere Research Satellit – UARS) war 1991 von einem Space Shuttle ausgesetzt worden.
Quelle: RP-Online

Die Sonne in Echtzeit - Nasa/SDO
Der National Weather Service gab bekannt, dass am 07.06.2011 eine starke geomagnetische Sturm-Aktivität der Sonne aufgetreten ist. Die Flugbahn des CME soll die Erde streifen. Der Sonnensturm soll nach Prognosen zu geomagnetischen Stürmen führen, die zwischen 24 und 48 Stunden dauern konnen. Es handelt sich um den heftigsten Sonnensturm seit 2006.
Dieser ungewöhnlich heftige Sonnensturm könnte Satelliten ausfallen lassen, elektrische Geräte zerstören sowie den GPS-Empfang und die Stromversorgung stören. Eventuell werden spektakulären Polarlichtern am Mittwoch und Donnerstag zu beobachten sein.
Ein Koronaler Massenauswurf (KMA), englisch Coronal Mass Ejection (CME), ist eine Sonneneruption, bei der Plasma ausgestoßen wird.
Quelle: NOAA, SWPC, Wikipedia
Ein deutscher Forschungssatellit droht im Herbst auf die Erde zu stürzen. Das 2,2 Tonnen schwere Gerät “Rosat” befinde sich derzeit rund 500 Kilometer von der Erde entfernt und werde zwischen Oktober und Dezember in die Erdatmosphäre eintreten, sagte die Sprecherin des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, Sabine Göge.
Dabei werde er “im besten und günstigsten Falle” komplett verglühen. Im ungünstigsten Falle könnten jedoch Teile des Satelliten auf die Erde fallen.
Quelle: RP-Online