Land unter heißt es in weiten Teilen Deutschlands, nachdem die Temperaturen wieder Plusgerade erreicht haben. Regen und Schmelzwasser haben zahlreiche Flüsse über die Ufer treten lassen. Das THW ist seit dem Wochenende bundesweit mit mehr als 750 Kräfte im Dauereinsatz.
An Oder, Saale, Rhein, Main und Neckar steigen die Pegel wieder, nachdem sich der Zustand zur Wochenmitte hin leicht entspannt hatte. Mit Schutzwänden und Sandsäcken gehen die Einsatzkräfte gegen das Hochwasser vor. Auch die Hochleistungspumpen des THW laufen auf vollen Touren.
Aus dem Landesverband Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland sind am Freitag mehr als 100 Kräfte im Hochwassereinsatz. Sie transportieren und befüllen Sandsäcke, beleuchten Einsatzstellen und pumpen vollgelaufene Keller leer.
Von der Außenwelt abgeschnitten
Wassermassen sorgen auch im Osten der Republik für Schäden und… Weiterlesen
Tauwetter in Chemnitz: Flusspegel derzeit gleich bleibend – Feuerwehren verteilen Sandsäcke – Flussläufe laufend kontrolliert
Die Pegelstände der Flüsse sind derzeit gleich bleibend. So stand die Chemnitz um 16 Uhr bei 1,28 Metern, die Würschnitz bei 1,03 Meter und die Zwönitz bei 0,87 Metern. Damit sind alle drei Flüsse noch außerhalb der Hochwasserwarnstufen. Warnstufe 1 erreicht die Chemnitz bei 1,80 Meter, die anderen beiden Flüsse bei 1,30 Metern. Für den Abend und die Nacht sind jedoch wieder Niederschläge vorhergesagt, das Landeshochwasserzentrum geht in einer Mitteilung vom Mittag davon aus, dass die Flüsse im Laufe des Wochenendes Warnstufe 1 oder 2 überschreiten könnten.
Berufsfeuerwehr, freiwillige Feuerwehren und Ordnungsamt begehen die Flussläufe im Stadtgebiet regelmäßig. Dabei wurden heute Nachmittag auch an kleineren… Weiterlesen
Talsperren schon seit Mitte Dezember kontinuierlich abgestaut
„Die Landestalsperrenverwaltung ist auf die Schneeschmelze vorbereitet“, sagte Geschäftsführer Dr. Hans-Ulrich Sieber. „Wir verfolgen täglich den gespeicherten Wasservorrat in der Schneedecke und reagieren sofort auf die aktuellen Werte.“ So stehen derzeit die Hochwasserrückhalteräume aller für den Hochwasserschutz relevanten Talsperren vollständig zur Verfügung. Darüber hinaus wurden verschiedene Anlagen seit Mitte Dezember kontinuierlich abgestaut. Auch an den mehr als 3.000 Kilometern Fließgewässer I. Ordnung wird die Lage regelmäßig kontrolliert. Besonderes Augenmerk legen die Flussmeistereien dabei auf vereiste Abschnitte, Wehre und weitere bekannte Gefahrenstellen.
Insgesamt stehen in den Einzugsgebieten der Talsperren derzeit etwa 182 Millionen Kubikmeter Stauraum zur Verfügung, um die Schneeschmelze aufzunehmen. Dieses Volumen ist um etwa ein Drittel größer, als normalerweise für Hochwasserschutzzwecke vorgesehen… Weiterlesen
Im Stadtgebiet von Cottbus muss weiter mit Hochwasser der Spree gerechnet werden. Ab heute Morgen wird kontrolliert Wasser aus der Talsperre Spremberg abgelassen. Den höchsten Wasserstand erreicht die Spree demzufolge heute nach 18:00 Uhr.
Der Zustand der Hochwasserschutzanlagen in Cottbus erfordert weiterhin stark erhöhte Aufmerksamkeit. Deichbrüche können bei starker Belastung nicht ausgeschlossen werden. Das bedeutet, dass Einrichtungen, die sich in der Nähe der Hochwasserschutzanlagen befinden, mit Vernässung und schlimmstenfalls auch mit Überschwemmungen rechnen müssten.
Der Führungsstab der Stadt Cottbus unter Leitung von Oberbürgermeister Frank Szymanski bestätigte die in den vergangenen Tagen getroffenen Vorsichtmaßnahmen. Die für den Notfall erforderlichen Materialien sind eingetroffen. Dazu gehören 200.000 Sandsäcke und die zur Abdichtung notwendigen Folien. Zwei Füllstationen für Sandsäcke arbeiten. Der vorsorgliche Einsatz von… Weiterlesen
Im Stadtgebiet von Cottbus muss weiter mit Hochwasser der Spree gerechnet werden. Das Landesumweltamt und die Cottbuser Feuerwehr gehen jetzt davon aus, dass der Scheitelpunkt des Hochwassers ab Dienstag in der Stadt zu erwarten ist. Der Zustand der Hochwasserschutzanlagen in Cottbus erfordert stark erhöhte Aufmerksamkeit. Deichbrüche können bei starker Belastung nicht ausgeschlossen werden. Das bedeutet, dass Einrichtungen, die sich in der Nähe der Hochwasserschutzanlagen befinden, mit Vernässung und schlimmstenfalls auch mit Überschwemmungen rechnen müssten.
Der Führungsstab der Stadt hat die verschiedenen Situationen durchgesprochen und sicherheitshalber folgende Maßnahmen eingeleitet. Für den Notfall wurden die erforderlichen Materialien geordert. Dazu gehören 200000 Sandsäcke und die zur Abdichtung notwendigen Folien. Die Anlieferung hat begonnen, Füllmaterialien sind vorhanden. Es werden drei Füllstationen für Sandsäcke eingerichtet… Weiterlesen
Potsdam – Angesichts der Hochwasserentwicklung an Neiße und Spree hat Innenstaatssekretär Rudolf Zeeb den Landeskatastrophenschutzstab aufgerufen. Der Stab hat seinen Sitz im Lagezentrum Brand- und Katastrophenschutz (LZBK) in Potsdam-Pirschheide. „Der Stab arbeitet bereits seit gestern und wird die örtlichen Krisenstäbe bei der Hochwasserabwehr unterstützen“, sagte Zeeb heute in Potsdam. Das Innenministerium hat zudem heute Landesbranddirektor Henry Merz in das Einsatzgebiet entsandt.
„Brandenburg ist auf das Hochwasser gut vorbereitet. Die zuständigen Behörden und Einsatzkräfte haben erst vor wenigen Wochen beim Oder-Hochwasser ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt“, sagte Zeeb. Gleichwohl dürfe das Hochwasser keinesfalls unterschätzt werden. „Die Wasserstände an Spree und Neiße können die höchsten Alarmstufen erreichen. In Sachsen und Polen hat die Hochwasserwelle erhebliche Schäden angerichtet. Wir stehen vor einer erneuten… Weiterlesen