Wie das Havariekommando aus Cuxhaven mitteilt, sind am Dienstagabend (22.11.2011) gegen 20 Uhr die „MOL Efficiency“ (Länge: 294 Meter) und die „Splittnes“ (Länge: 166 Meter) nahe der Columbuskaje in Bremerhaven zusammengeprallt. Um 00:15 Uhr hat das Havariekommando nach einem Hilfeersuchen die Gesamteinsatzleitung übernommen.
Die „Splittnes“ (Flagge: Antigua and Barbuda) ist auf der Steuerbordseite beschädigt. Durch mehrere Risse dringt Wasser in das Schiff. Derzeit wird das eindringende Wasser mit bordeigenen Mitteln aus der „Splittnes“ gepumpt. In den vergangenen Stunden konnte so mehr Wasser abgepumpt werden als eindringt. Ziel dieser Maßnahme ist es, die für den Wassereintritt verantwortlichen Beschädigungen an die Wasseroberfläche zu bekommen. Derzeit hat das mit Splitt beladene Frachtschiff eine leichte Schräglage.
Das Mehrzweckschiff „Mellum“ hat im Auftrag des Havariekommandos… Weiterlesen
Die spanische Kanareninsel El Hierro ist innerhalb von 24 Stunden von 43 Erdbeben erschüttert worden. Eines der Beben erreichte nach Behördenangaben am Freitag eine Stärke von 4,6.
Medienberichten zufolge war die Erschütterung auf mindestens zwei weiteren Kanareninseln zu spüren.
Jeden Tag würden geschätzte 1.480 Tonnen Kohlendioxid aus neu entstandenen Rissen im Meeresboden gespien, teilte die Regionalregierung mit.
Quelle: RP-Online
Das einsturzgefährdete Atommülllager Asse in Niedersachsen kommt nicht zur Ruhe. In dem ehemaligen Salzbergwerk sind nach Angaben des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) seit Januar gehäuft kleine Gesteinsbewegungen, sogenannte mikroseismische Ereignisse, aufgetreten.
Zuletzt sei trotz der Stabilisierungsbemühungen des BfS vor einer Woche auf der 490-Meter-Sohle ein mikroseismisches Ereignis durch deutlich wahrnehmbares Knacken registriert worden, sagte ein Sprecher am Donnerstag in Salzgitter auf Anfrage.
Nach Angaben des Amtes ging das laute Knacken auf eine Spannungsentladung mit Rissbildung im Gestein oberhalb des Salzstockes zurück.
Quelle: RP-Online
Ein Erdbeben hat Taiwan am 04. März 2010 um 08:18 Uhr Ortszeit (UTC 00:18) erschüttert. Das Beben soll in ganz Taiwan zu spüren gewesen sein und ca. eine Minute gedauert haben. Das Beben hatte eine Stärke von 6,4.
Das Epizentrum lag ca. 40 km von der Stadt T’ai-tung (Taiwan) und ca. 60 km von T’ai-nan (Taiwan) entfernt. Bis nach T’AI-PEI in Taiwan sind es ca. 250 km. Selbst in der Hauptstadt T’AI-PEI sollen Gebäude ins Schwanken gekommen sein.
Von zwei Hochgeschwindigkeitszügen wird berichtet, die auf Ihren Strecken stecken blieben und die Passagiere daraufhin evakuiert wurden. Auch ein Halle einer Textilfabrik ging in Flammen auf. Eine Brücke wurde vorsorglich gesperrt, da Risse aufgetreten waren.
Das Beben hat Schäden verursacht, es kam… Weiterlesen
Einen langen Weg haben die Eisstücke, die vom Ross-Schelfeis abgebrochen sind, hinter sich. Diese Eisbruchstücke treiben an der Kante des Ekström-Schelfeises in der Antarktis vorbei.
Am 11.02.2010 kollidierte der Eisberg mit der Bezeichnung B15-K auf die Eiskante des Ekström-Schelfeises an der Atka-Bucht. Das Eisbruchstück hatte eine Länge von ca. 54 km, eine Breite von ca. 5 km und war ca. 200 m dick. Dies geschah in der Nähe der Neumayer-Station III des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft. Die Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts rechnen nun mit wertvollen Erkenntnissen über die Physik des Eises.
Eine einzigartige interdisziplinäre Datengrundlage aus Fernerkundung, Geophysik, Meteorologie, Ozeanografie und Ozeanakustik liefert jetzt neue Erkenntnisse über die Mechanik des Eises und die Rissausbreitung im Schelfeis.
Hoch… Weiterlesen