Sechs Menschen sind durch Sturzfluten in der italienischen Hafenstadt Genua ums Leben gekommen. Nach offiziellen Angaben sind auch zwei Kinder unter den Toten. Zum zweiten Mal binnen acht Tagen hatten schwere Regenfälle Überschwemmungen ausgelöst.
Die Fluten wälzten sich durch die Stadt und rissen Autos, Bäume und Möbel aus tiefer gelegenen Wohnungen mit sich.
Quelle: RP-Online
Das Hochwasser ist vorüber – das große Aufräumen beginnt
Die vorfrühlingshaften Temperaturen, in Kombination mit großen Schneemengen und ergiebigen Regenfällen haben dazu geführt, dass es am Main zu einem massiven Hochwasserereignis kam. Das Hochwasser erreichte eine statistische Jährlichkeit zwischen einem 10-jährigen und einem 20-jährigen Ereignis.
Besonders an diesem Hochwasser ist die lange Dauer des Ereignisses mit zwei Wellen – die erste aufgrund der Schneeschmelze, die zweite nach erneuten Regenfällen. Dies hat dazu geführt, dass erhebliche Mengen Sand und Schlamm aus der Flusssohle und den überschwemmten Gebieten mobilisiert wurden und sich ablagerten. Hierbei ist auch der Main in seiner Funktion als Wasserstraße betroffen. Die erforderliche Fahrrinnentiefe von 2,90 m kann nicht mehr in allen Streckenabschnitten garantiert werden. Baggerungen sind nun erforderlich.… Weiterlesen
Rio de Janeiro (Brasilien), 13.01.2011 – Tagelange heftige Regenfälle ließen in einer Bergregion nördlich von Rio de Janeiro Flüsse über die Ufer treten. Schlammlawinen wälzten sich von den Bergen herab und begruben ganze Dörfer unter sich. In der Region Serrana war innerhalb von 24 Stunden so viel Regen gefallen wie sonst in einem ganzen Monat.
Nach Behördenangaben starben mindestens 360 Menschen durch die Überschwemmungen. Allein in der Bergregion Serrana starben 348 Menschen. Besonders hart getroffen hat es den Ort Teresópolis in dieser etwa 100 Kilometer nördlich von Rio de Janeiro gelegenen Region. Hier wurden 130 Tote gezählt. Hänge und Flussufer waren unter dem Druck der Wassermassen weggebrochen. Ganze Stadtviertel in Teresópolis, Nova Friburgo und Petrópolis verschwanden unter Flüssen aus Schlamm.… Weiterlesen
Nach heftigem Regen sind im Südosten Brasiliens mindestens 64 Menschen ums Leben gekommen. Wie die Rettungskräfte am Mittwoch mitteilten, kam es vor allem nach Erdrutschen an dicht besiedelten Hanglagen zu vielen Opfern. Besonders stark betroffen war demnach die nahe Rio de Janeiro gelegene Stadt Teresopolis, in der allein 54 Menschen tödlich verunglückten. Die Behörden gehen von einem weiteren Anstieg der Opferzahlen aus, da die Helfer in der gebirgigen Region in viele Orte zunächst nicht vordringen konnten.
Quelle: RP-Online
Sydney (Australien), 08.12.2010 – Ein Großteil des australischen Bundesstaates New South Wales ist von Überschwemmungen betroffen, die durch starke Regenfälle verursacht wurde. Das australische Bureau of Meteorology hat eine Reihe von Hochwasserwarnungen für die Flüsse im Westen des Bundesstaates ausgegeben. Diese erstrecken sich auf die Gewässer zwischen dem Namoi River im Norden des Bundesstaates bis zum Murrumbidgee River im Süden.
Coonamble, in dem zentralwestlichen Distikt Coonamble Shire gelegen, wurde durch den hochwasserführenden Castlereagh River isoliert. Der State Emergency Service schätzte die Zahl der in Coonamble abgeschnittenen Personen auf etwa 2760. Mudgee, Canowindra, Eugowra, Dubbo, Wellington und Young sind ebenfalls stark vom Hochwasser betroffen.
Eine Reihe von Hauptstraßen in den westlichen Teilen des Bundesstaates wurden gesperrt oder sind nur mit Umleitungen… Weiterlesen
In den Brandenburgischen Flussgebieten haben die Regenfälle der vergangenen Tage erneut zum Anstieg der Wasserstände geführt. In einigen Flussabschnitten an Oder, Spree und Schwarzer Elster wurden die Richtwerte der Alarmstufe 1 erreicht, bei Herzberg an der Schwarzen Elster sowie an der Dahme zwischen Golßen und Märkisch-Buchholz wurde die Alarmstufe 2 ausgerufen.
Aufgrund der Ankündigung teilweiser starker und anhaltender Regenfälle für den heutigen Donnerstag muss auch für die nächsten Tage davon ausgegangen werden, dass die Wasserstände überwiegend auf hohem Niveau verharren und noch leicht ansteigen. Ab dem Wochenende wird ruhigeres und trockneres Wetter und nachfolgend eine Entspannung der Hochwassersituation erwartet.
“Wir behalten die Entwicklung im Auge. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesamtes sind mit den Verantwortlichen vor Ort im Kontakt”, sagt… Weiterlesen