Eines der wichtigsten Klimasysteme ist der australisch-indonesische Monsun. Der Monsun kann mit Wirbelstürmen und Wolkenbrüchen einhergehen, aber auch Dürren verursachen. Die Faktoren, die seine Intensität beeinflussen, sind jedoch wenig erforscht. Jetzt zeigen MARUM-Forscher, wie und warum sich der Monsun vom Höhepunkt der letzten Eiszeit bis heute verändert hat. Überraschende Erkenntnis: Offenbar wird die Intensität des australisch-indonesischen Monsuns auf der Südhalbkugel von Klimaphänomenen auf der Nordhalbkugel gesteuert. Diesen und weitere Befunde veröffentlicht die Fachzeitschrift Nature Geoscience in ihrer August-Ausgabe.
Von Juli bis September herrscht auf der Südhalbkugel Winter. Dann bläst der australisch-indonesische Monsun aus Südost. Von Januar bis März drehen die Winde um 180 Grad: Mit nordwestlichen Luftströmungen werden dann große Regenmengen über dem östlichen Indonesien und den Nordosten Australiens abgeladen.… Weiterlesen
Insgesamt 25 Todesfälle sind im Süden Chinas nach den heftigen Regenfällen und den daraus resultierenden Fluten aufgetreten, dies teilten die chinesischen Behörden am Freitag mit. Zudem werden noch 25 Personen vermisst.
Die starken Regenfälle, die seit Montag niedergegangen sind, betrafen zehn südliche chinesische Provinzen. Laut den Behörden wurden ca. 670.000 Menschen evakuiert.
Am Stärksten hat es die Provinzen Zhejiang, Anhui und Jiangxi getroffen.
Quelle: Xinhua
Der Klimawandel schreitet weiter voran. Deutschland muss deshalb schon ab dem Jahr 2040 ganzjährig mit einer starken Zunahme extremer Niederschläge rechnen. Damit drohen bereits in drei Jahrzehnten deutlich mehr Schäden durch Überschwemmungen. Politik, Wirtschaft und Gesellschaft müssen sich frühzeitig auf die wachsenden Gefahren durch Wetterextreme vorbereiten.
Dieses Ergebnis eines gemeinsamen Forschungsprojekts des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), des Technischen Hilfswerks (THW), des Umweltbundesamtes (UBA) sowie des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zu den Auswirkungen des Klimawandels auf extreme Wetterereignisse wurde heute in Berlin von den vier Behörden vorgestellt.
„Im Winter, also den Monaten Dezember, Januar und Februar, erwarten wir bis zum Jahr 2100 in weiten Teilen Deutschlands mehr Starkniederschläge“, erläutert Dr. Paul Becker, Vizepräsident des DWD. Als Starkniederschläge bezeichnen Meteorologen Regenmengen,… Weiterlesen
Land unter heißt es in weiten Teilen Deutschlands, nachdem die Temperaturen wieder Plusgerade erreicht haben. Regen und Schmelzwasser haben zahlreiche Flüsse über die Ufer treten lassen. Das THW ist seit dem Wochenende bundesweit mit mehr als 750 Kräfte im Dauereinsatz.
An Oder, Saale, Rhein, Main und Neckar steigen die Pegel wieder, nachdem sich der Zustand zur Wochenmitte hin leicht entspannt hatte. Mit Schutzwänden und Sandsäcken gehen die Einsatzkräfte gegen das Hochwasser vor. Auch die Hochleistungspumpen des THW laufen auf vollen Touren.
Aus dem Landesverband Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland sind am Freitag mehr als 100 Kräfte im Hochwassereinsatz. Sie transportieren und befüllen Sandsäcke, beleuchten Einsatzstellen und pumpen vollgelaufene Keller leer.
Von der Außenwelt abgeschnitten
Wassermassen sorgen auch im Osten der Republik für Schäden und… Weiterlesen
Potsdam – Tauwetter und Regen lassen die Flüsse in Brandenburg wieder ansteigen. Von tschechischer Seite wird für den Elbepegel Ústí nad Labem bis morgen früh ein weiterer Wasserstandsanstieg um etwa 90 Zentimeter erwartet. “Auch danach bleibt die Tendenz steigend. Es ist eine lange Hochwasserwelle zu erwarten, die sich im Bereich der Havelmündung aus der Überlagerung der Hochwasserwellen von Saale, Mulde und Elbe zusammensetzt und in der Prignitz zum Wochenanfang erwartet wird”, sagt der Präsident des Landesamtes für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Matthias Freude. Die Hochwasser-Alarmstufe A 4 kann zur Wochenmitte nicht ausgeschlossen werden.
Auch für die Havel werden steigende Wasserstände erwartet. Hohe Elbwasserstände behindern schon jetzt den Abfluss der Havel in die Elbe. Das Speichervolumen des Havelschlauches ist bereits stark… Weiterlesen
Zur aktuellen Lage in Sachsen: Mit einer kräftigen westlichen Strömung gelangt mit Tiefausläufern sehr milde Luft nach Sachsen. Dabei regnet es zunächst immer wieder und im Bergland herrscht Tauwetter. Heute sind verbreitet um 5 mm Regen zu erwarten, im Bergland 10 bis 15 mm. Während gegen Abend der Regen nachlässt, sind in der kommenden Nacht erneute Niederschläge zu erwarten. Die Temperaturen steigen tagsüber auf 8 bis 12 Grad Celsius an. Damit hält das Tauwetter in den Gebieten mit Schneebedeckung weiter an. Am Sonnabend ist nur noch mit wenig Regen zu rechnen und danach bleibt es niederschlagsfrei.
In Lagen oberhalb von 600 m besteht aufgrund der noch vorhandenen Schneedecke und ergiebigem Regen eine Unwetterwarnung vor starkem Tauwetter bis heute 16:00 Uhr.… Weiterlesen