Wie die betroffene Präfektur am Montag mitteilte, werden in der Sperrzone im Gebiet im Umkreis von 20 Kilometer rund um das Atomkraftwerk Fukushima 1, die dort noch lebenden Tiere getötet.
Derweil erlaubte die Regierung den evakuierten Menschen bis zu fünf Stunden ihre Häuser aufzusuchen.
Nach dem massiven Erdbeben vom 11.03.2011 mit der Stärke 9,0 gefolgt von einem Tsunami und eine Atomkatastrophe mussten die betroffenen Menschen rund um das Atomkraftwerk ihre Häuser verlassen. Das Gebiet rund um das Atomkraftwerk wurde aufgrund der Strahlung zuerst als Evakuierungszone erklärt und seit kurzem zum Sperrgebiet deklariert.
Quelle: NewsonJapan, USGS, Iris.edu
Mehr als 200 Bauern haben am Dienstag vor dem Hauptquartier des japanischen Akw-Betreibers Tepco demonstriert. Die Bauern, die von austretender Strahlung aus der havarierten Atomanlage Fukushima-Daiichi im Nordosten des Landes betroffenen waren, brachten zwei Kühe zu ihrem Protest nach Tokio mit.
Vor den Büros von Tepco hielten sie Schilder mit der Aufschrift “Stoppt Atomenergie” hoch, reckten die Fäuste in die Höhe und skandierten Slogans.
Austretende Radioaktivität aus dem Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi, das durch den Tsunami am 11. März beschädigt wurde, ist in Milch, Wasser und Gemüse aus der Gegend rund um die Atomanlage nachgewiesen worden.
Quelle: RP-Online
Im Atommülllager Asse bei Wolfenbüttel ist die Radioaktivität vor einer Einlagerungskammer stark gestiegen. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) maß in einem Bohrloch vor der Kammer zwölf eine Aktivität von 240.000 Becquerel Cäsium 137 pro Liter, wie Behörden-Sprecher Werner Nording am Donnerstag mitteilte.
Der Wert liegt damit um das 24-fache über der Freigrenze. Das Bohrloch sei vom früheren Asse-Betreiber Helmholtz Zentrum eingerichtet worden, hieß es.
Quelle: RP-Online
Okuma (Japan), 03.04.2011 – Radioaktiv kontaminiertes Wasser aus Block II des havarierten Kernkraftwerks Fukushima I fließt auch weiterhin in den Pazifischen Ozean. Versuche, den Riss in einem Kabelschacht unterhalb des Reaktors abzudichten, sind bisher gescheitert. In der Grube soll radioaktives Wasser 20 Zentimeter hoch stehen. Das radioaktive Wasser strahlt mit einer Intensität von 1000 Millisievert pro Stunde.
Wie die Atomsicherheitsbehörde mitteilte, war versucht worden, den Riss mit chemischen Polymeren abzudichten. Der Versuch war bisher jedoch noch nicht erfolgreich. Ingenieure arbeiteten weiter daran. Der Riss in der Reaktorwand soll den Angaben zufolge etwa 20 Zentimeter lang sein. Zuvor war erfolglos versucht worden, das Leck mit Zement abzudichten.
Nach Einschätzung der japanischen Regierung wird der Kampf gegen die Emission von Radioaktivität aus… Weiterlesen
Die Radioaktivität im Meerwasser vor dem AKW nimmt weiter zu. Sie erhöhte sich auf einen Rekordwert. Die japanische Atombehörde meldete, die Konzentration von radioaktiven Jod-Partikeln liege 4385-fach über dem Grenzwert. Die hohen Werte könnten bedeuten, dass ständig Radioaktivität aus dem Reaktor entweiche, erklärte die Behörde. Es sei jedoch unklar, wo sich das Leck befinde.
Quelle: RP-Online
Strahlenexperten von Greenpeace haben rund um die havarierte Kernkraftanlage Fukushima I unabhängige Radioaktivitätsmessungen angestellt und noch 40 Kilometer entfernt hohe Strahlenwerte gefunden. Greenpeace fordert die Evakuierungszone von bisher 20 auf 40 Km zu erweitern. Außerhalb der bisherigen Evakuierungszone gemessene Werte waren zum Teil höher als innerhalb der Zone. Im Dorf Iitate, 20 Kilometer außerhalb der Zone, wurden Werte bis zu zehn Mikrosievert pro Stunde gemessen. Die maximal tolerierbare Dosis für die Bevölkerung liegt bei 1000 Mikrosievert pro Jahr. Die unabhängige Umweltschutzorganisation kündigte an, ihre Messungen in der betroffenen Region in den kommenden Tagen ausdehnen zu wollen.
Zitat zur Energiegröße Sievert bei Wikipedia: “Das Sievert (Einheitenzeichen: Sv, nach dem schwedischen Mediziner und Physiker Rolf Sievert) ist die Maßeinheit verschiedener gewichteter Strahlendosen.… Weiterlesen