Angesichts eines herannahenden Zyklons haben sich die Menschen in den Hochwassergebieten im Nordosten Australiens auf eine mögliche neuerliche Naturkatastrophe vorbereitet: Militärhubschrauber evakuierten Krankenhäuser, während die Behörden tausende Menschen in Queensland aufforderten, sich vor dem Wirbelsturm “Yasi” in Sicherheit zu bringen.
“Yasi” sollte den Vorhersagen zufolge am Mittwochabend zwischen der Stadt Cairns und der Ortschaft Innisfail auf Land treffen und dabei Windgeschwindigkeiten von bis zu 300 Kilometern pro Stunde erreichen. “Dieser Sturm ist gewaltig und er ist lebensbedrohlich”, sagte die Ministerpräsidentin von Queensland, Anna Bligh.
Quelle: RP-Online
Im Staat Victoria wird am Wochenende für vier Flüsse nordwestlich der Stadt Melbourne der höchste Pegel seit hundert Jahren erwartet. Hunderte Häuser sind nach Angaben der Rettungskräfte von den Wassermassen bedroht.
1.500 Kilometer weiter nördlich bereiten sich auch die Behörden im Staat Queensland auf eine erneute Flutwelle vor. In Brisbane, wo das Hochwasser erst vor einer Woche erhebliche Schäden angerichtet hatte, wurden einige Stadtteile am Freitag ein zweites Mal überschwemmt.
Quelle: RP-Online
Bei den verheerenden Überschwemmungen in Australien ist erstmals auch im südlichen Bundesstaat New South Wales ein Mensch ums Leben gekommen. Die Polizei fand am Donnerstag nach eigenen Angaben die Leiche eines seit etwa zwölf Stunden vermissten dreijährigen Jungen, die rund 500 Meter von dem abgeschieden gelegenen Haus der Familie entfernt im Wasser getrieben habe. Mit dieser Entdeckung stieg die Zahl der landesweiten Todesopfer der Überflutungen auf 33, darunter mehrere Kinder.
In Lockyer Valley im besonders stark betroffenen nordöstlichen Bundesstaat Queensland wurden noch zwölf Menschen vermisst.
Quelle: RP-Online
Ein Erdbeben ist am 13.01.2011 um 16:16 UTC in der Region der Loyalitätsinseln aufgetreten. Das Beben hatte eine Stärke von 7,0 und eine Bebentiefe von ca. 5,9 km. Das Erdbeben ereignete sich unmittelbar an einer Subduktionszone.
Das Epizentrum befand sich ca. 125 km von Tadine, Loyalitätsinseln (Neukaledonien), ca. 135 km von Isangel, Tanna (Vanuatu), ca. 285 km von Noumea (Neukaledonien) und ca. 1755 km von Brisbane in Queensland (Australien) entfernt.
Es wurden bereits weitere Beben registriert. Die Erdbeben hatten Stärken von 5,2 bis 5,9.
Es liegen keine Berichte über Verletzte oder Schäden vor.
Das Pacific Tsunami Warning Center gab eine Tsunami Information heraus, dass kein Tsunami erwartet wird.
Die Loyalitätsinseln sind eine Inselgruppe im Pazifik. Sie sind Teil des französischen… Weiterlesen
Brisbane (Australien), 12.01.2011 – Das Hochwasser im australischen Bundesstaat Queensland hat die Stadt Brisbane erreicht. Über 33 Stadtteile von Brisbane sind überflutet. Der Wasserstand in den Straßen der Stadt verfehlte nur knapp die historische Höchstmarke von 1974, als die Pegelstände im Brisbane River die Marke von 5,50 Meter erreichten. Nach Einschätzung von Bürgermeister Campbell Newmann sind 20.000 Gebäude von Überflutung bedroht.
Im Bundesstaat Queensland ist die Zahl der durch das Hochwasser gestorbenen Menschen auf zwölf gestiegen. Im Zentrum der Stadt kam das öffentliche Leben praktisch zum Erliegen. Kajaks und Ruderboote wurden zu den bevorzugten Verkehrsmitteln. Vorsorglich wurde die Stromversorgung in weiten Teilen der Stadt unterbrochen.
Quelle: Wikinews
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Im Nordosten Australiens ist kein Ende des verheerenden Hochwassers in Sicht: Am Dienstag bereitete sich die Millionenmetropole Brisbane auf eine riesige Flutwelle vor. Tausende Menschen flohen aus der drittgrößten Stadt des Landes – das Stadtzentrum gleicht einer Geisterstadt. In Supermärkten kam es durch Hamsterkäufe zu chaotischen Zuständen.
Quelle: RP-Online