Seit 1800 haben die Weltmeere ein Drittel der anthropogenen CO2-Ausstöße absorbiert, wodurch die globale Erwärmung begrenzt werden konnte. Dadurch hat sich jedoch auch die chemische Zusammensetzung des Meerwassers verändert. Die Ablagerung von atmosphärischem Kohlendioxid in den Tiefen des Meeres hatte u.a. die Versauerung der Ozeane zur Folge. Bleiben die CO2-Emissionen auf dem aktuellen Niveau, wird der durchschnittliche pH-Wert der Weltmeere um 0,4 pH-Einheiten abnehmen. Dies würde einer Verdreifachung des Säuregehalts der Meere entsprechen.
Die LOV-Forscher um Jean-Pierre Gattuso untersuchten die Auswirkungen einer derartigen Abnahme der pH-Werte auf zwei wichtige Bewohner des arktischen Meeresökosystems: der Pteropode (planktonische Meeresschnecke) und die Lophelia pertusa (Kaltwasserkoralle). Die planktonische Meeresschnecke ist ein wichtiger Bestandteil der ozeanischen Nahrungskette, da sie zu den Lieblingsspeisen von Zooplankton, Heringen,… Weiterlesen
(aid) 05.11.2008 – Sergio Cona betreibt ein Ein-Mann-Unternehmen. Er ist in der fünften Generation Fischer auf einer kleinen Insel im Indischen Ozean, nur einige Kilometer von der afrikanischen Küste entfernt. Nach seinem Auskommen befragt, schwärmt er über den Fischreichtum vor seiner Insel und verrät gleichzeitig das Geheimnis “seines” Bazaruto Archipels. Die den Inseln vorgelagerten Korallenriffe verhindern, dass sich die internationalen industriellen Fischfangflotten der Inselgruppe vor Mosambik nähern und ihm seine einzige Lebensgrundlage rauben. Während er und seine Kollegen mit Hilfe kleiner Netze hier und da Beute machen, pflügen die Industrieschiffe mit ihren Schleppnetzen den Meeresboden um und hinterlassen ökologische Wüsten.
Auf dem Kongress der IUNC-Weltnaturschutzunion in Barcelona Anfang Oktober warnten Experten erneut vor den Folgen der Überfischung der Weltmeere. Die… Weiterlesen