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pH-Wert

Ozean-Versauerung und Korallenriffe

Natürliche Kohlendioxidquellen zeigen die möglichen Folgen ansteigender Treibhausgasemissionen

Natürliche Kohlendioxidquellen in Papua Neuguinea geben Wissenschaftlern die einmalige Gelegenheit zu sehen, wie tropische Korallenriffe sich verändern werden, wenn dem vom Menschen verursachte Kohlendioxidausstoß keine Grenzen gesetzt werden. Bleibt alles beim Alten schätzen die Klimaforscher vom Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), dass bis zum Jahr 2100 die Kohlendioxid-Konzentration in der Atmosphäre auf mindestens 750 ppm ansteigen wird. Die Ozeane werden etwa ein Drittel dieses zusätzlichen CO2 aufnehmen, was dazu führen wird, dass der pH-Wert von 8,1 auf 7,8 fallen wird.

Dr. Katharina Fabricius, Wissenschaftlerin am Australian Institute of Marine Science (AIMS) hat zwei Expeditionen mit Forschern aus sechs Ländern, darunter Papua Neuguinea, USA und Deutschland, geleitet. Darunter war eine Gruppe vom… Weiterlesen

Gashydrat-Schmelze verstärkt die Ozeanversauerung in der Arktis

Bereits seit einigen Jahren warnen Wissenschaftler davor, dass Methanhydrate, die als Eis im Meeresboden lagern, infolge der Erderwärmung „auftauen“. Dadurch gelange das starke Treibhausgas Methan in die Atmosphäre und treibe den Klimawandel weiter an. Forscher vom Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) in Kiel haben jetzt den Effekt der Meeresströmungen auf die Erwärmung des Meeresbodens in der Arktis quantifiziert und seine Auswirkungen berechnet. In ihrer Veröffentlichung in der Fachzeitschrift „Geophysical Research Letters“ geben sie – bedingt – Entwarnung: „Unsere Berechnungen mit verschiedenen Computermodellen zeigen deutlich, dass dem Klima in den nächsten hundert Jahren keine zusätzliche Gefahr durch erhöhte Methanaustritte droht“, fasst der Hauptautor der Studie, Privatdozent Dr. Arne Biastoch, zusammen. „Die Gashydrate lösen sich mit einer zeitlichen Verzögerung auf, so dass eher… Weiterlesen

Havarie Loreley – Inhalt von Tank 4 wird kontrolliert in den Rhein abpumpt

Seit heute morgen wird der Inhalt von Tank 4 des havarierten TMS „Waldhof“ kontrolliert in den Rhein abpumpt. Dieser Vorgang wird heute Abend abgeschlossen sein. Anschließend beginnen die Bergungskräfte mit dem kontrollierten Ableiten des Inhalts von Tank 3. Diese Arbeiten werden heute in den Abendstunden unterbrochen und morgen Vormittag beendet werden. Ein Umpumpen an Bord in andere Tanks erfolgt aus Sicherheitsgründen nicht mehr.

Das TMS „Waldhof“ hatte vor der Havarie ca. 2400 t Schwefelsäure geladen. Während der Havarie selbst sind schätzungsweise 900 t bereits in den Rhein ausgetreten. Ca. 550 t wurden in das TMS „Erlenhof“ umgepumpt und zur BASF nach Ludwigshafen abtransportiert. Mit dem Beenden des kontrollierten Abpumpens morgen früh sind somit insgesamt ca. 850 t in den Rhein… Weiterlesen

Havarie Loreley – Ursprüngliches Niveau des pH-Wertes im Rhein wieder erreicht

Am heutigen Morgen ist das Tankmotorschiff „Erlenhof“ wieder am Havarieort eingetroffen. Die „Erlenhof“ nimmt im Laufe des Tages die hochkonzentrierte Säure aus Tank 6 der „Waldhof“, welche zwischenzeitlich in Tank 7 homogenisiert wurde, auf.

Das Schiff wird voraussichtlich gegen 18.00 Uhr die Bergfahrt zur BASF nach Ludwigshafen aufnehmen. Der Inhalt aus Tank 2 ist gestern im Laufe des Nachmittags kontrolliert in den Rhein abgeleitet worden. An der Messstelle der Bundesanstalt für Gewässerkunde in Koblenz (ca. 35 km stromabwärts) wurde ab etwa 20.00 Uhr eine Absenkung des für den Rhein normalen pH-Wertes von cirka 8,1 um maximal vier Zehntel registriert. Somit lag die Absenkung in dem von Experten erwarteten Bereich. Gegen 2.00 Uhr am 08.02.2011 war das ursprüngliche pH-Wert Niveau wieder… Weiterlesen

Versauerung der Ozeane: Probenentnahmen werden untersucht

Nach über 30 Probentagen endet in Ny-Ålesund auf Spitzbergen eines der größten europäischen Experimente zu den Folgen der Ozeanversauerung. 35 Forscher aus 12  Nationen untersuchten unter der Leitung des Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) sechs Wochen lang, welche Auswirkungen steigende Kohlendioxidkonzentrationen auf die Lebensgemeinschaft im Meer haben. Prof. Dr. Ulf Riebesell, wissenschaftlicher Leiter der Studie, spricht von „einem „Riesensprung in der Erforschung der Ozeanversauerung“. Die neun für das Experiment genutzten Mesokosmen – die größten Reagenzgläser der Welt – werden im Juli 2010 vom Greenpeace-Schiff ESPERANZA nach Kiel zurück gebracht.

Die von Menschen verursachten Kohlendioxidemissionen führen nicht nur zu einer Erwärmung des globalen Klimas. Sie sorgen auch dafür, dass der pH-Wert des Meereswassers sinkt und die Ozeane versauern. „Dieses Phänomen, das wir… Weiterlesen

Versauerung des Meere beeinflusst ozeanische Nahrungskette

Seit 1800 haben die Weltmeere ein Drittel der anthropogenen CO2-Ausstöße absorbiert, wodurch die globale Erwärmung begrenzt werden konnte. Dadurch hat sich jedoch auch die chemische Zusammensetzung des Meerwassers verändert. Die Ablagerung von atmosphärischem Kohlendioxid in den Tiefen des Meeres hatte u.a. die Versauerung der Ozeane zur Folge. Bleiben die CO2-Emissionen auf dem aktuellen Niveau, wird der durchschnittliche pH-Wert der Weltmeere um 0,4 pH-Einheiten abnehmen. Dies würde einer Verdreifachung des Säuregehalts der Meere entsprechen.

Die LOV-Forscher um Jean-Pierre Gattuso untersuchten die Auswirkungen einer derartigen Abnahme der pH-Werte auf zwei wichtige Bewohner des arktischen Meeresökosystems: der Pteropode (planktonische Meeresschnecke) und die Lophelia pertusa (Kaltwasserkoralle). Die planktonische Meeresschnecke ist ein wichtiger Bestandteil der ozeanischen Nahrungskette, da sie zu den Lieblingsspeisen von Zooplankton, Heringen,… Weiterlesen

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