Werbung

Folge Seismoblog auf Twitter

Werbung

Werbung

Archiv

In Partnerschaft mit

Pest

Steigende Zahl von Pesterkrankungen in Madagaskar

Ambilobe (Madagaskar), 23.02.2011 – In Madagaskar werden nahe der Orte Ambilobe, Manambato und Ambarakaraka Straßensperren errichtet, um eine Ausbreitung der Pest zu verhindern. Seit Anfang des Jahres starben auf dem Inselstaat 23 Menschen an der Krankheit. Im Jahr davor waren es insgesamt 18 Personen.

15 der Todesopfer sind aus dem Bereich Ambilobe im Nordwesten. Die anderen Orte liegen im Osten und im Hochland des Staates.

Die Übertragung der Pest auf den Menschen erfolgt überwiegend durch Flöhe (Xenopsylla cheopis), diese haben das Bakterium Yersinia pestis beim Biss von Ratten aufgenommen. In der Regenzeit, die in Madagaskar zwischen November und April ist, halten sich die Ratten bevorzugt im Bereich der Unterkünfte der Menschen auf, dies führt zu einer erhöhten Infektionsrate in dieser… Weiterlesen

Neue Zusammenhänge von Klimaschwankungen und gesellschaftlichen Veränderungen in den letzten 2500 Jahren

Ein internationales Team von Archäologen, Geographen, Historikern und Klimatologen hat erstmals den Niederschlag und die Temperatur der letzten 2500 Jahre* in Mitteleuropa lückenlos rekonstruiert. Dies gelang dank der Untersuchung von Jahrringen von rund 9000 subfossilen und archäologisch-historischen Hölzern und lebenden Bäumen aus Deutschland, Frankreich, Italien und Österreich.

Die interdisziplinäre Studie unter der Leitung von Ulf Büntgen (Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL) ist in der renommierten Fachzeitschrift Science erschienen und zeigt den möglichen Einfluss vergangener Klimavariabilität auf historische Entwicklungen. Die Wissenschaftler stellen die Schwankungen des europäischen Sommerklimas von der späten Eisenzeit vor 2500 Jahren bis ins 21. Jahrhundert auffallenden historischen Ereignissen und Epochen gegenüber.

“Das Klima während der Römerzeit war überwiegend feucht-warm und vergleichsweise stabil” sagt Ulf Büntgen.… Weiterlesen

WHO: 17 Fälle von Pest in Peru bestätigt

Am 30. Juli 2010 bestätigte das Ministerium für Gesundheit in Peru insgesamt 17 Fälle von Pest in Ascope Provinz Department La Libertad. Von diesen sind vier Fälle von Lungenpest, 12 Fälle von Beulenpest und in Fall von septikämischer Pest aufgetreten. Das Auftreten der Symptome des zuletzt gemeldeten Falles von Lungenpest war am 11. Juli 2010.

Zu den umgesetzten Kontrollmaßnahmen gehören nun die Insektenbekämpfung in Haushalten in den Risikogebieten, die Stärkung der Überwachung übertragbarer Krankheiten und das Fallmanagement, die Ermittlung von Kontaktpersonen und die Sensibilisierung der betroffenen Bevölkerung.

Quelle: WHO

Werbung