Wie das sächsische Landeshochwasserzentrum zur aktuellen Lage informiert, hat sich mit Ausnahme des Elbestroms die Hochwassersituation in allen sächsischen Flussgebieten weiter deutlich entspannt. Vielerorts sind die Wasserstände unter die Hochwassermeldegrenze gefallen oder liegen bei fallender Tendenz im Bereich der untersten Alarmstufe. Im Bereich der Alarmstufe 2 befinden sich nur noch wenige Pegel.
Hydrologische Lage Elbestrom:
An der Elbe bleibt die Lage angespannt. Die Wasserstände befinden sich auf sehr hohem Niveau, am Pegel Schöna mit aktuell 746 cm nahe des Richtwasserstandes der höchsten Alarmstufe 4 (= 750 cm). Auch am Pegel Riesa, wo sich der Wasserstand mit aktuell 750 cm nur noch zehn Zentimeter unter dem Richtwasserstand der Alarmstufe 4 (=760 cm) bewegt und in Dresden mit aktuell 679 cm deutlich… Weiterlesen
Zur aktuellen Lage in Sachsen: Mit einer kräftigen westlichen Strömung gelangt mit Tiefausläufern sehr milde Luft nach Sachsen. Dabei regnet es zunächst immer wieder und im Bergland herrscht Tauwetter. Heute sind verbreitet um 5 mm Regen zu erwarten, im Bergland 10 bis 15 mm. Während gegen Abend der Regen nachlässt, sind in der kommenden Nacht erneute Niederschläge zu erwarten. Die Temperaturen steigen tagsüber auf 8 bis 12 Grad Celsius an. Damit hält das Tauwetter in den Gebieten mit Schneebedeckung weiter an. Am Sonnabend ist nur noch mit wenig Regen zu rechnen und danach bleibt es niederschlagsfrei.
In Lagen oberhalb von 600 m besteht aufgrund der noch vorhandenen Schneedecke und ergiebigem Regen eine Unwetterwarnung vor starkem Tauwetter bis heute 16:00 Uhr.… Weiterlesen
Am 11.01.2011 gegen 13:30 Uhr war es endlich geschafft: drei deutsche und ein polnischer Eisbrecher erreichen bei Hohenwutzen die obere Eisstandsgrenze. Mit dem Einsatz konnten die restlichen dreizehn Kilometer Eis zum Abfließen gebracht werden. Pegelstände in Hohensaaten fallen deutlich.
Die deutsch-polnische Eisbrecherflotte war auch am 11.01. wieder früh morgens in ihren Einsatz gestartet. Ihr Ziel: Aufbruch der noch verbliebenen geschlossenen Eisdecke zwischen Bielinek und Hohenwutzen. Die vier in der Spitze eingesetzten Eisbrecher kamen dabei in den Vormittagsstunden stetig stromauf voran. Nachdem um 9 Uhr bereits Oder-km 675 erreicht war und bis gegen 12 Uhr weitere fünf Kilometer Eis gebrochenen waren, hatten die Eisbrecher
um 13:30 Uhr ihr Tagesziel erreicht. Die obere Eisstandsgrenze bei Oder-km 664 hatte sich in Bewegung gesetzt,… Weiterlesen
Das Landeshochwasserzentrum informiert zur aktuellen Lage
Meteorologische Lage:
Nach vorübergehendem Zwischenhocheinfluss greift ab heute Abend ein Tiefausläufer mit gelegentlichen Niederschlägen auf Sachsen über. Ab der zweiten Wochenhälfte ist mit weiteren Niederschlägen zu rechnen, die in der Nacht zum Freitag gebietsweise Werte bis 15 Liter pro Quadratmeter erreichen können.
Hydrologische Lage:
Für alle sächsischen Flussgebiete bestehen Hochwasserwarnungen.
Der vorübergehende Zwischenhocheinfluss mit Temperaturen um den Gefrierpunkt hat den Tauprozess in den oberen Lagen deutlich abgeschwächt. Die Hochwassersituation hat sich in den meisten Flussgebieten entspannt.
Weiter angestiegen sind nur die sächsischen Elbepegel und der Pegel Böhlen 1 in der Pleiße. Dieser Wiederanstieg hängt mit der Beendigung der Einleitung in den Speicher Borna und die Hochwasserrückhaltebecken Stöhna und Regis-Serbitz zusammen.
Am Pegel Kleindalzig in… Weiterlesen
Drei deutsche und ein polnischer Eisbrecher haben sich gestern gegen Mittag wieder auf den Weg stromauf Richtung Stützkow gemacht und mit dem Aufbrechen der Eisversetzung bei Bielinek (zwischen Oder-km 679 und 677) begonnen.
In den Morgenstunden war die gesamte Eisbrecherflotte zunächst wieder im Raum Stettin im Einsatz. Neben der Situation in Hohenwutzen ist auch die Lage im Bereich von Gryfino und Podjuchy aufgrund der konstant hohen Pegelstände weiterhin angespannt.
Wie am Vortag war die gesamte Eisbrecherflotte zunächst im Bereich Stettin damit beschäftigt, den Eisstand zwischen Gryfino und der Einmündung in den Dammschen See wieder in Bewegung zu setzen. Erst gegen Mittag konnte das Eis im erforderlichen Maße zum Abfließen über den Dammschen See gebracht werden. Nur ein ausreichender Eisabfluss über… Weiterlesen
Von Bremen bis Bayern, von Nordrhein-Westfalen bis Sachsen – schmelzende Schneemassen haben Bäche, Flüsse und Seen in ganz Deutschland über die Ufer treten lassen. Mehr als 1.200 THW-Kräfte sind seit Donnerstag ununterbrochen im Einsatz, um die Feuerwehr im Kampf gegen die Wassermassen zu unterstützen. Der Höchststand des Winterhochwassers wird vielerorts am Montagabend erwartet.
Steigende Pegelstände an Rhein und Mosel ließen bereits viele Straßen, Keller und Parks vollaufen. In Koblenz betreiben die THW-Einsatzkräfte einen Sandsackplatz für die Stadt, leisten technische Beratung im Bereich Deichbau und übernehmen Transportfahrten durch das Wasser. In Köln wurde entlang des Rheinufers eine Hochwasserschutzwand aufgebaut. Im Auftrag der Kölner Feuerwehr und mit der entsprechenden Ausstattung können THW-Boote auch als Brandschutzboote in überfluteten Gebieten eingesetzt werden.
An der… Weiterlesen