
Hochwasser bei Meißen im Jahr 2006: durch den schnellen Anstieg der Pegel bleibt nur eine geringe Vorwarnzeit für die Bevölkerung. (Foto: GFZ Deutsches GeoForschungsZentrum)
Die Hochwassergefahr in Deutschland an kleinen und mittleren Flüssen wird auch in den nächsten Jahrzehnten nicht abnehmen, in einigen Fällen sogar zunehmen. Deutlich steigen werden die Starkniederschläge. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Center for Disaster and Risk Management Technology (CEDIM), die in Karlsruhe vorgestellt wurde. CEDIM ist eine gemeinsame Einrichtung des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und des Helmholtz-Zentrums Potsdam Deutsches GeoForschungs Zentrum (GFZ).
„Anders als bei Rhein, Elbe oder Donau können starke Niederschläge bei mittleren und kleineren Flüssen zu einem sehr schnellen Anstieg und ‚reißenden‘ Fließgeschwindigkeiten führen, so dass es nur eine kurze… Weiterlesen
Wie das Wasser- und Schifffahrtsamt Köln heute mitteilte, wird nach den aktuellen Vorhersagen die Hochwassermarke II am Niederrhein durch die derzeitige Hochwasserwelle nicht überschritten werden. Somit wird die Schifffahrt in diesem Bereich nicht eingestellt.
Es bestehen jedoch Einschränkungen für die Binnenschiffe am Niederrhein in den Bereichen Bonn, Köln und Düsseldorf, da an den maßgeblichen Pegeln die Hochwassermarke I überschritten wurde. Solange die Wasserstände oberhalb der Hochwassermarke I liegen,
Voraussichtlich in der… Weiterlesen
Die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes stellt ab sofort aktuelle Pegeldaten unter www.pegelonline.wsv.de nicht nur als normale Webseite, sondern optimiert für Smartphones zur Verfügung. Das heißt, die Benutzeroberfläche wird optisch und ergonomisch in das mobile Endgerät integriert.
Auf den Seiten werden kostenfrei tagesaktuelle Messwerte der ca. 500 Binnen- und Küstenpegel der Wasserstraßen des Bundes bereitgestellt. Weiterlesen
Nach Eis und Hochwasser bedingtem Stillstand kann die Schifffahrt den Elbe-Seitenkanal ab heute wieder durchgehend befahren. Die Pegel an der Elbe sinken! Heute Nachmittag wird im Bereich Lauenburg der Stand der Elbe soweit abgesunken sein, dass auch die Schifffahrt auf dem Elbe-Seitenkanal wieder freigegeben werden kann. Hochwassersperrtor Artlenburg am Elbe-Seitenkanal Damit die Schiffe wieder freie Bahn haben, muss das Hochwassersperrtor in Artlenburg am Eingang des Elbe-Seitenkanals geöffnet werden. Dies kann erst bei einem ausgeglichenen Wasserstand zwischen Elbe und Kanal erfolgen. Das Hochwasser hat der durchgehenden Schifffahrt auf dem Elbe- Seitenkanal für neun Tage eine Zwangspause beschert. An den Liegestellen vor und hinter dem Sperrtor in Geesthacht und Lüneburg liegen inzwischen etwa 40 Schiffe und warten auf ihre Weiterfahrt.
Quelle: WSA Uelzen
Bei den Einsatzkräften herrscht Optimismus, obwohl im Stadtgebiet von Dömitz in der Nacht zu Sonntag der Elbpegel die Rekordmarke von 2006 um acht Zentimeter überschritten hat. Der Pegel lag in der Nacht bei 6,72 Meter. Am Sonntagmorgen war er bereits wieder auf 6,70 Meter gesunken. Das Elbhochwasser hat am Wochenende in Norddeutschland mit neuen Rekordwerten seinen Scheitelpunkt erreicht.
Quelle: RP-Online
Das Elbhochwasser hat in Norddeutschland Rekordwerte erreicht. Im niedersächsischen Hitzacker im Landkreis Lüchow-Dannenberg stand der Pegel am Samstagvormittag bei 7,66 Meter und damit drei Zentimeter über dem Rekordhochwasser von 2006.
Im niedersächsischen Schnackenburg wurden 7,20 Meter und in Neu Darchau 7,43 Meter gemessen – etwas weniger als die Spitzenwerte von 2006.
Quelle: RP-Online