Die Zahl der registrierten grippeähnlichen Erkrankungen und der akuten Atemwegserkrankungen in der Ukraine erreicht laut dem Gesundheitsministerium des Landes bald eine Millionen Fälle. Gestern wurden 936. 804 Erkrankungen und 144 Todesfälle seit dem Ausbruch der Pandemie im Oktober gemeldet.
Nach Angaben des Ministeriums für Gesundheitswesen in der der Ukraine hat das Land jetzt mehr als 250.000 Fälle von Influenza-ähnlichen Erkrankung, mit momentan 235 Patienten, die intensiv medizinisch behandelt werden müssen gemeldet.
Seit dem 2. November wurden 70 Todesfälle durch akute Atemwegserkrankung gemeldet. Besonders die Regionen im Westen der Ukraine sind stark betroffen. Durch Laboruntersuchungen in der Ukraine konnte in mehreren Fällen das pandemischen Influenza H1N1-Virus in Proben von Patienten in zwei der am stärksten betroffenen Regionen bestätigt werden.
Wie auch anderswo, empfiehlt die WHO frühzeitige Behandlung mit antiviralen Medikamenten wie Oseltamivir oder Zanamivir.
Auf Antrag der Regierung sendete die WHO ein multidisziplinäres Team aus neun Sachverständigen nach Kiew. Die Mitglieder des Teams beginnt nun mit Felduntersuchungen um die klinischen… Weiterlesen
Nach der befürwortenden Stellungnahme des Ausschusses für Humanarzneimittel (CHMP) bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMEA) am 24. September hat die Europäische Kommission Änderungen an zwei bestehenden Zulassungen von Impfstoffen gegen Erreger der pandemischen Influenza H1N1 2009 genehmigt. Dies betrifft die Produkte Focetria® (Novartis) und Pandemrix® (GlaxoSmithKline). Die Impfstoffe werden für den Gebrauch in allen Mitgliedstaaten der EU und des EWR (Island, Liechtenstein und Norwegen) zugelassen. Damit dürfte vor dem Beginn der Grippesaison eine ausreichende Versorgung mit Impfstoffen gewährleistet sein, wodurch sich für die Bürgerinnen und Bürger Europas die Gefahr verringern wird, an dieser Grippe zu erkranken oder zu sterben. Hierzu Kommissionsmitglied Verheugen: „Ich bin sehr froh darüber, dass die Kommission in kürzester Frist darüber entscheiden konnte. Ich möchte allen danken, die… Weiterlesen
Nach der befürwortenden Stellungnahme des Ausschusses für Humanarzneimittel (CHMP) bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMEA) am 24. September hat die Europäische Kommission Änderungen an zwei bestehenden Zulassungen von Impfstoffen gegen Erreger der pandemischen Influenza H1N1 2009 genehmigt. Dies betrifft die Produkte Focetria® (Novartis) und Pandemrix® (GlaxoSmithKline). Die Impfstoffe werden für den Gebrauch in allen Mitgliedstaaten der EU und des EWR (Island, Liechtenstein und Norwegen) zugelassen. Damit dürfte vor dem Beginn der Grippesaison eine ausreichende Versorgung mit Impfstoffen gewährleistet sein, wodurch sich für die Bürgerinnen und Bürger Europas die Gefahr verringern wird, an dieser Grippe zu erkranken oder zu sterben. Hierzu Kommissionsmitglied Verheugen: „Ich bin sehr froh darüber, dass die Kommission in kürzester Frist darüber entscheiden konnte. Ich möchte allen danken, die… Weiterlesen
Das spanische Gesundheitsminsterium hat in dem wöchentlichen Situationsreport zur Neuen Grippe die Zahl der Neuinfektionen mit dem Influenza A/H1N1 Virus in der Woche zwischen dem 27. Juli und dem 2. August auf ca. 12.270 geschätzt. Die geschätzte Zahl wird durch ein neues Zählsystem ermittelt.
In der Bevölkerung sollen Jugendliche und junge Erwachsene am meisten betroffen sein.
In Spanien gibt es bis jetzt insgesamt 8 Todesfälle nach einer Influenza A/H1N1 Infektion.
Die Gesamtzahl der seit 29.04.2009 in Deutschland bestätigten Fälle beträgt damit 9.213. (Stand: 06.08.2009)
Weltweit sind 173.408 Influenza A/H1N1 Fälle bestätigt worden und es sind insgesamt 1.527 Todesfälle zu beklagen.
(Stand: 07.08.2009)
Quelle: Ministerio de Sanidad, RKI, ECDC
Nach abschließenden Gesprächen mit dem Bund haben die Länder heute (24. Juli) 50 Millionen Impfdosen zur Abwehr der Neuen Grippe (A/H1N1) bestellt. Damit folgen die Gesundheitsminister den entsprechenden Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation, die als Vorsorgemaßnahme dazu geraten hatte, zunächst besondere Personengruppen, wie zum Beispiel Asthmatiker, Menschen mit chronischen Krankheiten oder Beschäftigte im Gesundheitswesen zu impfen. Diese Personengruppen umfassen rund 30 Prozent der Bevölkerung in Deutschland, dies gilt auch für Schleswig-Holstein. Darüber hinaus besteht im Rahmen der heutigen Bestellung die Option zum Kauf weiterer Dosen, um gegebenenfalls die Gesamtbevölkerung impfen zu können.
Diese freiwillige, bundesweite Impfaktion wird nach einer erwarteten Lieferfrist von acht bis zehn Wochen voraussichtlich im Oktober beginnen. Gegenwärtig befindet sich der Entwurf einer Verordnung des Bundesgesundheitsministeriums zwischen Bund und… Weiterlesen