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Packeis

Auffällig große eisfreie Flächen innerhalb der Packeis-Zone

Die sommerliche Meereis-Bedeckung der Arktis wird in diesem Jahr höchstwahrscheinlich auf das Rekordniveau aus dem Jahr 2007 zurückgehen oder eventuell sogar noch darunter liegen. Prof. Dr. Rüdiger Gerdes, Meereis-Physiker am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gesellschaft, sagte am Montag im Rahmen eines Arktis-Workshops in Bremen, alles deute auf ein sehr niedriges September-Minimum hin. Prof. Dr. Lars Kaleschke vom KlimaCampus der Universität Hamburg erwartet aufgrund seiner statistischen Analyse ebenfalls einen erheblichen Eisverlust.

„Wenn wir uns die aktuellen Satellitenkarten ansehen, wird deutlich, wie viel Eis noch bis zur Monatsmitte tauen wird. Die Eisdecke ist derzeit an den Rändern so stark aufgebrochen, dass die Sonneneinstrahlung die oberste Wasserschicht erwärmen kann und infolgedessen noch viele Schollen schmelzen werden“, sagt Rüdiger Gerdes.

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Gefahr für Atlantik: Süßwasser im Arktischem Ozean gesichtet

Wissenschaftler haben eine riesige Menge Süßwasser beobachtet, die sich im Arktischen Ozean ansammelt und in den Atlantik fließen könnte. Im schlimmsten Fall könne das Wasser die Meeresströmung, die für das gemäßigte Klima in Westeuropa verantwortlich sind, verändern, sagte die niederländische Meereskundlerin Laura de Steur am Dienstag.

Die ungewöhnliche Ansammlung sei durch den Pegelanstieg in sibirischen und kanadischen Flüssen, die das Süßwasser in die Arktis fließen lassen, und von schmelzendem Packeis verursacht worden. Beide seien Folgen der Erderwärmung.

Quelle: RP-Online

Ostsee: Frühzeitige und weit nach Süden reichende Vereisung

Schweden, 31.12.2010 – Der Winter 2010/2011 führte in Skandinavien zu einer außerordentlich frühzeitigen und weit nach Süden reichenden Vereisung der Ostsee. Besonders außergewöhnlich ist, dass bereits nach einem Drittel des Winters alle Meeresstraßen zwischen Hamburg und St. Petersburg in Russland großflächig mit Eis bedeckt sind: Kleiner Belt, Großer Belt, Öresund, Kattegat, Bottnischer Meerbusen, Finnischer Meerbusen und Rigaer Bucht haben Eisbrücken zwischen angrenzendem Festland gebildet. Weiters ist die Südküste der Ostsee fast durchgängig von Dänemark bis Klaipėda in Litauen vereist und die drei Haffe und die Danziger Bucht in Polen sind vollständig gefroren.

Im Kattegat verbindet das Eis die schwedische und die dänische Küste mit einer bis zu zwölf Zentimeter dicken Schicht aus dichtem Packeis. Um zu Fuß alle diese Meeresstraßen… Weiterlesen

Eisbrecher befreit Personenfähre aus Ostsee Packeis

Eine stundenlang im Packeis der Ostsee festgesessene Personenfähre hat am Freitagmorgen ihre Fahrt fortsetzen können. Eisbrecher befreiten die “Amorella” mit 943 Menschen an Bord vor der schwedischen Ostküste, wie ein Sprecher der Seerettung, Peter Lindquist, mitteilte.

In der Nacht zum Freitag steckten noch weitere Schiffe vor der schwedischen Ostküste im Eis fest, nämlich die “ViaMare” mit 64 Insassen, die Autofähre “Sea Wind” mit 32 Personen und das Frachtschiff “Regal Star” mit 56 Menschen an Bord. Die Eisbrecher würden versuchen, auch diese Schiffe freizubekommen, sagte Lindquist.

Quelle: RP-Online

Ölpest-Risiko im Eisbär-Paradies

WWF-Report: Ölkonzerne sind für Katastrophen nicht gerüstet. WWF fordert Moratorium.

Hamburg 23.01.2008 – Der WWF fordert, die Ölförderung in der Arktis vorerst nicht weiter auszubauen. Denn nach einem neuen Report der Umweltstiftung sind die Ölkonzerne nicht ausreichend auf Ölunfälle vorbereitet. Die derzeit üblichen mechanischen und chemischen Methoden der Ölbekämpfung würden wegen der harschen Bedingungen in der Arktis – extreme Kälte, Wind und Sturm, Eisschollen, Dunkelheiten und geringe Sichtweiten – häufig nicht greifen. Zudem sei das Risiko von Ölkatastrophen aufgrund der schwierigen Witterung größer als in anderen Regionen.

Der WWF fordert zudem ein wirksames Abkommen zum Schutz der arktischen Meere. Angesichts der rasanten Umweltveränderungen infolge des Klimawandels, der Anreicherung von Umweltgiften, der Ausbeutung von Öl- und Gasvorkommen und der Erschließung neuer… Weiterlesen

Generalplanung für das europäische Projekt Aurora Borealis vergeben

Bremerhaven/Hamburg, 19. Dezember 2007. Das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft hat nach einem europaweiten Ausschreibungsverfahren die Generalplanung für den Neubau des Forschungsbohreisbrechers Aurora Borealis an das Ingenieurbüro SCHIFFKO GmbH – Forschung und Entwicklung maritimer Systeme in Hamburg vergeben. SCHIFFKO wurde 1955 gegründet und gehört seit Jahresende 2006 zum finnischen Wärtsilä Konzern. Aurora Borealis ist als eine Kombination von schwerem Eisbrecher und Mehrzweckforschungsschiff, mit einer fest installierten Bohranlage für das Bohren von Kernen in eisbedeckten Gebieten der Arktis und Antarktis, zu projektieren.

„Mit der Vergabe der Generalplanung an die Firma SCHIFFKO GmbH sind wir der Realisierung des europäischen Großprojektes Aurora Borealis einen entscheidenden Schritt weiter gekommen“, erklärt Projektleiterin Dr. Nicole Biebow vom Alfred-Wegener-Institut. Eine wesentliche Voraussetzung für die… Weiterlesen

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