Die Situation am Kernkraftwerk in Fukushima in Japan zeigt sich weiterhin auf einem kritischem Niveau zusehends stabilisiernd. Nun werden erste Messwerte für radioaktive Stoffe in Umweltproben bekannt.
Für den Bereich der Meeresumwelt liegt zurzeit erst eine Pressemitteilung aus Japan bezüglich Grenzwertüberschreitungen im Meerwasser vor; es gibt noch keine offiziellen Messdaten der japanischen Behörden. Nach der Pressemeldung soll im Meer etwa 100 Meter vor dem Kraftwerk die Aktivität von Iod-131 den japanischen Grenzwert um das 126-Fache übersteigen; die Aktivitäten von Cäsium-134 und Cäsium-137 liegen demnach 25-fach bzw. 16,5-fach über dem Grenzwert. Leider wird nicht angegeben, wie hoch der Grenzwert ist oder welcher Grenzwert zur Anwendung gekommen ist. Aus diesem Grund gehen die Wissenschaftler des Johann Heinrich von Thünen-Instituts (vTI) von den… Weiterlesen
Rohukula (Estland), 28.02.2011 – Die Eisstraße zwischen dem Festlandhafen Rohukula und der Insel Hiiumaa wurde am Freitag, den 18..02.2011 durch die Autobahnbehörde von Estland freigegeben. Diese besondere Straße, die nur kurze Zeit im Jahr mit Kraftfahrzeugen genutzt werden kann, führt 26 km über die zugefrorene Ostsee. 150 Minuten dauert die Überfahrt mit der Fähre, mit dem Auto auf dem Eis ist man 30 Minuten unterwegs. Nur alle 3 Minuten darf ein Fahrzeug aufs Eis, ein großer Sicherheitsabstand muss bei der Überfahrt eingehalten werden. Vor allem am Wochenende wird die Möglichkeit, auf dem mindestens 30 cm dicken Eis zu fahren, rege genutzt. Auf der Insel Hiiumaa leben 10.000 Menschen.
Quelle: Wikinews
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Schweden, 31.12.2010 – Der Winter 2010/2011 führte in Skandinavien zu einer außerordentlich frühzeitigen und weit nach Süden reichenden Vereisung der Ostsee. Besonders außergewöhnlich ist, dass bereits nach einem Drittel des Winters alle Meeresstraßen zwischen Hamburg und St. Petersburg in Russland großflächig mit Eis bedeckt sind: Kleiner Belt, Großer Belt, Öresund, Kattegat, Bottnischer Meerbusen, Finnischer Meerbusen und Rigaer Bucht haben Eisbrücken zwischen angrenzendem Festland gebildet. Weiters ist die Südküste der Ostsee fast durchgängig von Dänemark bis Klaipėda in Litauen vereist und die drei Haffe und die Danziger Bucht in Polen sind vollständig gefroren.
Im Kattegat verbindet das Eis die schwedische und die dänische Küste mit einer bis zu zwölf Zentimeter dicken Schicht aus dichtem Packeis. Um zu Fuß alle diese Meeresstraßen… Weiterlesen
Eine stundenlang im Packeis der Ostsee festgesessene Personenfähre hat am Freitagmorgen ihre Fahrt fortsetzen können. Eisbrecher befreiten die “Amorella” mit 943 Menschen an Bord vor der schwedischen Ostküste, wie ein Sprecher der Seerettung, Peter Lindquist, mitteilte.
In der Nacht zum Freitag steckten noch weitere Schiffe vor der schwedischen Ostküste im Eis fest, nämlich die “ViaMare” mit 64 Insassen, die Autofähre “Sea Wind” mit 32 Personen und das Frachtschiff “Regal Star” mit 56 Menschen an Bord. Die Eisbrecher würden versuchen, auch diese Schiffe freizubekommen, sagte Lindquist.
Quelle: RP-Online
Amerikanische Expedition analysiert mikrobielle Lebensgemeinschaften gemeinsam mit deutschen Kollegen
Am Wochenende wird das Segelschiff Sorcerer II mit einem amerikanischen Wissenschaftlerteam vom J. Craig Venter Institute (JCVI) auf Helgoland erwartet. Der Aufenthalt ist Teil einer einzigartigen globalen Messkampagne, um die Vielfalt mariner Mikroorganismen und ihre Rolle in den Stoffkreisläufen der Weltmeere zu erfassen. Das etwa 30 Meter lange Schiff startete seine Expedition am 19. März 2009 in San Diego, USA, überquerte den Atlantik und war letzte Woche in Plymouth, Großbritannien. Auf dem Weg in die Ostsee wollen die renommierten Molekularbiologen gemeinsam mit Wissenschaftlern von der Biologischen Anstalt Helgoland (BAH) in der Stiftung Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft die Nordsee beproben. Ein wichtiger Standort wird die so genannte Helgoländer… Weiterlesen
Amerikanische Expedition analysiert mikrobielle Lebensgemeinschaften gemeinsam mit deutschen Kollegen
Am Wochenende wird das Segelschiff Sorcerer II mit einem amerikanischen Wissenschaftlerteam vom J. Craig Venter Institute (JCVI) auf Helgoland erwartet. Der Aufenthalt ist Teil einer einzigartigen globalen Messkampagne, um die Vielfalt mariner Mikroorganismen und ihre Rolle in den Stoffkreisläufen der Weltmeere zu erfassen. Das etwa 30 Meter lange Schiff startete seine Expedition am 19. März 2009 in San Diego, USA, überquerte den Atlantik und war letzte Woche in Plymouth, Großbritannien. Auf dem Weg in die Ostsee wollen die renommierten Molekularbiologen gemeinsam mit Wissenschaftlern von der Biologischen Anstalt Helgoland (BAH) in der Stiftung Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft die Nordsee beproben. Ein wichtiger Standort wird die so genannte Helgoländer… Weiterlesen