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Bohrinsel-Unfall: Ölfluss im Golf von Mexiko zum ersten Mal gestoppt

Beim Test einer neuen Abdichtvorrichtung ist es dem Ölkonzern BP am Donnerstagabend gelungen, erstmals seit April den Ölfluss aus dem defekten Bohrloch im Golf von Mexiko zu stoppen. Die Abdichtkappe sei über dem Förderloch angebracht worden, woraufhin alle Ventile geschlossen worden seien, teilte der Konzern mit. Der Ölfluss ins Meer sei damit erstmals seit der Explosion der Förderplattform “Deepwater Horizon” unterbrochen worden, mit der die bislang größte Ölpest in der US-Geschichte am 20. April begonnen hatte.

Quelle: RP-Online

Bohrinsel-Unfall: Neue Impulse zur Lösungsfindung gegen die Ölverschmutzung

Die bisherigen Ansätze die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko einzudämmen, sind gescheitert. Noch immer sprudelt ein schwarzer, schlammiger Ölschwall aus dem Leck, das durch die Explosionskatastrophe am 20. April auf der Ölplattform Deepwater Horizon entstand. Im Kampf gegen die Ölpest sind neue Ideen gefragt. Auch an der TU Wien macht man sich Gedanken darüber, wie man die Katastrophe nun abmildern könnte. Prof. Thomas Angeli vom Institut für Konstruktionswissenschaften und Technische Logistik denkt, dass mit einem speziell entwickelten Verschlusssystem Hoffnung bestünde, das Rohr abzudichten.

BP hat mittlerweile eine eigene Website eingerichtet, über die neue Vorschläge zur Schließung des Lecks eingeschickt werden können. Allerdings ist es für Technikerinnen und Techniker schwer, an neuen Lösungen zu arbeiten, wenn ihnen wichtige Daten, die man… Weiterlesen

Bohrinsel-Unfall: Öl-Katastrophe kann noch mehrere Jahre dauern

Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko findet kein Ende – und das kann auch noch vier weitere Jahre so bleiben. BP-Boss Tony Hayward gab erstmals offiziell an, wie viel Öl man im lecken „Macondo“-Ölfeld vermutet: mehr als sieben Milliarden Liter. Bisher seien erst drei bis sechs Prozent ausgelaufen.^Angesichts der Ausströmung werde es zwei bis vier Jahre dauern, bis das Feld leer sei. Derzeit treten geschätzt fünf bis acht Millionen Liter am Tag aus, wovon laut Hayward und diversen Experten ein am Leck in ca. 1600 Meter Tiefe angebrachter Trichter 2,5 bis drei Mio. Liter am Tag absauge.

Quelle: RP-Online

Bohrinsel-Unfall: Treuhandfonds für Folgen der Ölpest

Bei einem Treffen mit US-Präsident Barack Obama im Weißen Haus hat die Führung des Ölkonzerns BP erhebliche finanzielle Zusagen an Leidtragende der Ölpest im Golf von Mexiko gemacht. Der britische Konzern werde 20 Milliarden Dollar in einen unabhängigen Treuhandfonds einzahlen, aus dem Entschädigungsforderungen von Bürgern und Unternehmen beglichen werden sollen, sagte Obama am Mittwoch in Washington. Ein weiterer Fonds über 100 Millionen Dollar soll Verdienstausfälle von Ölarbeitern im Golf von Mexiko ausgleichen, die wegen des derzeitigen Bohrmoratoriums in der Region ihren Erwerb verloren haben. BP-Aufsichtsratschef Carl-Henric Svanberg kündigte nach dem Treffen mit Obama an, sein Konzern werde in diesem Jahr keine Dividenden mehr auszahlen.

Quelle: RP-ONLINE

Bohrinsel-Unfall: Zwei weitere Ölteppiche nun auch in der Tiefsee entdeckt

Washington D.C. (Vereinigte Staaten) / London (Vereinigtes Königreich), 10.06.2010 – Der Druck auf den BP-Konzern wächst, US-Präsident Barack Obama hat den Vorstandschef des Ölmultis, Tony Hayward, scharf angegriffen und ihn zum Rapport vor den US-Kongress Anfang nächster Woche bestellt. Würde es nach Obama gehen, hätte der den Hayward längst gefeuert, sagte Obama in einem Interview gegenüber dem Sender NBC aus. Schließlich hat Hayward doch die Öffentlichkeit monatelang durch Schönreden und Verharmlosung der dritten Katastrophe seiner Amtszeit hinters Licht geführt. Mittlerweile wurden er und seine Familie unter Polizeischutz gestellt. Das Weiße Haus hat angekündigt, dass den Ölkonzern neben den Zahlungen zur Sanierung und den Kosten der Bergung zusätzlich gemäß US-Gesetzen 4.300 US-Dollar pro Barrel Strafe pro Tag treffen wird. Da derzeit… Weiterlesen

Bohrinsel-Unfall: BP startet neuen Rettungsversuch

Einsatzkräfte brachten am Montag mit Hilfe von ferngesteuerten Unterseeboten Spezialwerkzeuge in die Tiefe. Sie wollten damit beginnen, das beschädigte Steigrohr abzusägen und ein Ventil aufzusetzen. Damit soll das austretende Öl zum größten Teil kontrolliert an die Oberfläche gebracht werden, wie BP erklärte. Allerdings könnte bei dem riskanten Versuch zunächst mehr Öl austreten als zuvor.

Quelle: RP-Online

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