
BioSynCrude®: Die Energiedichte dieses Zwischenprodukts ist bis zu zehn Mal höher als die der Ausgangsstoffe. (Foto: IKFT, KIT)
Ziel von „BioBoost” ist es Restbiomasse in Energieträger zur Herstellung von hochwertigen und motorenverträglichen Kraftstoffen und Chemikalien sowie zur Strom- und Wärmeerzeugung umzuwandeln. Das am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) koordinierte Projekt, an dem sechs Forschungseinrichtungen und sieben Industriepartner aus ganz Europa beteiligt sind, startet Anfang 2012. Die Forschung in BioBoost ergänzt das bioliq®-Konzept des KIT, das darauf abzielt, aus biogenen Reststoffen, wie beispielsweise Stroh, Designerkraftstoffe für Diesel- und Ottomotoren herzustellen.
Europa setzt auf Energie aus Restbiomasse: Unter zahlreichen Anträgen wurde BioBoost als eines von nur zwei Projekten im Bereich der Entwicklung von neuen Energieträgern zur Förderung im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm ausgewählt. BioBoost… Weiterlesen
Kleinere Ölmengen aus dem vor der neuseeländischen Küste havarierten Containerschiff “Rena” sind am Montag an einen bei Surfern beliebten Strand geschwemmt worden. Nach Angaben der Schifffahrtsbehörde wurden auf dem rund 160 Kilometer südöstlich von Auckland gelegenen Mount-Maunganui-Strand faustgroße Ölklumpen entdeckt.
Am vergangenen Mittwoch lief das in Liberia registrierte Containerschiff rund zwölf Seemeilen vor der Stadt Tauranga auf das Astrolabe-Riff auf und verlor seitdem Diesel. Um eine mögliche Umweltkatastrophe bei einem Auseinanderbrechen des 236 Meter langen Frachters zu verhindern, bereiteten rund 200 Einsatzkräfte das Abpumpen von Treibstoff vor.
Quelle: RP-Online
Aus der leckgeschlagenen Ölbohrplattform vor der schottischen Küste sind nach Schätzung der Betreibergesellschaft Shell 1.300 Barrel (etwa 200.000 Liter) ausgetreten. Das gab Shell am Montag bekannt.
Der Europadirektor für Erkundung und Förderung, Glen Cayley, sprach von einem erheblichen Leck, im Vergleich zu zuvor in der Nordsee ausgetretenen Ölmengen. Es träten weiterhin etwa fünf Barrel am Tag aus.
Quelle: RP-Online
Eine Plattform mit Wohnungen für Öl-Arbeiter ist im Golf von Mexiko teilweise gesunken. Es seien 713 Mitarbeiter in Sicherheit gebracht worden, als die Plattform “Jupiter” 80 Kilometer vor der Küste des Bundesstaates Campeche am Dienstag zu sinken begann, teilte der mexikanische Ölkonzern Pemex mit. Zunächst wurden demnach 638 Arbeiter in Sicherheit gebracht, als Wasser eindrang und die Plattform begann, zu kippen. Bis zum Nachmittag seien dann alle 713 Bewohner in Sicherheit gewesen.
Quelle: RP-Online
Schon wieder ist im Golf von Mexiko eine Bohrplattform explodiert. In der Nähe der brennenden Plattform wurde nach Angaben der Küstenwache ein etwa 1,5 Kilometer langer und 30 Meter breiter Ölschleier auf dem Wasser entdeckt. Der Explosionsort liegt 320 Kilometer westlich der Stelle, an der am 20. April die Bohrinsel “Deepwater Horizon” von BP explodiert war und die schlimmste Ölpest in der Geschichte der USA verursacht hat. Die US-Küstenwache teilte mit, dass ein Hubschrauberpilot um 10 Uhr (Ortszeit) berichtet habe, dass neben einer brennenden Plattform 13 Menschen im Wasser trieben.
Quelle: RP-Online
Gelatoren auf der Basis natürlicher Zuckerverbindungen binden Öl auf Wasseroberflächen
Unsere Umwelt hat schon oft unter den katastrophalen Folgen einer Ölpest gelitten, jüngstes Beispiel ist der Austritt von Öl im Golf von Mexiko. Entsprechend dringend ist die Suche nach Möglichkeiten, Öl aus verseuchten Gewässern zu entfernen. Amerikanische Wissenschaftler um George John haben nun ein neuartiges Geliermittel entwickelt, das Öl zu einem Gel verfestigt, aus dem es später leicht wieder zurückgewonnen werden kann. Wie die Wissenschaftler vom City College of New York und der University of Maryland in der Zeitschrift Angewandte Chemie berichten, basiert ihr Gelator auf natürlichen Zuckerverbindungen.
Alle bisher entwickelten Substanzen, die ausgelaufenes Öl selektiv aus Wasser herausholen und einschließen sollen, haben mit verschiedenen Nachteilen und Problemen zu kämpfen.… Weiterlesen