Einen langen Weg haben die Eisstücke, die vom Ross-Schelfeis abgebrochen sind, hinter sich. Diese Eisbruchstücke treiben an der Kante des Ekström-Schelfeises in der Antarktis vorbei.
Am 11.02.2010 kollidierte der Eisberg mit der Bezeichnung B15-K auf die Eiskante des Ekström-Schelfeises an der Atka-Bucht. Das Eisbruchstück hatte eine Länge von ca. 54 km, eine Breite von ca. 5 km und war ca. 200 m dick. Dies geschah in der Nähe der Neumayer-Station III des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft. Die Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts rechnen nun mit wertvollen Erkenntnissen über die Physik des Eises.
Eine einzigartige interdisziplinäre Datengrundlage aus Fernerkundung, Geophysik, Meteorologie, Ozeanografie und Ozeanakustik liefert jetzt neue Erkenntnisse über die Mechanik des Eises und die Rissausbreitung im Schelfeis.
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Das Ballon-Observatorium soll unser Zentralgestirn mit bisher unerreichter Genauigkeit beobachten
Die Mission SUNRISE ist am heutigen Montag erfolgreich von der europäischen Weltraumbasis Esrange im nordschwedischen Kiruna gestartet. Um 8.27 Uhr hob der Heliumballon mit einem Fassungsvermögen von etwa einer Million Kubikmetern von der Startbahn ab und trug das Observatorium, das unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung (MPS) entstanden ist, in Richtung Stratosphäre. Neben weiteren Instrumenten befindet sich auf SUNRISE das größte Sonnenteleskop, das jemals den Erdboden verlassen hat. Die Wissenschaftler werden damit die Magnetfelder des Sterns mit niemals zuvor erreichter Genauigkeit beobachten.
In den nächsten fünf Tagen werden Polarwinde den Ballon und das Sonnenobservatorium westwärts über den Nordatlantik, Grönland und Nordkanada tragen. Da in diesen Breiten die Sonne im Sommer… Weiterlesen