
Hochwasser bei Meißen im Jahr 2006: durch den schnellen Anstieg der Pegel bleibt nur eine geringe Vorwarnzeit für die Bevölkerung. (Foto: GFZ Deutsches GeoForschungsZentrum)
Die Hochwassergefahr in Deutschland an kleinen und mittleren Flüssen wird auch in den nächsten Jahrzehnten nicht abnehmen, in einigen Fällen sogar zunehmen. Deutlich steigen werden die Starkniederschläge. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Center for Disaster and Risk Management Technology (CEDIM), die in Karlsruhe vorgestellt wurde. CEDIM ist eine gemeinsame Einrichtung des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und des Helmholtz-Zentrums Potsdam Deutsches GeoForschungs Zentrum (GFZ).
„Anders als bei Rhein, Elbe oder Donau können starke Niederschläge bei mittleren und kleineren Flüssen zu einem sehr schnellen Anstieg und ‚reißenden‘ Fließgeschwindigkeiten führen, so dass es nur eine kurze… Weiterlesen
Der Tropensturm “Lee” hat an der amerikanischen Golfküste für Stromausfälle gesorgt. 35.000 seiner Kunden seien ohne Strom, meldete der Energieversorger Entergy am Samstagmorgen (Ortszeit), nachdem erste Ausläufer des Sturms den Südosten des US-Staates Louisiana erreicht hatten.
Die meisten Stromausfälle habe es rund um New Orleans und entlang der Küste gegeben, hieß es.
An der Küste von Louisiana und Mississippi gingen am Samstag immer wieder heftige Regenfälle nieder, in einigen Gebieten wurden bis zu 40 Zentimeter Niederschlag erwartet.
Quelle: RP-Online
Berlin, 26. Juli 2011 – Im Jahr 2010 hat die Menschheit fast 31 Milliarden Tonnen Kohlendioxid in die Atmosphäre geblasen. Es gab keine verbindlichen Vereinbarungen, die weltweiten Emissionen des Treibhausgases zu senken. Der Präsident des Deutschen Wetterdienstes (DWD), Prof. Dr. Gerhard Adrian, bilanziert deshalb auf der jährlichen Klima-Pressekonferenz der Bundesbehörde: „Das Jahr 2010 war kein gutes Jahr für den weltweiten Klimaschutz. Die bestehenden Minderungszusagen und Maßnahmen reichen nicht aus, die Erderwärmung bis 2100 auf zwei Grad über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen.“ Hinzu komme, dass durch die verbesserte Luftqualität in diesem Jahrhundert mit einem zusätzlichen Anstieg der weltweiten Durchschnittstemperatur um ein Grad zu rechnen sei. Adrian: „Wenn wir das Ruder nicht schnell herumreißen – und zwar international verbindlich vereinbart –… Weiterlesen
Offenbach, 30. März 2011 – Im März 2011 dominierten in Deutschland vor allem viele Hochdruckgebiete. Sie ließen den Monat bei ungewöhnlichem Sonnenscheinreichtum und nur spärlichen Niederschlägen insgesamt zu warm ausfallen. Allerdings sanken die Temperaturen in den klaren Nächten noch häufig in den Minusbereich. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2000 Messstationen.
Große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht
Mit durchschnittlich 5,0 Grad Celsius (°C) übertraf der März 2011 in Deutschland den vieljährigen Klimawert von 3,5°C um 1,5 Grad. Anhaltender Hochdruckeinfluss sorgte für große Temperaturunterschiede zwischen den sonnenscheinreichen Tagen und den klaren Nächten, in denen häufig noch mäßige, örtlich auch starke Fröste auftraten. Den offiziell tiefsten Wert des Monats meldete Carlsfeld im westlichen Erzgebirge mit… Weiterlesen
Deutscher Wetterdienst zu den Folgen der Fukushima-Katastrophe
Offenbach, 23.03.2011 - Die Katastrophe im japanischen Kraftwerksstandort Fukushima hat zu einer anhaltenden Freisetzung von radioaktiven Spurenstoffen in die Atmosphäre geführt. Am Beispiel der vorliegenden Berechnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) kann gezeigt werden, dass die Konzentration der freigesetzten Radioaktivität mit wachsender Entfernung zu Fukushima durch Wind und Niederschlag stark verdünnt wird. Aufgrund der großen Entfernung zwischen Japan und Europa kann deshalb aus Sicht der Meteorologen des nationalen Wetterdienstes zwar nicht ausgeschlossen werden, dass auch in Deutschland die in Japan freigesetzten Stoffe nachgewiesen werden. Der DWD rechnet allerdings mit extrem niedrigen Werten nahe der Nachweisgrenze. Da die Quellstärke der radioaktiven Emissionen in Japan nicht bekannt ist, kann der DWD keine absoluten Werte der bisher… Weiterlesen
Anfangs schneereich und sehr kalt, später überwiegend mild
Offenbach, 25.Februar 2011 – Der Winter 2010/11 verlief insgesamt etwas zu kalt; Niederschlag und Sonnenschein wichen nur wenig vom vieljährigen Mittel ab. Den Dezember erlebten die Menschen in Deutschland als ungewöhnlich schneereich und frostig. Im Januar änderte sich der Witterungscharakter dann schlagartig: Milde Luft aus Südwesten brachte kräftiges Tauwetter bis in die Hochlagen der Mittelgebirge und anschließend vielerorts Hochwasser oder sogar Überschwemmungen. Im Februar herrschte teils mildes, teils kaltes Wetter und nur noch in wenigen Regionen konnte sich eine Schneedecke bilden. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2000 Messstationen.
Nach frostigem Dezember im Januar und Februar recht mild
Die Durchschnittstemperatur des Winters 2010/11 betrug bundesweit… Weiterlesen