Norwegische Wissenschaftler berichten über eine Pandemic H1N1 Virus Mutation, die in Verbindung mit schweren Verläufen gebracht wird.
Das Team des Norwegian Institute of Public Health in Oslo berichtet, dass es die Mutation in 11 von 61 schweren Verläufen, die zwischen Juli und Dezember 2009 untersucht wurden, gefunden hätte.
Die Mutation wäre in keiner der 205 milden Verläufen gefunden worden, die zwischen Mai 2009 und Januar 2010 analysiert wurden.
Auch aus Mexiko wird der erste Fall einer H1N1-Virus Mutation gemeldet.
Quelle: NIPH
Das Nationale Institut für Volksgesundheit und Umwelt (RIVM) gab bekannt, dass ein Todesfall durch eine Infektion mit einer Mutation des Influenza A/H1N1 Virus in den Niederlanden aufgetreten ist. Der Mann kam aus der Provinz Groningen.
Drei Patienten in den Niederlanden waren bereits mit einer Tamiflu-resistenten A (H1N1) Influenza diagnostiziert worden. Einer der drei Patienten ist nun gestorben. Er war bereits schwer krank, bevor er sich mit dem Influenza Virus infiziert hatte.
Bereits in der letzten Wochen wurden Mutationen des Influenza A/H1N1 Virus aus Norwegen, Frankreich, Hong Kong und Italien berichtet.
Die beiden Fälle in Frankreich sind unabhängig von einander aufgetreten. Die Verstorbenen standen in keinerlei Beziehung zu einander und kamen aus verschiedenen Städten. Die InVS wies darauf hin, dass diese… Weiterlesen
Das italienische Gesundheitsministerium hat am Montag über den ersten aufgetretenen Fall einer Mutation des Influenza A/H1N1 Virus aus Italien berichtet.
Die Mutation wurde bei einem Patienten mit einer schweren Lungenentzündung identifiziert, nach dem er sich von der Behandlung mit antiviralen Medikamenten erholt hatte.
Aus Italien werden 91 Todesfälle nach Influenza A/H1N1 Infektionen gemeldet und es wird von schätzungsweise 3 Millionen Infektionen berichtet. Ca. eine halbe Millionen Bürger in Italien sollen bereits geimpft sein.
Die italienische Regierung erwägt die Verlängerung der Impfkampagne für Kinder zwischen sechs Monaten und 17 Jahren und für Senioren über 65 Jahren, die unter chronischen Erkrankungen leiden, in dieser Woche.
Die Mehrzahl der Influenza A/H1N1 Viren sind anfällig auf den Neuraminidase-Hemmer Oseltamivir (ein antivirales Medikament). Sporadisch werden… Weiterlesen
Das Institut für Public Health (InVS) gab heute bekannt, dass zwei Todesfälle durch eine Infektion mit einer Mutation des Influenza A/H1N1 Virus in Frankreich aufgetreten sind. Bereits in der letzten Woche wurden von dem Norwegian Institute of Public Health über eine mutierte Version des Influenza A/H1N1 Virus in Norwegen berichtet (wir berichteten am 20.11.). Die beiden Fälle in Frankreich sind unabhängig von einander aufgetreten. Die Verstorbenen standen in keinerlei Beziehung zu einander und kamen aus verschiedenen Städten. Die InVS wies darauf hin, dass diese Mutation die Fähigkeit des Virus erhöhen könnte, um die unteren Atemwege zu erreichen und speziell auf das Lungengewebe zu gelangen. Beide Patienten befiel diese Mutation. Auch eine Resistenz gegen Oseltamivir wurde bekannt. Dies ist… Weiterlesen
Das Gesundheitsministerium in Hong Kong meldet auch den Fund einer Mutation beim neuen Influenza A/H1N1 Virus, welcher der vor kurzem in Norwegen entdeckten Mutation entspricht. Insgesamt wurden 123 Proben untersucht. Eine dieser Proben wies die Mutation auf, dies teilte das Minsterium gestern mit. Diese Probe war von einem Jungen, der mit Grippesymptomen bereits im Juli ins Krankenhaus gekommen war und drei Tage später wieder entlassen wurde. Der Junge ist genesen.
Quelle: Xinhua, chinadaily
Die Mehrzahl der Influenza A/H1N1 Viren sind anfällig auf den Neuraminidase-Hemmer Oseltamivir (ein antivirales Medikament). Sporadisch werden einzelne Fälle oder kleine Cluster von Resistenzen auf Oseltamivir nach H1N1 Infizierungen weltweit nachgewiesen. Insgesamt 21 Fälle von Resistenzen auf das antivirale Medikament Oseltamivir wurden bei Influenza A/H1N1 Viren in den USA seit April 2009 ermittelt. Bei Proben, die seit dem 01.09.2009 gesammelt wurden, sind elf Fälle einer Resistenz in den USA identifiziert worden. Sieben davon wurden in der letzten Woche neu festgestellt. Alle getesteten Viren behalten ihre Sensibilität für die Neuraminidase-Hemmer Zanamivir (ein anderes antivirales Medikament).
Laut der WHO gab es bereits weltweit ähnliche Mutationen bei Viren. Durch Labor-Überwachungen der Influenza-Viren, die seit Ausbruch der Seuche April erfolgen, werden Veränderungen der Viren… Weiterlesen