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Moor

Drainierte Moore als Hotspots für Treibhausgas-Emissionen

Naturnahe Moorböden (hier: Ahlenmoor) speichern Kohlenstoff, der bei Trockenlegung als CO2 frei wird. (Foto: Bärbel Tiemeyer, vTI)

Naturnahe Moorböden (hier: Ahlenmoor) speichern Kohlenstoff, der bei Trockenlegung als CO2 frei wird. (Foto: Bärbel Tiemeyer, vTI)

Moorböden, die landwirtschaftlich genutzt werden, machen nur 8 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche in Deutschland aus. Doch drainierte, also entwässerte Moore haben es in sich: Rund 40 Prozent aller Treibhausgas-Emissionen, die durch die Landwirtschaft und Landnutzung anfallen, haben hier ihren Ursprung. Das geht aus Berechnungen des Thünen-Instituts in Braunschweig hervor. „Aus drainierten Moorböden werden etwa so viel Treibhausgase frei wie aus dem gesamten deutschen Luftverkehr“, sagt Dr. Annette Freibauer, am Thünen-Institut für Agrarrelevante Klimaforschung verantwortlich für das Nationale Inventar der Treibhausgas-Emissionen aus der Landwirtschaft.

Ein Artikel in der aktuellen Ausgabe des Magazins ForschungsReport macht deutlich, warum naturbelassene Moore so bedeutsam fürs Klima sind. Bedingt… Weiterlesen

Moorschutz – Ein wichtiger Beitrag für das Ökosystem

Moore leisten einen wichtigen Beitrag für das Ökosystem für uns Menschen: Sie regeln den Haushalt von Wasser- und Kohlenstoff. Einzigartige Tiere und Pflanzen haben sich an die scheinbar widrigen Lebensbedingungen sehr gut angepasst. Der Welttag der Feuchtgebiete am 2.2.2010 soll uns daran erinnern, dass dieser wichtige Lebensraum weltweit bedroht ist. Am Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) in Berlin ist die Untersuchung von Feuchtgebieten wie Mooren und Auenlandschaften ein wichtiger Schwerpunkt.

Die Arbeitsgruppe von Dr. Jörg Gelbrecht untersucht beispielsweise, wie einst trockengelegte Moore erfolgreich wiedervernässt werden können. Moore nehmen mit einer Fläche von 4,16 x 106 Quadratkilometern etwa nur drei Prozent des globalen Festlandes ein, speichern aber 20 bis 30 Prozent der gesamten Kohlenstoffvorräte aller Böden, was etwa 40 bis… Weiterlesen

Klimawirksame Moorwiedervernässung in Osteuropa

An der Fachtagung des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) zum Moorschutz in Osteuropa am 18.11. nahmen Fachleute aus Belarus (Weißrussland), Ukraine und der Russischen Föderation teil. Auf der Veranstaltung wurde u. a. über die Treibhausgasemissionen von gestörten Mooren diskutiert und wie wiedervernässte Moore im Emmissionshandel beim Moorschutz berücksichtigt werden können.

Ziel der Tagung war die Unterstützung der Länder beim Schutz und der Wiedervernässung ihrer Moore. “Die Wiedervernässung der Moore leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Weißrussland zählt mit Deutschland, Russland, Polen und der Ukraine zu einem der bedeutendsten globalen Hotspots der Treibhausgas-Emissionen aus entwässerten Mooren. Durch die Wiedervernässung der Moore können diese Emissionen vermieden werden. Wiedervernässte Moore bieten auch einen wichtigen Lebensraum für vom Aussterben bedrohte Arten und bieten auch gleichzeitig… Weiterlesen

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