Ein Erdbeben ist in Griechenland am 11.02.2010 aufgetreten. Das Erdbeben ereignete sich um 23:56 Uhr Ortszeit (21:56 Uhr UTC). Das Beben hatte eine Stärke von 5,3. Die Bebentiefe wurde mit ca. 14 km angegeben. Das Epizentrum lag ca. 140 km südlich von Iraklion und ca. 460 km von der Hauptstadt Griechenlands Athen entfernt. Das Beben fand mittelbar an einer Subduktionszone statt, die sich südlich von Kreta entlangzieht.
Kreta ist die größte griechische Insel und die fünftgrößte Insel im Mittelmeer.
Bei einer Subduktionszone handelt es sich um eine konvergierende Plattengrenze, an der entlang zwei Lithosphärenplatten (die aus Krustenmaterial und lithosphärischem Mantel bestehen) miteinander kollidieren.
Es liegen zur Zeit keine Berichte über Verletzte oder Schäden vor.
Quelle: USGS, Iris.edu, Wikipedia
Bis zum 09.11.2009 sind insgesamt 244 Todesfälle mit dem Influenza A/H1N1 Virus in der EpiSouth Region (Mittelmeer und dem Balkan) bestätigt worden.
86 neue Todesfälle sind seit dem 03.11.2009 gemeldet worden: 4 in Bulgarien, 2 in Ägypten, 5 in Frankreich, 2 in Griechenland, 4 in Israel, 18 in Italien, 2 in Jordanien, 2 in Palästina, 4 in Serbien, 19 in Spanien, 5 in Syrien und 20 in der Türkei.
In der 44.-45. Kalenderwoche ist eine hohe Influenza-Aktivität in Bulgarien und Italien zu beobachten. Eine steigende Aktivität in Frankreich und Spanien, eine moderate Aktivität in Albanien, Israel, Palästina, Rumänien und Serbien und eine niedrige Aktivität in Kroatien und Slowenien.
Quelle: ECDC, EpiSouth
Auf Expedition mit dem Forschungsschiff “Poseidon” untersuchten MARUM-Wissenschaftler Kaltwasserkorallenökosysteme im westlichen Mittelmeer. Mit ihrem Tauchroboter MARUM-CHEROKEE machten sie in mehreren hundert Metern Wassertiefe Videoaufnahmen und sammelten Proben. Zu ihrer großen Überraschung entdeckten die Forscher dabei lebende Tiefseeaustern. Die galten im Mittelmeer als ausgestorben. Lebende Exemplare dieser Schalentiere wurden bislang nur vor den Azoren gefunden.
Tiefseeaustern sind eine sehr spezielle Gattung: Sie leben in Wassertiefen von 300 bis 700 Metern, werden bis zu 500 Jahre alt und dabei bis 30 cm groß. Dass die Tiere auch heute noch im Mittelmeer leben, damit hatten die Wissenschaftler nicht gerechnet. “Das war schon eine große Überraschung.” sagt Expeditionsleiter Prof. Dierk Hebbeln vom Bremer MARUM. “Dass wir fossile Austern, also Schalen längst gestorbener Tiere finden,… Weiterlesen