(aid) 25.02.2009 – Auf der Erde leben zurzeit etwa 6,5 Mrd. Menschen. Im Jahr 2050 werden es rund 9 Mrd. sein, die sich bei ihrer Ernährung in einem Punkt einig sind: sie wollen mehr Eiweiß aus Fleisch, Milch und Eiern essen. Heute stehen etwa 30 Gramm tierisches Eiweiß pro Einwohner und Tag zur Verfügung, wobei die Variationsbreite zwischen den Ländern, aber auch zwischen einzelnen Bevölkerungsgruppen immens ist. Bis 2050 steigt dieser Wert nach seriösen Schätzungen auf 40 Gramm an. Das Problem dabei: durch die Fleischerzeugung geht viel kostbare Energie verloren, die bei pflanzlicher Kost direkt für die Ernährung verfügbar wäre. Denn die Tiere benötigen einen Großteil der aufgenommenen pflanzlichen Energie selbst und scheiden große Mengen wertvoller Nährstoffe ungenutzt aus. Gleichzeitig… Weiterlesen
(aid) 27.02.2008 – Knallig grün und süß-säuerlich sorgen Kiwifrüchte im Obstsalat für einen attraktiven Farbtupfer. Doch die Idee, die grünen Früchte mit einem Klecks Joghurt zu verfeinern, führt oft zu einer bitteren Enttäuschung. Denn statt cremig-fruchtig schmeckt plötzlich alles bitter. Das liegt aber nicht – wie häufig vermutet – an den Fruchtsäuren oder gar am hohen Vitamin-C-Gehalt. “Ursache für den bitteren Geschmack ist ein Enzym, das in der Kiwi steckt”, verrät Gabi Kaufmann, Wissenschaftsredakteurin beim aid infodienst in Bonn. Dieses Enzym heißt Actinidin und zerlegt das Milcheiweiß in kleine Bruchstücke, die dann bitter schmecken. Wer nun hofft, mit fetthaltigem Quark oder Sahne den unerwünschten Geschmack überdecken zu können, muss enttäuscht werden. “Das funktioniert nicht, weil die entsprechenden Rezeptoren für “bitter”… Weiterlesen