Ein Erdbeben hat heute die See südwestlich von Island erschüttert. Am 20.11.2011 ereignete sich um UTC 09:19 (07:19 AM Ortszeit) ein Erdbeben der Stärke 4,9. Die Bebentiefe lag bei ca. 10 km.
Das Epizentrum befand sich ca. 682 km südwestlich von Reykjavik (Island), ca. 743 km von Vik (Island) und ca. 786 km von Tasillaq (Grönland) entfernt.
Unmittelbar in der Nähe des Epizentrums dieses Bebens treffen die eurasische Platte und die nordamerikanische Platte aufeinander.
Es folgten bereits um 09:28 UTC und um 10:23 jeweils Beben der Stärke von 4,8.
Quelle: USGS, Iris.edu
Nach den bereits zahlreichen Erdbeben in der Region der Kanarischen Insel El Hierro haben die Behörden nun zwei Emissionspunkte des Vulkans in der Nähe der Ortschaft La Restinga im Meer entdeckt. An diesen Stellen wurden tote Fische entdeckt und starker Schwefelgeruch wahrgenommen.
Bereits Ende September wurden die Bewohner auf einen möglichen Vulkanausbruch vorbereitet. Empfohlen wurde Wasser, Medikamente und Taschenlampen zu bevorraten.
El Hierro ist die westlichste und kleinste der sieben großen Kanarischen Inseln im Atlantischen Ozean.
Quelle: Cabildo El Hierro, Wikipedia
Ein Erdbeben hat heute die Norwegische See erschüttert. Am 24.08.2011 ereignete sich um UTC 08:08 ein Erdbeben der Stärke 5,4. Die Bebentiefe lag bei ca. 11,1 km.
Das Epizentrum befand sich ca. 643 km nordwestlich von Tromso (Norwegen), ca. 721 km von Bodo (Norwegen) und ca. 736 km von Hammerfest (Norwegen) entfernt. Bis zur der isländischen Hauptstadt Reykjavik waren es ca. 1.390 km.
Unmittelbar in der Nähe des Epizentrums dieses Bebens treffen die eurasische Platte und die nordamerikanische Platte aufeinander.
Quelle: USGS, Iris.edu
Aus der leckgeschlagenen Ölbohrplattform vor der schottischen Küste sind nach Schätzung der Betreibergesellschaft Shell 1.300 Barrel (etwa 200.000 Liter) ausgetreten. Das gab Shell am Montag bekannt.
Der Europadirektor für Erkundung und Förderung, Glen Cayley, sprach von einem erheblichen Leck, im Vergleich zu zuvor in der Nordsee ausgetretenen Ölmengen. Es träten weiterhin etwa fünf Barrel am Tag aus.
Quelle: RP-Online

Das Arabische Meer ist ein Teil des Indischen Ozeans und grenzt an de Länder Indien, Pakistan, Oman und Somalia. Manfred Schlösser, Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie
Stickstoff, Bestandteil von Proteinen und DNA, ist ein essentieller Nährstoff und häufig limitierender Faktor allen Lebens auf unserem Planeten. Im Meer regulieren mikrobielle Prozesse die Konzentrationen und Flüsse von biologisch verwertbaren Stickstoffverbindungen wie z. B. Ammonium, Nitrat und Nitrit, die für die marinen Lebewesen verfügbar sein müssen. Die größte Senke und damit der Entzug von Stickstoff aus dem marinen Nahrungsnetz, ist die Entweichung von Stickstoffgas (N2) in die Atmosphäre.
Die treibenden Kräfte, welche dieses System im Gleichgewicht halten, sind jedoch komplizierter als gedacht. Jetzt haben Wissenschaftler vom Bremer Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie und ihre Kollegen… Weiterlesen
Wie könnte ein tropisches Küstenökosystem dort aussehen, wo Korallenriffe nicht überlebt haben? Bei zwei Schiffsexpeditionen an die nordafrikanische Westküste – in 2006/7 mit dem Forschungsschiff Poseidon und in 2011 mit FS Maria S. Merian – bekamen Hildegard Westphal, Direktorin am Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie und ihr Team einen Einblick in dieses Szenario.
Die Expeditionen steuerten die nordmauretanische Küste an. Hier, im Golfe d´Arguin, erweitert sich der schmale Kontinentalschelf der nordwestafrikanischen Küste und es entsteht eine Flachwasserzone von bis zu 150 km Breite. Sie ist im Tropengürtel gelegen, steht jedoch unter dem Einfluss eines Auftriebsgebietes. Ablandige Passatwinde drücken das Oberflächenwasser von der Küste weg auf den offenen Ozean. Dadurch strömt kaltes und sehr nährstoffreiches Wasser aus der Tiefe nach. Auf dem flachen Schelf kann es sich auf bis zu 25 Grad erwärmen. Weiterlesen