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Malaria

Malaria Medikament könnte gegen Form der Frontotemporalen Demenz wirken

München/Bonn, 2. Februar 2011. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und der Ludwig-Maximilians-Universität München haben einen vielversprechenden Ansatz für eine Behandlung der sogenannten Frontotemporalen Demenz, einer alzheimerähnlichen Demenz, gefunden.
Die Frontotemporale Demenz wird durch einen Abbau von Nervenzellen im Stirn- und Schläfenbereich des Gehirns (Fronto-Temporal-Lappen) hervorgerufen, was unter anderem eine Veränderung der Persönlichkeit und des Verhaltens zur Folge hat. Ursache einiger Formen der Frontotemporalen Demenz ist eine genetisch bedingte Reduktion eines hormonartigen Wachstumsfaktors, des Progranulins. Wissenschaftler um Dr. Anja Capell und Prof. Christian Haass haben nun gezeigt, dass verschiedene Medikamente, die bereits zur Behandlung von Malaria, Angina pectoris oder Herzrhythmusstörungen auf dem Markt sind, die Produktion von Progranulin steigern können. Demnach sind diese Medikamente gute Kandidaten für eine… Weiterlesen

Hochwasser in West- und Zentralafrika fordert viele Opfer

Genf (Schweiz) / Cotonou (Benin) / N’Djamena (Tschad), 05.11.2010 – Wie die Vereinten Nationen und mehrere Hilfsorganisationen mitteilten, haben durch Hochwasser in einigen Staaten West- und Zentralafrikas mindestens 397 Menschen ihr Leben verloren. Zu den am stärksten betroffenen Staaten gehört Benin, Burkina Faso, Kamerun, Niger, Nigeria und Tschad. Rund 1,8 Millionen Menschen sind von den Fluten betroffen.

In Zentralafrika sind 230.000 Menschen vom Hochwasser betroffen, 90 Personen verloren ihr Leben. Schlimmer ist die Lage in den Staaten Westafrikas. Dort sind 1.600.000 Bewohner direkt vom Hochwasser betroffen und 307 Menschen sind gestorben, teilte Elisabeth Byrs, eine Sprecherin des UN-Nothilfekoordinators (OCHA) der Presse in Genf mit. In Benin seien rund 700.000 Einwohner in 55 der insgesamt 77 Gemeinden des Landes vom Hochwasser… Weiterlesen

Grundlage zur Entwicklung neuartiger Impfstoffe gefunden

Die Ergebnisse einer Forschergruppe des Robert Koch-Instituts sind Grundlage für die Entwicklung neuartiger Impfstoffe, die gezielt die zelluläre Immunantwort mobilisieren. Die Arbeit wurde kürzlich in der Fachzeitschrift Journal of Experimental Medicine veröffentlicht (Bachem et al.: Superior antigen cross-presentation and XCR1 expression define human CD 11c+ DC 141+ cells as homologues of mouse CD8+ dendritic cells). Die Forschungsarbeiten wurden von der Wilhelm Sander-Stiftung unterstützt.

Die derzeitigen Impfstoffe – abgetötete oder abgeschwächte Erreger oder Bestandteile davon – haben ein gemeinsames Funktionsprinzip: sie regen die Herstellung von Antikörpern an, die an die Erreger binden und sie so unschädlich machen. Dieses Impfstoffprinzip hat viele Menschen vor schweren Infektionen bewahrt, etwa vor Pocken, Polio, Influenza oder Masern. Allerdings hat das Impfstoff-Prinzip einen deutlichen Mangel: Es… Weiterlesen

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